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Beschluss Nr. 3461 vom 25.09.2006
Festsetzung der Kriterien für das Jahr 2006 zur Bestimmung des Beitrages für die Erhaltung der traditionellen Agrarlandschaft im Sinne des Art. 111 des Landesraumordnungsesetzes vom 11. August 1997, Nr. 13

Anlage

 

Festsetzung der Kriterien für das Jahr 2006 zur Bestimmung des Beitrages für die Erhaltung der traditionellen Agrarlandschaft im Sinne des Art. 111 des Landesraumordnungsgesetzes vom 11. August 1997 Nr. 13

 

1)     Es werden nur solche Betriebe in Betracht gezogen, bei denen mindestens 30 Erschwernispunkte und 1,00 GVE aufscheinen und die Summe folgender Flächen 1,00 Ha bis 1,99 Ha beträgt:

 

a)     Ackerfutterbau (Eigentum und Pacht = E + P)

b)     Wiese (E + P)

c)     Heimweide (E + P) x 0,4

d)     Alpe (E + P) x 0,2

e)     Alpweidetage : 360

 

Ackerfutterbau und Dauerwiese werden in vollem Ausmaß berechnet. Die Heimweide wird mit dem Multiplikator 0,4 und die Alpe mit 0,2 berechnet.

360 Weidetage werden mit einem Hektar Futterfläche gleichgesetzt.

 

2)     Als Datenquelle für den Viehbestand gilt der aktuelle Stand der Viehdatei.

 

3)     Die natürlichen Erschwernisse, die jedem einzelnen Hof zuerkannt werden, werden wie folgt errechnet:

 

FÜR DIE ZUFAHRT(max. 33 Punkte) werden den Betrieben folgende Punkte zuerkannt:

0 Punkte =      mit LKW (Dreiachser) erreichbar;

 

10 Punkte =      mit PKW erreichbar;

 

20 Punkte =     mit Seilbahn oder mit Traktor  erreichbar;

 

30 Punkte =     mit Fahrzeugen nicht erreichbar (Entfernung bis zum nächsten befahrbaren Weg 200 m und mehr, oder 20 Höhenmeter und mehr);

 

33 Punkte =     mit Fahrzeugen nicht erreichbar (Entfernung bis zum nächsten befahrbaren Weg 2.000 m und mehr, oder 200 Höhenmeter und mehr)

 

Zusatzerschwernispunkte:

3 Punkte =      a) bei Wintererschwernis:

die Zufahrt ist nicht bzw. nur teilweise befahrbar wegen Lawinenabgängen oder starken Schneeverwehungen;

 

b) bei Steigung oder Gefälle der Zufahrt:

mehr als 15% bei mit PKW befahrbaren Wegen, mehr als 20% bei Traktorwegen;

 

5 Punkte =      für Umladen: die geförderten Güter müssen das ganze Jahr hindurch umgeladen bzw. über kurze Strecken getragen werden, weil die Zufahrt das Wirtschaftsgebäude nicht erreicht bzw. die Seilbahn nicht direkt zum Wirtschaftsgebäude führt.

 

FÜR DIE GELÄNDENEIGUNG(max. 65 Punkte) werden den Betrieben folgende Punkte zuerkannt:

 
a) bei      0 –      15%      Neigung0      Punkte
b) bei      16 –      25%      Neigung15      Punkte
c) bei      26 –      40%      Neigung30      Punkte
d) bei      41 –      60%      Neigung45      Punkte
e) bei mehr als 60%      Neigung60 Punkte

FÜR DIE HÖHENLAGE(max. 45 Punkte) werden den Betrieben folgende Punkte zuerkannt:

 
bis      500 m0 Punkte
bis      533 m1 Punkte
bis      566 m2 Punkte
bis      600 m3 Punkte
bis      633 m4 Punkte
bis      666 m5 Punkte
bis      700 m6 Punkte
bis      733 m7 Punkte
bis      766 m8 Punkte
bis      800 m9 Punkte
bis      833 m10 Punkte
bis      866 m11 Punkte
bis      900 m12 Punkte
bis      933 m13 Punkte
bis      966 m14 Punkte
bis      1000 m15 Punkte
bis      1033 m16 Punkte
bis      1066 m17 Punkte
bis      1100 m18 Punkte
bis      1133 m19 Punkte
bis      1166 m20 Punkte
bis      1200 m21 Punkte
bis      1233 m22 Punkte
bis      1266 m23 Punkte
bis      1300 m24 Punkte
bis      1333 m25 Punkte
bis      1366 m26 Punkte
bis      1400 m27 Punkte
bis      1433 m28 Punkte
bis      1466 m29 Punkte
bis      1500 m30 Punkte
bis      1533 m31 Punkte
bis      1566 m32 Punkte
bis      1600 m33 Punkte
bis      1633 m34 Punkte
bis      1666 m35 Punkte
bis      1700 m36 Punkte
bis      1733 m37 Punkte
bis      1766 m38 Punkte
bis      1800 m39 Punkte
bis      1833 m40 Punkte
bis      1866 m41 Punkte
bis      1900 m42 Punkte
bis      1933 m43 Punkte
bis      1966 m44 Punkte
ab      1967 m45 Punkte

4) der Beitrag, den ein Betrieb erhält, wird wie folgt errechnet:

a) Betriebe mit 66 bis 131 Erschwernispunkten:

 

Bmax - Bmin

GL x [----------------------  x ( PUNK - Pmin1) + Bmin ]

Pmax1 – Pmin1

 

GL: Beitragsgrundlage (s. Punkt 1) und 2))

 

PUNK: Punktezahl, die der Betrieb erreicht. (falls der Betrieb aus mehreren Einzelbetrieben besteht, ist die verwendete Punktezahl eine mit den zur Berechnung der Beitragsgrundlage verwendeten Werten gewichtetes Mittel).

 

Bmax: Theoretischer Höchstbetrag pro Hektar (685,00 Euro).

 

Bmin: Mindestbetrag bei 66 Punkten (530,00 Euro).

 

Pmax1: Theoretisches Punktemaximum (131 Punkte). Für Betriebe mit 66 bis 131 Erschwernispunkten wird die unter Punkt 4)a) genannte Formel angewandt. Der Beitrag für diese Betriebe ist gestaffelt und beträgt bei 66 Punkten 530,00 Euro und erreicht bei 131 Punkten den Betrag von 685,00 Euro pro ha.

 

Pmin1: Punkteminimum (66 Punkte).

 

b) Betriebe mit 30 bis 65 Erschwernispunkten:

 

PUNK – 30          65 - PUNK

GL x { 300,00 + [(515,00 – 300,00) x ----------------- x ( 1 + ----------------- x KOR)]}

65 – Pmin     65 - 30

 

GL: Beitragsgrundlage (s. Punkt 1) und 2))

 

PUNK: Punktezahl, die der Betrieb erreicht. (falls der Betrieb aus mehreren Einzelbetrieben besteht, ist die verwendete Punktezahl eine mit den zur Berechnung der Beitragsgrundlage verwendeten Werten gewichtetes Mittel).

 

Pmin: Punkteminimum (30 Punkte). Für Betriebe mit 30 bis 65 Erschwernispunkten wird die unter Punkt 4)b) genannte Formel angewandt. Der Beitrag für diese Betriebe ist gestaffelt und beträgt bei 30 Punkten 300,00 Euro und erreicht bei 65 Punkten den Betrag von 515,00 Euro pro ha.

 

KOR: Korrekturfaktor = + 0,750

 

Die Voraussetzungen für die Zulassung der Beitragsgesuche werden von den Ämtern der Abteilung Landwirtschaft überprüft.

Im Sinne des Artikels 2 Absatz 3 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17, in geltender Fassung, werden jährlich stichprobenartige Kontrollen im Ausmaß von mindestens 6 Prozent der Beitragsgesuche durchgeführt.

Die Auswahl der zu kontrollierenden Gesuche erfolgt jährlich mittels Los nach dem Zufallsprinzip durch eine Kommission, bestehend aus dem Direktor der Landesabteilung Landwirtschaft und dem zuständigen Sachbearbeiter. Über die Auslosung und das entsprechende Ergebnis wird ein Protokoll verfasst.

Die Verwaltungskontrollen, sowie die Lokalaugen-Scheine werden von Beamten der Landesabteilung Landwirtschaft durchgeführt und mittels eines Erhebungsprotokolls bestätigt.

Im Fall von festgestellten Unregelmäßigkeiten werden die von den geltenden Bestimmungen vorgesehenen Sanktionen verhängt.

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