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b) Landesgesetz vom 30. März 1988, Nr. 121)
Bekämpfung der Verfälschung von Wein

1)
Kundgemacht im A.Bl. vom 12. April 1988, Nr. 17.

Art. 1 (Kontrolle und Überwachung)  delibera sentenza

(1) Die Landesverwaltung übernimmt im Einvernehmen mit den Überwachungsinstituten, welche für die Durchführung des Königlichen Gesetzesdekrets vom 15. Oktober 1925, Nr. 2033 - zum Gesetz vom 18. März 1926, Nr. 562erhoben - zuständig sind, die Aufgaben, welche ihr aufgrund von Artikel 62 des D.P.R. vom 10. Juni 1955, Nr. 987, betreffend die Kontrolle und Überwachung der Herstellung und des Handels von Produkten aus dem Weinbau und der Kellerwirtschaft, übertragen sind.

(2) Die im Absatz 1 vorgesehenen Aufgaben werden vom Amt für Obst- und Weinbau sowie Sonderkulturen und vom chemischen Landeslaboratorium wahrgenommen.

massimeBeschluss Nr. 2321 vom 21.09.2009 - Ausnahmebestimmung für die Anhebung der Anreicherungsgrenze des Gesamtalkoholgehaltes der Weine mit Ursprungsbezeichnung
massimeBeschluss Nr. 387 vom 12.02.2001 - Anwendungsbestimmungen hinsichtlich der EU-Verordnungen auf dem Gebiet der gemeinsamen Marktorganisation für Wein, insbesonders das Produktionspotential betreffend

Art. 2 (Landesweinbaukomitee)

(1) Beim Landwirtschaftsinspektorat ist das Landesweinbaukomitee - in der Folge Komitee genannt - errichtet, das folgende Aufgaben hat:

  1. Erstattung der obligatorischen Gutachten über die Anträge um Zuerkennung der Qualitätsstufen von Mosten und Weinen im Sinne von Artikel 6 des D.P.R. vom 12. Juli 1962, Nr. 930, und zwar Qualitätsweinen b. A. (eines bestimmten Anbaugebietes);
  2. Erstattung der obligatorischen Gutachten über die Zulassung der Ansuchen um Anerkennung der Weinbaugebiete, welche - im Sinne der einschlägigen Rechtsvorschriften über die Tafelweine mit Gebietsbezeichnung (italienische Bezeichnung: con indicazione geografica) - dem Assessorat für Landwirtschaft zustehen;
  3. auf Antrag Erstellung von Gutachten über die Art der Durchführung der in Artikel 1 vorgesehenen Kontrolle und die Überwachung sowie über Initiativen betreffend die Weiterbildung auf dem Weinbausektor.

Art. 3 (Ernennung und Zusammensetzung des Komitees)

(1) Das im vorhergehenden Artikel vorgesehene Komitee wird mit Beschluß der Landesregierung ernannt und bleibt für die Dauer der Legislaturperiode, in der es ernannt wird, im Amt.

(2) Es ist zusammengesetzt aus:

  1. dem Direktor der Landesabteilung Landwirtschaft, der den Vorsitz führt,
  2. einem Vertreter des Verbandes der Kellereigenossenschaften Südtirols Gen.m.b.H., der von diesem namhaft gemacht wird,
  3. einem Vertreter des Südtiroler Weinverbandes Gen.m.b.H., der von diesem namhaft gemacht wird,
  4. zwei Vertretern der repräsentativsten bäuerlichen Berufsorganisationen, die von diesen namhaft gemacht werden,
  5. einem Vertreter der Verbände der Kellermeister Südtirols, der von diesen namhaft gemacht wird,
  6. einem Beamten der Landesabteilung Land- und forstwirtschaftliches Versuchswesen, welcher vom zuständigen Landesrat namhaft gemacht wird,
  7. einem Beamten der Landesabteilung Landeslaboratorien, welcher vom Landesrat für Gesundheitswesen namhaft gemacht wird,
  8. einem Vertreter der Handels-, Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammer, der von dieser namhaft gemacht wird. 2)

(3) Schriftführer ist ein Beamter des Amtes für Obst-. und Weinbau sowie Sonderkulturen.

(4) Die Zusammensetzung des Komitees muß dem Verhältnis der Sprachgruppen laut der letzten Volkszählung entsprechen, wobei die ladinische Sprachgruppe vertreten sein muß.2)

(5) Das Komitee wird vom Vorsitzenden einberufen und ist beschlußfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist.

(6) Die Beschlüsse des Komitees werden mit Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder gefaßt.

(7) Für jedes wirkliche Mitglied des Komitees ernennt die Landesregierung ein Ersatzmitglied, welches von der Stelle namhaft gemacht wird, dem im Sinne von Absatz 2 die Namhaftmachung des wirklichen Mitgliedes zusteht. Das Ersatzmitglied muß derselben Sprachgruppe angehören wie das wirkliche Mitglied.

(8) Den anspruchsberechtigten Mitgliedern des Komitees stehen für jede Sitzung die Vergütungen (auch für Außendienste) unter den Bedingungen und Grenzen zu, wie sie im Landesgesetz vom 30. Mai 1978, Nr. 25, in geltender Fassung, vorgesehen sind.

2)
Die Absätze 2 und 4 wurden ersetzt durch Art. 19 des L.G. vom 27. April 1995, Nr. 9.

Art. 4 (Erweiterung des Stellenplanes)

(1) Für die Durchführung der in Artikel 1 vorgesehenen Aufgaben ist der Verwaltungsstellenplan laut Anlage A) zum Landesgesetz vom 21. Februar 1972, Nr. 4, in geltender Fassung, um jeweils eine Stelle in der vierten und in der sechsten Funktionsebene erweitert.

Art. 5 3)

Dieses Gesetz wird im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol kundgemacht. Jeder, den es angeht, ist verpflichtet, es als Landesgesetz zu befolgen und dafür zu sorgen, daß es befolgt wird.

3)
Omissis.
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