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c) LANDESGESETZ vom 26. Mai 1976, Nr. 181)
Errichtung des Biologischen Landeslaboratoriums und des Hydrographischen Landesamtes

1)
Kundgemacht im A.Bl. vom 22. Juni 1976, Nr. 27.

Art. 1   2)

2)
Aufgehoben durch Art. 28 des L.G. vom 10. August 1995, Nr. 16.

Art. 2

(1) Das Biologische Landeslaboratorium hat den Zweck, zu einer besseren Kenntnis der Umwelteigenschaften des Landesgebietes beizutragen.

(2) Im besonderen hat es folgende Aufgaben:

  • a)  über die biologische, mikrobiologische, physikalischen und biochemischen Eigenschaften von Luft, Wasser und Boden Studien, Untersuchungen und Erhebungen durchzuführen und Gutachten zu erteilen,
  • b)  die Auswirkungen der Schadstoffe aus Tier- und Pflanzenwelt sowie die Umweltveränderungen, die auf die Anthropisierung zurückzuführen sind, festzustellen,
  • c)  über meteorologische Erscheinungen, welche die verschiedenen Verseuchungsfälle beeinflussen können, Studien, Untersuchungen und Erhebungen durchzuführen sowie Gutachten zu erteilen,
  • d)  die von Landesgesetzen übertragenen Aufgaben wahrzunehmen.

Art. 3  delibera sentenza

(1) Das Hydrographische Amt hat die Aufgabe, alle hydrographischen und meteorologischen Beobachtungen an Wasserläufen, Gletschern und schneebedeckten Flächen zu koordinieren und die entsprechenden Ergebnisse zu sammeln sowie den Lawinenwarndienst  und den Wetterdienst zu versehen; dieses Gesetz legt fest, wie und in welchem Umfang diese Aufgaben auszuführen sind. 3)

(2) Im Besonderen obliegen dem Hydrographischen Amt:

  1. Wasserstandsmessungen an allen Wasserläufen und natürlichen und künstlich angelegten Seen,
  2. hydrologische Untersuchungen über die Wassereinzugsgebiete und über das Grundwasser,
  3. hydrologische Untersuchungen über die Quellen und über die natürlichen und künstlich angelegten Seen,
  4. Messungen und Berechnungen, durch welche die hydrologischen Verhältnisse erfasst werden können,
  5. das Erstellen und Fortschreiben des Lawinenkatasters,
  6. die Veröffentlichung des Lawinenlageberichtes,
  7. die fachliche Beratung öffentlicher Stellen, die sich mit Lawinenschutz befassen,
  8. die Abgabe von Gutachten, die von Gesetzen oder Verordnungen des Landes vorgesehen sind,
  9. die Veröffentlichungen, die mit dem Dienst zusammenhängen. 4)

(3) Laut Artikel 31 des D.P.R. vom 22. März 1974, Nr. 381, ist das Hydrographische Landesamt - Lawinenwarndienst in der Provinz Bozen auch für den Staat tätig; die Erstattung der entsprechenden Kosten ist durch Sondervereinbarungen zu regeln; diese Regelung gilt nicht für die unter dem Buchstaben h) erwähnten Aufgaben. 5)

massimeBeschluss vom 30. Mai 2017, Nr. 601 - Widerruf des Beschlusses Nr. 1016 vom 04. Juli 2011 - Richtlinien für die Ausgabe der hydro-, nivo- und meteorologischen Daten in Echtzeit
3)
Art. 3 Absatz 1 wurde so geändert durch Art. 4 Absatz 2 der Anlage B des D.LH. vom 21. Februar 2017, Nr. 4.
4)
Art. 3 Absatz 2 wurde so ersetzt durch Art. 8 Absatz 1 des L.G. vom 15. Mai 2013, Nr. 7.
5)
Art. 3 wurde ersetzt durch Art. 1 des L.G. vom 3. Juni 1983, Nr. 14.

Art. 4

(1) Zur Bewältigung der in Artikel 3 genannten Aufgaben kann das Hydrographische Amt - Lawinenwarndienst auch darum ansuchen, daß Arbeiten von der Agentur für Bevölkerungsschutz, von den Forstbehörden und vom Straßenwärterpersonal des Landes ausgeführt werden; weiters kann es die Mitarbeit der örtlich zuständigen Gemeinden und der Inhaber von Konzessionen für Seilbahnanlagen, die für das Land von Belang sind, anfordern. 6)

(2)Die Agentur für Bevölkerungsschutz ist befugt, mit der Erhebung hydrometeorologischer und glaziologischer Daten laut Artikel 3 Dritte zu beauftragen; diesen steht eine Vergütung zu, die mit Beschluß des Landesausschusses festzulegen ist. 7) 8)

6)
Art. 4 Absatz 1 wurde so geändert durch Art. 4 Absatz 3 der Anlage B des D.LH. vom 21. Februar 2017, Nr. 4.
7)
Art. 4 wurde ersetzt durch Art. 2 des L.G. vom 3. Juni 1983, Nr. 14.
8)
Art. 4 Absatz 2 wurde so geändert durch Art. 4 Absatz 5 der Anlage B des D.LH. vom 21. Februar 2017, Nr. 4.

Art. 5

(1) Auf Antrag des Hydrographischen Landesamtes haben die Inhaber von Konzessionen für Großwasserableitungen für das einwandfreie Funktionieren der hydrometrischen Meßgeräte zu sorgen und die vorgeschriebenen Messungen entsprechend den vom Amt selbst festgesetzten Bestimmungen, Verfahren und Zeiten vorzunehmen.

(2) Die Inhaber von Konzessionen für Großwasserableitungen zur Stromerzeugung müssen auch die Meßgeräte stellen.

(3) Die Aufsicht und Kontrolle über die Geräte wird durch das Hydrographische Landesamt durchgeführt, das bei Notwendigkeit auch außerordentliche Messungen der Wasserführung an Ab- oder Wiederzuleitungen vornehmen kann.

(4) Außer der Beachtung der in den vorhergehenden Absätzen vorgesehenen Aufgaben übermitteln die Konzessionsinhaber von Stromerzeugungsanlagen auf Anforderung dem Hydrographischen Landesamt eine Abschrift der Diagramme über die Wasserstauung und -senkung in den Stauseen und über die Energieproduktion.

Art. 6

(1) Das Hydrographische Landesamt erteilt Gutachten über die Anträge auf Erteilung der Ermächtigung zu Großwasserableitungen sowie auch auf Abänderungen der bereits bestehenden Ermächtigungen. Das Gutachten ist bindend, vorbehaltlich der Bestimmung des Artikels 9 des Sonderstatutes für Trentino-Südtirol über die Ermächtigungen von Großwasserableitungen zur Erzeugung elektrischer Energie.

(2) Außerdem kann bei Einsprüchen und bei konkurrierenden Anträgen auf Ermächtigungen zur Ableitung öffentlicher Gewässer ein Gutachten nichtbindender Natur erteilt werden; In allen anderen Fällen der Erteilung von Ermächtigungen zur Wasserableitung kann das Landesamt für öffentliche Gewässer ein solches Gutachten anfordern.

(3) An den Ortsaugenscheinen über Anträge für Großwasserableitungen nimmt auch ein Techniker des Hydrographischen Landesamtes teil, um die Art und die Anzahl der hydrographischen Meßstationen und -geräte festzusetzen. Die Vorschriften sind im Protokoll des Ortsaugenscheines festzuhalten.

Art. 7   9)

9)
Art. 7 wurde ersetzt durch Art. 3 des L.G. vom 3. Juni 1983, Nr. 14, und später geändert durch Art. 11 des L.G. vom 19. November 1993, Nr. 24, und schließlich aufgehoben durch Art. 9 Absatz 1 des L.G. vom 15. Mai 2013, Nr. 7.

Art. 8  10)

10)
Art. 8 wurde aufgehoben durch Art. 4 Absatz 6 der Anlage B des D.LH. vom 21. Februar 2017, Nr. 4.

Art. 9   2)

2)
Aufgehoben durch Art. 28 des L.G. vom 10. August 1995, Nr. 16.

Art. 10   11)

Dieses Gesetz wird im Amtsblatt der Region veröffentlicht. Jeder, dem es obliegt, ist verpflichtet, es als Landesgesetz zu befolgen und für seine Befolgung zu sorgen.

11)
Omissis.
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