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c) Landesgesetz vom 11. Juni 1975, Nr. 271) 2)
Finanzierung öffentlicher Bauarbeiten der Gebietskörperschaften

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1)
Kundgemacht im A.Bl. vom 1. Juli 1975, Nr. 32.
2)
Der Titel wurde geändert durch Art. 1 des L.G. vom 5. August 1983, Nr. 29.

Art. 5 (Notwendige und dringende Bauvorhaben)

(1) Der restliche Anteil, das heißt 25 Prozent von dem in jedem Finanzjahr bereitgestellten Fonds, wird mit Beschluß des Landesausschusses - abgesehen vom Aufteilungsschlüssel des Artikels 3 - zur Finanzierung jener Bauvorhaben bestimmt, die nach Ermessen des Landesausschusses für notwendig und dringend erachtet werden und die sonst wegen der Finanzlage der Gemeinde nicht ausgeführt werden können.10)

(2) Mit diesem Anteil des Fonds können auch außerordentliche Beiträge zusätzlich zu eventuell bereits gemäß Artikel 3 gewährten zugewiesen werden; dies gilt, wenn bei bestimmten Gemeinden Ausgleichsmaßnahmen erforderlich sind, weil die Mittel aus dem Aufteilungsschlüssel zur Finanzierung von Bauvorhaben zusammen mit jenen, die aufgrund von eventuellen Sonderprogrammen gewährt worden sind, nicht einen Landesbeitrag gewährleisten, der dem tatsächlichen Bedarf angemessen ist.11)

10)
Absatz 1 wurde geändert durch Art. 5 des L.G. vom 5. August 1983, Nr. 29, und später ersetzt durch Art. 7 des L.G. vom 21. Jänner 1991, Nr. 2. 
11)
Absatz 2 wurde ersetzt durch Art. 10 des L.G. vom 20. März 1991, Nr. 7. Siehe Art. 6 des L.G. vom 10. August 1995, Nr. 17, ergänzt durch Art. 20 des L.G. vom 28. Juli 2003, Nr. 12, abgeändert durch Art. 25 des L.G. vom 10. Juni 2008, Nr. 4, und Absatz 1/bis wurde eingefügt durch Art. 15 Absatz 1 des L.G. vom 16. November 2017, Nr. 18:

6.   (Beiträge für übergemeindliche Radwege und Radrouten)

(1) Die Landesregierung ist ermächtigt, den Gemeinden oder den Bezirksgemeinschaften laut Artikel 5 des Landesgesetzes vom 11. Juni 1975, Nr. 27Beiträge für die Verwirklichung des übergemeindlichen Radwegnetzes bis zu sechzig Prozent der genehmigten Ausgaben zu gewähren.

(1/bis) Die Bezirksgemeinschaften bzw. Gemeinden verpflichten sich zur Einhaltung der Zweckbindung als Radweg. Mit Verordnung werden die Dauer und die Modalitäten für die Änderung der Zweckbindung geregelt.

(2) Für das im Absatz 1 angeführte Vorhaben ist zu Lasten des Haushaltsjahres 1995 eine Ausgabe von 2.000 Millionen Lire genehmigt. Die Ausgaben zu Lasten der darauffolgenden Haushaltsjahre werden mit den jeweiligen Finanzgesetzen ermächtigt.

(3) Die Betreibung und Instandhaltung der übergemeindlichen Radwege und Radrouten obliegen, je nach Zuständigkeit für das entsprechende Gebiet, der jeweiligen Bezirksgemeinschaft bzw. der Gemeinde Bozen. Die nötigen finanziellen Mittel dafür werden jährlich aus dem Fonds für Lokalfinanzen zur Verfügung gestellt und die entsprechenden Aufteilungsmodalitäten werden in der jährlichen Vereinbarung über die Gemeindefinanzierung festgelegt.

(4) Für die Zwecke laut Absatz 3 kann die Landesregierung die Bezirksgemeinschaften und die Gemeinde Bozen ermächtigen, sich des Straßendienstes des Landes zu bedienen, unter der Bedingung, dass die Gemeinde Bozen oder die Bezirksgemeinschaft die anfallenden Kosten übernimmt. Erfolgt die Instandhaltung durch einen Straßenbauhof des Landes in Regie, erstattet die Gemeinde Bozen oder die Bezirksgemeinschaft dem Land nur die Ausgaben für den Ankauf des Materials.

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