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c) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 13. November 2006, Nr. 611)
Durchführungsverordnung über den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen im öffentlichen Dienst

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Baukostenerrechnungsformel für Seilbahnen des öffentlichen Verkehrs

(1) Die konventionellen Baukosten in Euro (P) einer Zweiseilpendelbahn werden aufgrund folgender Formel errechnet:

P = (A*L³ + B*L² + C*L + D) + ((A’*N² + B’*N + C’) * (N - 87,5)) + (S*(A’’*N + B”))

wobei folgende Werte einzusetzen sind:

A= 5,0000E-05

B= -6,1600E-01

C= 3,0312E+03

D= 1,0000E+07

A'= 3,2231E-14

B'= -5,0735E+02

C'= 1,0571E+05

A''= 3,7391E+03

B''= 2,3876E+05

 

L = schräge Länge der Seilbahnanlage in Metern mit einer Genauigkeit von zwei Dezimalstellen. Bei Zweiseilpendelbahnen ergibt sich die schräge Länge aus der Summe der Sehnen der einzelnen Spannfelder; für die beiden Endspannfelder bezieht sich die Sehne auf die Auflage der Tragseile

N = Höchstfassungsvermögen je Kabine

S = Anzahl Stützen

Für eine Zweiseilpendelbahn Typ „Funifor“ mit nur einer Kabine gilt: P x 0,69

Für eine Zweiseilpendelbahn Typ „Funifor“ mit zwei Kabinen gilt: P x 1,08

Die konventionellen Baukosten in Euro (P) von anderen Seilbahnarten werden aufgrund folgender Formel errechnet:

P = (A*L² + B*L + C) + (Q – Q’) x (Aq*L + Bq)

wobei je nach Seilbahnart folgende Werte einzusetzen sind:

 

Art der Seilbahnanlage

A

B

C

Q‘

Aq

Bq

Kuppelbare Kabinenbahn – Dreiseilumlaufbahn 3S

1,0712E-01

2,6580E+03

1,6350E+07

3.000

5,0843E-01

2,2915E+03

Kuppelbare Kabinenbahn - Zweiseilumlaufbahn 2S mit einer Länge bis 4500 m

-7,4149E-01

7,8662E+03

5,3725E+06

3.000

4,1715E-01

1,6019E+03

Kuppelbare Kabinenbahn - Zweiseilumlaufbahn 2S mit einer Länge über 4500 m

1,1951E+03

2,0701E+07

5,3725E+06

3.000

4,1715E-01

1,6019E+03

Kuppelbare Kabinenbahn zu 12 -16 Plätzen und einer Länge bis 3500 m

-3,4368E-01

3,5174E+03

5,5367E+06

3.000

3,3657E-01

7,9374E+02

Kuppelbare Kabinenbahn zu 12 - 16 Plätzen und einer Länge von über 3500 m

1,0001E+03

1,0114E+07

5,5367E+06

3.000

3,3657E-01

7,9374E+02

Kuppelbare Kabinenbahn zu 8 - 10 Plätzen und einer Länge bis 3500 m

-3,1442E-01

3,2179E+03

5,0652E+06

3.000

3,0791E-01

7,2614E+02

Kuppelbare Kabinenbahn zu 8 - 10 Plätzen und einer Länge von über 3500 m

1,0073E+03

8,8390E+06

5,0652E+06

3.000

3,0791E-01

7,2614E+02

Kuppelbare Kabinenbahn zu 6 Plätzen und einer Länge bis 3500 m

-3,1442E-01

3,2179E+03

5,0652E+06

2.400

3,0791E-01

7,2614E+02

Kuppelbare Kabinenbahn zu 6 Plätzen und einer Länge von über 3500 m

1,0073E+03

8,8390E+06

5,0652E+06

2.400

3,0791E-01

7,2614E+02

Kombibahn

4,1716E-01

1,4050E+03

6,3949E+06

2.400

4,2753E-01

9,4087E+02

Kuppelbare Sesselbahn zu 8 Plätzen

1,0798E-01

1,5672E+03

4,7779E+06

2.600

2,0526E-01

4,4496E+02

Kuppelbare Sesselbahn zu 6 Plätzen

1,0803E-01

1,5680E+03

4,3021E+06

2.600

1,8996E-01

4,1362E+02

Kuppelbare Sesselbahn zu 4 Plätzen

9,3996E-02

1,3637E+03

3,7636E+06

2.400

5,2818E-01

1,1501E+03

Dreier- oder Vierersesselbahn mit fixen Klemmen

-4,3176E-01

2,7925E+03

6,8793E+05

2.400

6,2344E-01

2,8762E+02

Doppel- oder Einsesselbahn mit fixen Klemmen

4,7486E-02

1,3232E+03

9,3729E+05

1.200

7,1669E-01

4,4083E+02

Schlepplift mit hoher Seilführung

6,7416E-02

5,3318E+02

3,0914E+05

900

1,0440E-01

4,7548E+01

 

L = schräge Länge der Seilbahnanlage in Metern mit einer Genauigkeit von zwei Dezimalstellen. Bei Umlaufbahnen ergibt sich die schräge Länge aus der Summe der Sehnen der einzelnen Spannfelder; für die beiden Endspannfelder bezieht sich die Sehne auf die Antriebs- bzw. Umlenkscheibe, wobei sich der Spannwagen in der Mitte seines Spannweges befindet.

Q = genehmigte stündliche Förderleistung der betroffenen Anlage

Bei kuppelbaren Kabinenbahnen mit einer Mittelstation auf einem Seilstrang werden die Kosten P um 18 % erhöht, bei einer Mittel- oder Ablenkstation auf beiden Seilsträngen um 25%.

Bei kuppelbaren Sesselbahnen werden bei einer Mittelstation auf einem Seilstrang die Kosten P um 15 % erhöht.

Bei kuppelbaren Sesselbahnen mit Wetterschutzhaube werden die Kosten P um 11 % erhöht.

Für je einen Meter Höhe einer Seilbahnstütze einer 3 S-Bahn werden 38.000,00 Euro berechnet; dies sind Mehrkosten zu P.

Die konventionellen Baukosten für eine Kabinenbahn im urbanen Dienst werden gegenüber jenen der obigen Tabelle um 10 % erhöht.

Die Kosten P eines Schleppliftes mit niederer Seilführung betragen 30% der Kosten P eines Schleppliftes mit hoher Seilführung.

(2) Die Teilbaukosten je nach Art der Seilbahnanlage laut folgender Tabelle werden in Prozentsätzen im Verhältnis zu den Gesamtbaukosten P angeführt, nicht berücksichtigt werden dabei die Mehrkosten nach den Ziffern (3) und (5).

Art der Seilbahnanlage

A

B

C

Kuppelbare Kabinenbahn zu 12 -16 Plätzen

76,78

12,22

11,00

Kuppelbare Kabinenbahn zu 6 -10 Plätzen

76,49

12,08

11,43

Kombibahn

76,78

12,22

11,01

Kuppelbare Sesselbahn zu 8 Plätzen

76,29

12,40

11,31

Kuppelbare Sesselbahn zu 6 Plätzen

76,29

12,40

11,31

Kuppelbare Sesselbahn zu 4 Plätzen

75,37

12,81

11,82

Dreier- oder Vierersesselbahn mit fixen Klemmen

73,92

12,96

13,12

Doppelsessel- oder Einsesselbahn mit fixen Klemmen

74,32

12,01

13,67

Schlepplift mit hoher Seilführung

69,52

14,30

16,18

A = Kosten der elektromechanischen Bauteile ab Herstellerfirma

B = Kosten der für die Anlage unbedingt notwendigen Baulichkeiten

C = Kosten für Transporte, Montage, Elektroanschluss, Geländevermessung, Absteckung der Trasse, Bauleitung, Baupläne, Abnahmen, anderes.

Zulässig sind bis zu 30% erhöhte Teilbaukosten für Baulichkeiten und bis zu 20% für die übrigen Kosten; die konventionellen Baukosten P bleiben dabei unverändert.

(3) Die konventionellen Baukosten für die Lieferung und Montage des Fahrgastförderbandes für Sesselbahnen mit fixen Klemmen betragen 180.000,00 Euro; es sind Mehrkosten zu P.

(4) Die Errechnung der Kosten für die ordentliche und außerordentliche Wartung sowie für eine qualitative oder technische Verbesserung der Anlagen erfolgt fallweise aufgrund eines Kostenvoranschlages oder einer Endabrechnung; diese Kosten dürfen nicht über den Kosten P für die Anschaffung einer entsprechenden Neuanlage liegen.

(5) Für die Kategorien von Anlagen, auf welche die Formel laut den Ziffern (1) und (2) nicht anwendbar ist, wie z.B. Standseilbahnen, Schrägaufzüge usw., oder für Mehrkosten zu P durch technisch besonders aufwändige Lösungen, werden die Kosten aus dem Kostenvoranschlag oder der Endabrechnung abgeleitet.

 

1)
Kundgemacht im A.Bl. vom 19. Dezember 2006, Nr. 51.
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