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b) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 12. Jänner 2004, Nr. 11)
Durchführungsverordnung zur Regelung der ehrenamtlichen Tätigkeit und der Förderung des Gemeinwesens

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1)
Kundgemacht im Beibl. Nr. 1 zum A.Bl. vom 24. Februar 2004, Nr. 8.

Art. 4 (Vorrangs- und Vorzugskriterien für den Abschluss von Vereinbarungen)

(1) Sollten das Land, die vom Land abhängigen Körperschaften und Betriebe, die Gesellschaften mit vorwiegend öffentlichem Kapital, deren Teilhaber das Land ist, sowie die Gebietskörperschaften und Betriebe, die in Südtirol für die Führung eines öffentlichen Dienstes oder eines Dienstes im öffentlichen Interesse zuständig sind, beabsichtigen, in den Bereichen, die in Artikel 5 Absatz 1 des Landesgesetzes vom 1. Juli 1993, Nr. 11, aufgezählt sind, die Führung eines Dienstes auch nur teilweise Dritten anzuvertrauen, so haben sie vorrangig Vereinbarungen mit solchen ehrenamtlich tätigen Organisationen abzuschließen, die seit wenigstens sechs Monaten im Landesverzeichnis eingetragen sind, hauptsächlich in Südtirol arbeiten und folgende fachliche und organisatorische Voraussetzungen haben:

  • a)  über Mitarbeiter verfügen, deren berufliche Ausbildung den Berufsbildern entspricht, die für die Arbeit mit dem Bürger in den Bereichen Sozialwesen, Gesundheitswesen, Erziehung, Bildung, Sport und Zivilschutz gesetzlich vorgesehen sind,
  • b)  über genügend ehrenamtliche Mitarbeiter verfügen, um den Bedarf zu decken und die Kontinuität der Leistungen zu gewährleisten,
  • c)  über Räume verfügen, die bei der Durchführung des Dienstes verwendet werden können,
  • d)  über Geräte, Apparate, Anlagen und alle sonstigen Mittel verfügen, die zur Durchführung des Dienstes erforderlich sind und den Benutzern größte Sicherheit gewährleisten,
  • e)  eine Person bestimmen, die für die Führung des übernommenen Dienstes verantwortlich ist,
  • f)  über ein Büro verfügen, bei dem die Benutzer des Dienstes Informationen einholen, sich vormerken oder sich beschweren können.

(2) Bei der Auswahl der ehrenamtlich tätigen Organisationen für den Abschluss der in Absatz 1 genannten Vereinbarungen wird, abgesehen von den EG-Vergabevorschriften, in folgender Reihenfolge solchen der Vorzug gegeben:

  • a)  deren Tätigkeit in dem Bereich, in dem sie arbeiten, auf die Lösung gewichtiger Probleme ausgerichtet ist,
  • b)  die ihre Tätigkeit mit innovativen Methoden durchführen, welche eine konkrete und effiziente Erreichung der Ziele gewährleisten, sowie bei der vereinbarten Arbeit erfahrene ehrenamtliche oder bedienstete Mitarbeiter einsetzen,
  • c)  eine gediegene Arbeit gewährleisten, wobei die spezifische Erfahrung der ehrenamtlichen Mitarbeiter und des Personals in der betreffenden Tätigkeit sowie deren fachliche Aus- und Fortbildung zu berücksichtigen sind.
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