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c) Dekret des Landeshauptmanns vom 11. August 2000, Nr. 301)
Durchführungsverordnung zu den Maßnahmen der finanziellen Sozialhilfe und zur Zahlung der Tarife der Sozialdienste

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1)
Kundgemacht im A.Bl. vom 19. September 2000, N. 39.

Art. 25 (Selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe) 81)  delibera sentenza

(1)Personen mit einer schweren ausschließlich physischen Beeinträchtigung laut Artikel 3 Absatz 3 des Staatgesetzes vom 5. Februar 1992, Nr. 104, die ein Pflegegeld laut Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 9, in geltender Fassung, beziehen, wird eine monatliche Zulage für die persönliche Unterstützung gewährt, die das selbstbestimmte Leben ermöglicht und die gesellschaftliche Teilhabe erleichtert.

(2) Damit dieser Zuschuss gewährt werden kann, müssen nachstehende Umstände zutreffen:

  1. die Person lebt autonom außerhalb der Herkunftsfamilie oder konkretisiert die eigene Wohnsituation innerhalb von 6 Monaten nach dem Ansuchen,
  2. die Personist in der Lage, finanziell und organisatorisch ihre eigene Wohnsituation zu gestalten,
  3. die Person ist nicht jünger als 18 und bei Einreichung des ersten Gesuches um die Leistung nicht älter als 60 Jahre. 82)

(3) Die Höhe der Leistung wird auf der Basis der von der Landesregierung festgelegten Kriterien und unter Berücksichtigung folgender Unterlagen berechnet:

  1. Beschreibung der Lebenssituation und der Zielsetzung durch den Nutzer,
  2. Bedarfserklärung des Nutzers, eventuell mit ensprechendem fachärztlichen Zeugnis,
  3. Bescheinigung der Ärztekommission laut Gesetz vom 5. Februar 1992, Nr. 104, in geltender Fassung,
  4. Bescheinigung über die gemäß Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 9, in geltender Fassung anerkannte Pflegestufe,
  5. eine Eigenerklärung über die Verwendung des Pflegegeldes laut Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 9, in geltender Fassung, für den über den Betrag des Pflegegeldes der ersten Stufe hinausgehenden Betrag. 83)

(4)  Der Höchstbetrag des Zuschusses entspricht einem Jahresbetrag der sich aus maximal 2,5 Prozent des Grundbetrages mal anerkannte Assistenzstunden, berechnet; für die Berechnung werden nicht mehr als 3.285 Stunden pro Jahr anerkannt. 84) 

(5) Damit der Zuschuss gewährt werden kann, darf der Faktor wirtschaftliche Lage der Familiengemeinschaft nicht höher als 5 sein.

(6) Der Zuschuss beträgt 100 Prozent für eine Familiengemeinschaft mit einem Faktor wirtschaftliche Lage bis 3,5 und vermindert sich linear bis auf 30 Prozent für die Familiengemeinschaft mit einem Faktor wirtschaftliche Lage gleich 5.

(7) Zum Zwecke der Gewährung der Leistung wird nur die persönliche wirtschaftliche Lage des Nutzers berücksichtigt; jene der anderen Mitglieder der Familiengemeinschaft bleibt unberücksichtigt.

(8) Im Falle von neuen Ansuchen und von Erneuerungen, bei welchen Änderungen der jährlichen Gesamtstundenanzahl für die persönliche Unterstützung angefragt werden, ist für die Entscheidung das obligatorische und bindende Gutachten des zuständigen Amtes der Abteilung Soziales erforderlich. Dieses wird auf der Grundlage des Vorschlags des zuständigen Sprengels erstellt. 85)

(9) Die Leistung wird für höchstens zwölf Monate gewährt und ist bei Vorlage eines neuen Gesuchs wiederholbar.

(10) Die Auszahlung der Leistung erfolgt monatlich, ausgenommen andere Abmachungen zwischen Antragsteller und Sprengel, aufgrund der Vorlage der nachweisenden Ausgabenbelege. Es werden nur im Rahmen von regulären vertraglichen Verhältnissen getätigten Ausgaben anerkannt. Die Ausgabenbelege müssen für jenen Betrag vorgelegt werden, der mit der Summe zwischen dem über den Betrag des Pflegegeldes der ersten Stufe laut Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 9, in geltender Fassung, hinausgehenden Betrag und dem Betrag für die genossene Zulage laut vorliegendem Artikel übereinstimmt. 86) 87)

(11) Die Landesregierung kann weitere nähere Bestimmungen über die Leistung laut diesem Artikel festlegen. 88)

massimeBeschluss vom 21. Februar 2017, Nr. 213 - Genehmigung der "Leitlinien zur Gewährung von finanziellen Leistungen für Personen mit Behinderungen und für Kriegs- und Dienstinvaliden" - Widerruf des Beschlusses Nr. 873 vom 10.03.2013 "Richtlinien zu den finanziellen Leistungen zugunsten der Menschen mit Behinderungen, Anlage A" und des Beschlusses Nr. 1469 vom 26.09.2011 "Kriterien zur Vergabe der Leistung Selbstbestimmtes Leben und gesellschaftliche Teilhabe im Sinne des Art. 25 des DLH vom 11. August 2000 Nr. 30 in geltender Fassung"
81)
Der italienische Wortlaut der Überschrift von Art. 25 wurde geändert durch Art. 7 Absatz 1 des D.LH. vom 3. Dezember 2012, Nr. 43.
82)
Art. 25 Absatz 2 Buchstabe c) wurde so ersetzt durch Art. 8. Absatz 1 des D.LH. vom 8. August 2016, Nr. 25.
83)
Der Buchstabe e) des Art. 25 Absatz 3 wurde eingefügt durch Art. 3 Absatz 1 des D.LH. vom 7. Jänner 2014, Nr. 2.
84)
Art. 25 Absatz 4 wurde so ersetzt durch Art. 7 Absatz 1 des D.LH. vom 11. April 2012, Nr. 12.
85)
Art. 25 Absatz 8 wurde so ersetzt durch Art. 4 Absatz 1 des D.LH. vom 8. Juni 2018, Nr. 16.
86)
Art. 25 wurde so ersetzt durch Art. 14 Absatz 1 des D.LH. vom 20. Juli 2011, Nr. 28.
87)
Art. 25 Absatz 10 wurde so ersetzt durch Art. 4 Absatz 2 des D.LH. vom 8. Juni 2018, Nr. 16.
88)
Art. 25 Absatz 11 wurde angefügt durch Art. 9 Absatz 1 des D.LH. vom 7. August 2017, Nr. 26. Siehe auch Art. 19 Absatz 1 des D.LH. vom 7. August 2017, Nr. 26.
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