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Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1093
Richtlinien für die Gewährung von Beiträgen zur Förderung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Unternehmen

Anlage

Richtlinien für die Gewährung von Beiträgen zur Förderung der Energie-effizienz und der Nutzung erneuerbarer Energiequellen an Unternehmen

Artikel 1
Anwendungsbereich

1. Diese Richtlinien regeln gemäß Artikel 2 des Landesgesetzes vom 7. Juli 2010, Nr. 9, in geltender Fassung, die Gewährung von Investitionsbeiträgen an Unternehmen für Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und öffentlichen Beleuchtungsanlagen, für die Nutzung erneuerbarer Energiequellen sowie für Energieaudits.

2. Die Gewährung der Beiträge laut diesen Richtlinien erfolgt in Anwendung der Grundsätze der Richtlinie 2010/31/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Mai 2010 über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und der Richtlinie 2018/2001/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. Dezember 2018 zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen sowie gemäß den Richtlinien der Klimastrategie – Energie Südtirol – 2050, genehmigt mit Beschluss der Landesregierung vom 20. Juni 2011, Nr. 940.

Artikel 2
Begriffsbestimmungen

1. Für die Umsetzung dieser Richtlinien gelten folgende Begriffsbestimmungen:

a) Beginn der Arbeiten: Beginn der Bauarbeiten für die Investition oder die erste rechtsverbindliche Verpflichtung, die die Investition unumkehrbar macht,

b) erneuerbare Energie: Energie aus erneuerbaren, nichtfossilen Energiequellen, das heißt Wind, Sonne (Solarthermie und Photovoltaik), geothermische Energie, Umgebungsenergie, Wasserkraft, Energie aus Biomasse, Deponiegas, Klärgas und Biogas,

c) Energieaudit: ein systematisches Verfahren zum Einholen ausreichender Informationen über das bestehende Energieverbrauchsprofil eines Gebäudes oder einer Gebäudegruppe, eines Betriebsablaufs oder einer industriellen oder gewerblichen Anlage oder privater oder öffentlicher Dienstleistungen, zur Ermittlung und Quantifizierung der Möglichkeiten für kostenwirksame Energieeinsparungen und zur Erfassung der Ergebnisse in einem Bericht,

d) Unternehmen: jede Einheit, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt, unabhängig von der Rechtsform und der Finanzierungsart sowie davon, ob es sich um eine Tätigkeit mit oder ohne Gewinnabsicht handelt,

e) zulässige Kosten: zulässige Investitionsmehrkosten gegenüber einer Referenzinvestition oder im Rahmen einer Gesamtinvestition getrennt ermittelte zulässige Investitionskosten gemäß diesen Richtlinien,

f) Referenzinvestition: eine der geförderten Maßnahme ähnliche, aber weniger umweltfreundliche Investition, die auch ohne Beitrag umsetzbar gewesen wäre,

g) kleine und mittlere Unternehmen: die so im Anhang I zur Verordnung (EU) Nr. 651/2014 definierten Unternehmen,

h) technisches Datenblatt: vom Landesamt für Energie und Klimaschutz für die geförderte Maßnahme bereitgestellter Vordruck für technische und wirtschaftliche Daten, der vom Begünstigten und, falls aufgrund der jeweiligen Maßnahme erforderlich, von einem Techniker/einer Technikerin oder einem Handwerker/einer Handwerkerin unterzeichnet werden muss,

i) Kostenvoranschlag: von einer Firma bzw. einem Techniker/einer Technikerin erstellte detaillierte Kostenschätzung,

j) technischer Bericht: Bericht mit folgenden Angaben und Unterlagen:

- Angaben zum Auftraggeber und zum Durchführungsort der Maßnahme,

- detaillierte Beschreibung des Bestandes und der geplanten Maßnahme,

- Berechnung der durch die Maßnahme erzielten Energieeinsparung,

- alle zusätzlichen zur Bewertung der Maßnahme benötigten Berechnungen, Pläne und Funktionsschemen,

k) Wärmedämmung: Einbau von Baustoffen mit einer Wärmeleitfähigkeit unter 0,1 W/mK,

l) Gebäude: Bauwerk, das von anderen Bauwerken durch senkrechte, von den Fundamenten bis zum Dach durchgehende Begrenzungsmauern oder Freiräume getrennt ist, mit eigenem Zugang und, falls mehrstöckig, mit eigenem Stiegenhaus,

m) zentrales Lüftungsgerät: Lüftungsgerät, das sich für den Anschluss an Lüftungskanäle eignet und der Belüftung eines Raums oder mehrerer Räume oder geschlossener Bereiche in einem Gebäude dient,

n) dezentrales Lüftungsgerät: Lüftungsgerät zur Belüftung einzelner Räume oder geschlossener Bereiche in einem Gebäude, das sich nicht zum Anschluss an Lüftungskanäle eignet,

o) Leuchten vom Typ:

A: komplett abgeschirmte Full-Cut-Off-Leuchten

B: abgeschirmte Leuchten mit gewölbtem Glas

C: traditionelle Straßenleuchten, Laternen usw.

D: indirekte Beleuchtung durch Reflektoren

E: Kugelleuchten, Bodenstrahler usw.

LM: Lichtmasten mit Scheinwerfern.

l) Speicherbatterien: elektrochemische Speichersysteme,

m) nutzbare Speicherkapazität: die im Betrieb nutzbare Kapazität der Speicherbatterien, die je nach Speichertechnologie 50 % bis 100 % der Nennkapazität betragen kann.

Artikel 3
Anspruchsberechtigte

1. Anspruchsberechtigt sind alle Unternehmen, die in Südtirol die Maßnahmen laut diesen Richtlinien durchführen.

Artikel 4
Beihilferegelungen

1. Die Beiträge werden gewährt:

a) im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 der Kommission vom 17. Juni 2014 zur Feststellung der Vereinbarkeit bestimmter Gruppen von Beihilfen mit dem Binnenmarkt in Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (Gruppenfreistellungs-verordnung) (ABl.EU L 187 vom 26. Juni 2014),

b) unter Berücksichtigung der De-minimis-Regelung gemäß Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 oder der Verordnung (EU) Nr. 1408/2013 (ABl.EU L 352 vom 24. Dezember 2013).

2. Die auf die einzelnen Maßnahmen angewandten EU-Verordnungen sind in der Tabelle A angeführt.

Artikel 5
Allgemeine Voraussetzungen

1. Die Beitragsanträge mit den erforderlichen Unterlagen müssen vor Beginn der Arbeiten beim Landesamt für Energieeinsparung eingereicht werden.

2. Der Beginn der Bauarbeiten für die betreffende Maßnahme sowie Rechnungen, Vorverträge, welche Anzahlungen oder Geldstrafen bei Nichterfüllung vorsehen, oder Nachweise über Kautionszahlungen oder sonstige Zahlungen mit Datum vor jenem der Antragsstellung haben im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 die Ablehnung des Beitragsantrags zur Folge. Für Beitragsanträge im Rahmen der De-minimis-Regelung werden zur Auszahlung nur Rechnungen berücksichtigt, die nach der Antragsstellung ausgestellt wurden.

3. Nicht als Beginn der Arbeiten gelten der Ankauf von Grundstücken sowie Vorarbeiten wie das Einholen von Genehmigungen, die Vorbereitung der Antragsunterlagen und die Erstellung von Machbarkeitsstudien.

4. Unternehmen in Schwierigkeiten gemäß Artikel 2 Ziffer 18 der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 können keine Beiträge gewährt werden.

5. Nicht zulässig sind Ausgaben für den Ankauf von Gütern und die Erbringung von Dienstleistungen zwischen Eheleuten, zwischen Verwandten bis zum dritten Grad oder in gerader Linie Verschwägerten, zwischen einer Gesellschaft und ihren Gesellschaftern/Gesellschafterinnen und zwischen Partner- oder verbundenen Unter-nehmen laut Verordnung (EU) Nr. 651/2014 sowie zwischen Gesellschaften, an welchen dieselben Gesellschafter/Gesellschafterinnen oder Verwalter/Verwalterinnen beteiligt sind.

6. Beitragsanträge für förderfähige Maßnahmen, deren Kosten auf weniger als 1.500,00 Euro ohne MwSt. veranschlagt werden, sind nicht zulässig. Sie werden abgelehnt und archiviert.

Artikel 6
Höhe der Beiträge

1. Die maximale Beitragshöhe wird anhand der Prozentsätze laut Tabelle A berechnet.

2. Es können keine Beiträge gewährt werden, die die Schwelle laut Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe s) der Verordnung (EU) Nr. 651/2014 oder die Schwellen laut den Verordnungen (EU) Nr. 1407/2013 und Nr. 1408/2013, je nach angewandter Beihilferegelung, überschreiten.

Artikel 7
Mehrfachförderung

1. Die Beiträge laut diesen Richtlinien sind mit keinen weiteren Beiträgen oder Förderungen sonstiger Art häufbar, die in staatlichen Bestimmungen oder in anderen Gesetzen zu Lasten des Landeshaushaltes für dieselben zulässigen Ausgaben vorgesehen sind.

Artikel 8
Antragstellung

1. Die Beitragsanträge samt den erforderlichen Unterlagen müssen mit einem eigenen, vom Landesamt für Energie und Klimaschutz bereitgestellten telematischen Formblatt per zertifizierter elektronischer Post (PEC) gemäß den geltenden Bestimmungen vor Beginn der Arbeiten an folgende PEC-Adresse übermittelt werden: energie.energia@pec.prov.bz.it.

2. Die Beitragsanträge können vom 1. Jänner bis zum 31. Mai des Jahres eingereicht werden, in dem die Arbeiten beginnen.

3. Im Beitragsantrag müssen die Nummer und das Datum der elektronischen Stempelmarke in der gesetzlich vorgesehenen Höhe angeführt sein; der Antragsteller muss erklären, dass die Stempelmarke ausschließlich für dieses Verwaltungs-verfahren verwendet wird.

4. Die Beitragsanträge enthalten folgende Angaben:

a) Name und Größe des Unternehmens,

b) Beschreibung der Maßnahme mit Angabe des Beginns und des Abschlusses der Arbeiten,

c) Durchführungsort der Maßnahme,

d) Aufstellung der Kosten für die Maßnahme,

e) Höhe der für die Maßnahme beantragten öffentlichen Finanzierung.

5. Für Maßnahmen, die sich über mehrere Jahre erstrecken, muss ein Zeitplan mit den pro Jahr anfallenden Kosten beiliegen.

6. Eine Maßnahme darf nicht auf mehrere Anträge aufgeteilt werden.

7. Unvollständige Anträge, die nicht innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Aufforderung vervollständigt werden, werden abgelehnt und archiviert. Diese Frist kann auf Antrag aus triftigen Gründen um höchstens weitere 30 Tage verlängert werden.

8. Für den Austausch bereits geförderter Anlagen kann ein Beitrag erst nach Ablauf von 15 Jahren ab Einreichdatum des Beitragsantrags für die auszutauschende Anlage beantragt werden.

9. Anträge auf mit Mehrkosten verbundene Änderungen in Zusammenhang mit bereits vorgelegten Beitragsanträgen müssen vor Beginn der Arbeiten und vor der Gewährung des Beitrags für den ursprünglichen Antrag und auf jeden Fall innerhalb 31. Mai beim Landesamt für Energie und Klimaschutz eingereicht werden, zusammen mit der entsprechenden Stempelmarke in der gesetzlich vorgesehenen Höhe.

Artikel 9
Wärmedämmung von Dächern, obersten Geschossdecken und Terrassen bestehender Gebäude

1. Technische Vorgaben:

a) Die zu dämmenden Gebäude müssen aufgrund einer Baukonzession errichtet sein, die vor dem 12. Jänner 2005 ausgestellt wurde.

b) Nach Abschluss der Maßnahme muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

b1) Zertifizierung der Gebäudehülle mindestens KlimaHaus C,

b2) Zertifizierung KlimaHaus R des Gebäudes,

b3) Einhaltung der folgenden U-Werte für die jeweiligen Bauteile gemäß Klimazone des Durchführungsortes:

Klimazone

U-Wert (W/m²K)

E

0,24

F

0,22

c) Von den Beiträgen ausgeschlossen sind:

- Wärmedämmungen von Dächern, die erhöht werden, mit Ausnahme der zur Wärmedämmung notwendigen Erhöhung,

- Wärmedämmungen bei Abbruch und Wiederaufbau sowie an neuen Zubauten.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für die Wärmedämmung von Dächern und dazugehörige Arbeiten: maximal 55,00 € pro m² sanierter Dachfläche + 3,00 € je cm Dämmstärke pro m² gedämmter Fläche; nicht zulässig sind die Kosten für die Erneuerung der Dacheindeckung,

b) Kosten für die Wärmedämmung von Dächern von innen, von obersten Geschossdecken und Terrassen und dazugehörige Arbeiten: maximal 40,00 € + 3,00 € je cm Dämmstärke pro m² gedämmter Fläche,

c) Mehrkosten für die Dachbegrünung: maximal 30,00 € pro m² begrünter Dachfläche,

d) Kosten für die Planung, Bauleitung und Gebäudezertifizierung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Gebäudeplan,

d) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 10
Wärmedämmung von Außenmauern, untersten Geschossdecken und Lauben bestehender Gebäude

1. Technische Vorgaben:

a) Die zu dämmenden Gebäude müssen aufgrund einer Baukonzession errichtet sein, die vor dem 12. Jänner 2005 ausgestellt wurde.

b) Nach Abschluss der Maßnahme muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

b1) Zertifizierung der Gebäudehülle mindestens KlimaHaus C,

b2) Zertifizierung KlimaHaus R des Gebäudes,

b3) Einhaltung der folgenden U-Werte für die jeweiligen Bauteile gemäß Klimazone des Durchführungsortes:

- Außenmauern:

Klimazone

U-Wert (W/m²K)

E

0,28

F

0,26

- unterste Geschossdecken und Lauben:

Klimazone

U-Wert (W/m²K)

E

0,29

F

0,28

- auskragende Bauteile wie Balkone, Säulen oder ähnliche sind von der Einhaltung der oben genannten U-Werte ausgenommen.

c) Bei Gebäuden unter Denkmalschutz kann von der Einhaltung der Bedingungen laut Buchstabe b) abgesehen werden.

d) Von den Beiträgen ausgeschlossen sind Wärmedämmungen bei Abbruch und Wiederaufbau sowie an neuen Zubauten.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für die Wärmedämmung mit Poly-styrol und dazugehörige Arbeiten: maximal 62,00 € + 2,00 € je cm Dämmstärke pro m² gedämmter Fläche; Öffnungen bis zu 4 m² werden für voll gerechnet,

b) Kosten für die Wärmedämmung mit anderen Dämmstoffen und dazugehörige Arbeiten: maximal 62,00 € + 3,00 € je cm Dämmstärke pro m² gedämmter Fläche; Öffnungen bis zu 4 m² werden für voll gerechnet,

c) Mehrkosten für eine hinterlüftete Fassade: 50,00 € pro m² gedämmter Fläche,

d) Kosten für die Planung, Bauleitung und Gebäudezertifizierung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Gebäudeplan,

d) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 11
Austausch von Fenstern und Fenstertüren

1. Technische Vorgaben:

a) Die betreffenden Gebäudeteile müssen aufgrund einer Baukonzession errichtet sein, die vor dem 12. Jänner 2005 ausgestellt wurde.

b) Nach Abschluss der Maßnahme muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

b1) Zertifizierung der Gebäudehülle mindestens KlimaHaus C,

b2) Zertifizierung KlimaHaus R des Gebäudes.

c) Von den Beiträgen ausgeschlossen ist der Austausch von Fenstern und Fenstertüren bei Abbruch und Wiederaufbau.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für den Austausch der Fenster und Fenstertüren mit Rahmen aus PVC: maximal 420,00 € pro m² Elementfläche mit einer Mindestfläche von 1 m² je Element,

b) Kosten für den Austausch der Fenster und Fenstertüren mit Rahmen aus anderen Materialien: maximal 530,00 € pro m² Elementfläche mit einer Mindestfläche von 1 m² je Element,

c) Kosten für die Planung, Bauleitung und Gebäudezertifizierung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Gebäudeplan,

d) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 12
Wärmerückgewinnung aus Lüftungsanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die betreffenden Baueinheiten müssen aufgrund einer Baukonzession errichtet sein, die vor dem 12. Jänner 2005 ausgestellt wurde.

b) Nach Abschluss der Maßnahme muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

b1) Zertifizierung der Gebäudehülle mindestens KlimaHaus C, wobei für das Gebäude eine Luftdichtheitsmessung gemäß Zertifizierung KlimaHaus R durchgeführt worden sein muss,

b2) Zertifizierung KlimaHaus R des Gebäudes.

c) Die einzubauenden Lüftungsgeräte müssen bei Nennvolumenstrom mindestens folgende Werte erreichen:

- zentrale Lüftungsgeräte:

Wärmerückgewinnungsgrad = 80 %,

- dezentrale Lüftungsgeräte:

Wärmerückgewinnungsgrad = 74 %,

- Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung durch eine Wärmepumpe: COP(A2/A20) = 3,5.

Bei Wohnraumlüftungsgeräten mit dem Gütesiegel „KlimaHaus QualitätsProdukt“ gelten diese Anforderungen als erfüllt, wenn für die „Wärmerückgewinnung“ bzw. „Heizleistung“ mindestens die 2. Stufe des Qualitätsniveaus erreicht wird.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für zentrale Lüftungsgeräte samt Lüftungskanälen und Zubehör: maximal 70,00 € pro m² belüfteter Nettogeschossfläche,

b) Kosten für dezentrale Lüftungsgeräte mit Zubehör: maximal 70,00 € pro m² direkt belüfteter Nettofläche,

c) Kosten für die Durchführung der Luftdichtheitsmessung,

d) Kosten für die Planung, Bauleitung und Gebäudezertifizierung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Gebäudeplan.

Artikel 13
Energetische Sanierung einzelner Baueinheiten

1. Technische Vorgaben:

a) Die betreffenden Baueinheiten und Gebäudeteile müssen aufgrund einer Baukonzession errichtet sein, die vor dem 12. Jänner 2005 ausgestellt wurde.

b) Nach Abschluss der Maßnahme muss folgende Bedingung erfüllt sein:

- Zertifizierung KlimaHaus R der Baueinheit.

2. Zulässige Kosten: die zulässigen Kosten entsprechen den zulässigen Kosten für folgende Maßnahmen:

a) Wärmedämmung von Dächern, obersten Geschossdecken und Terrassen bestehender Gebäude,

b) Wärmedämmung von Außenmauern, untersten Geschossdecken und Lauben bestehender Gebäude,

c) Austausch von Fenstern und Fenstertüren,

d) Wärmerückgewinnung aus Lüftungsanlagen.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt entsprechend der durchzuführenden Maßnahme,

b) Kostenvoranschlag,

c) Plan der betreffenden Baueinheit,

d) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 14
Hydraulischer Abgleich bestehender Heiz- und Kühlanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die betreffenden Gebäude müssen aufgrund einer Baukonzession errichtet sein, die vor dem 1. Jänner 2013 ausgestellt wurde.

b) Die vorgesehenen Maßnahmen müssen eine Reduzierung der Durchflüsse sowie des Stromverbrauchs der Umwälzpumpen mit sich bringen.

c) Die Beiträge können nur dann gewährt werden, wenn die geltenden Richtlinien über die verbrauchsabhängige Erfassung des Energiebedarfs eingehalten werden.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für den Neueinbau von Thermostatventilen oder für die Adaptierung bestehender Thermostatventile zur Durchflussregelung samt hydraulischem Abgleich: maximal 75,00 € pro Heiz- oder Kühlelement,

b) Kosten für den Neueinbau von Reglern und Ventilen für den hydraulischen Abgleich von Strängen,

c) Kosten für den Austausch von Umwälzpumpen durch automatisch geregelte Pumpen mit Energieeffizienzindex < 0,23 gemäß Ökodesign-Richtlinie 2009/125/EG,

d) Kosten für die Planung und Bauleitung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) technischer Bericht, unterzeichnet von einem befähigten Techniker/einer befähigten Technikerin, der bzw. die in der Berufsliste eingetragen ist,

d) Protokoll über den hydraulischen Abgleich der Anlage, einzureichen nach Abschluss der Maßnahme.

Artikel 15
Energetische Optimierung öffentlicher Beleuchtungsanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können für Maßnahmen zur Anpassung bestehender öffentlicher Außenbeleuchtungsanlagen gemäß Beschluss der Landesregierung vom 30. Dezember 2011, Nr. 2057 gewährt werden. Voraussetzung für die Gewährung der Beiträge ist die erfolgte Hinterlegung des Lichtplans beim Landesamt für Energie und Klimaschutz, wenn der Antragsteller mindestens 50 Lichtpunkte in Südtirol betreibt.

b) Die Beiträge können nur für Maßnahmen gewährt werden, die sich auf ganze Straßenzüge, Straßenabschnitte, Plätze oder Sportstätten beziehen.

c) Es muss eine Einsparung an elektrischer Energie von mindestens 50 % nachgewiesen werden, bezogen auf die jeweilige Ausgangssituation. Die Erhöhung der Leuchtenanzahl ist zulässig, sofern diese Einsparung nachgewiesen werden kann und die Auflagen zur Reduzierung der Lichtverschmutzung eingehalten werden.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für den Austausch bestehender Leuchten vom Typ A, B, C, D oder E durch Leuchten vom Typ A: maximal 750,00 € pro installierter Leuchte abzüglich Referenzinvestition und zuzüglich Kosten für die automatische Regel- und Steuerungstechnik zur Effizienzsteigerung,

b) Kosten für die Umrüstung bestehender Leuchten vom Typ A, B, C, D oder E in historischen Ortszentren oder im historischen Kontext, abzüglich Referenzinvestition, vorbehaltlich eines Gutachtens der Landesabteilung Denkmalpflege,

c) Kosten für den Austausch bestehender Leuchten vom Typ LM durch asymmetrische Leuchten oder Leuchten vom Typ A abzüglich Referenzinvestition,

d) Kosten für die Planung, Bauleitung und Abnahme: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

Als Referenzinvestition gelten die Kosten für den Austausch des Leuchtmittels:

- bei bestehenden Leuchten vom Typ A, B, C, D oder E: 50,00 € pro Leuchte,

- bei bestehenden Leuchten vom Typ LM: 150,00 € pro Leuchte.

3. Die zulässigen Kosten dürfen für jedes Jahr der Anlastung der Ausgabe den Betrag von 1.000.000,00 Euro je Antragsteller nicht überschreiten.

4. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Beleuchtungsprojekt mit Nachweis der geforderten Energieeinsparung, unterzeichnet von einem befähigten Techniker/einer befähigten Technikerin, der bzw. die in der Berufsliste eingetragen ist,

d) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 16
Einbau von thermischen Solaranlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die verwendeten Sonnenkollektoren müssen gemäß Qualitätslabel Solar Keymark zertifiziert sein.

b) Die Abweichung der Sonnenkollektoren von der Südausrichtung darf maximal 90° betragen.

2. Für thermische Solaranlagen, die innerhalb der abgegrenzten Versorgungszone einer Fernheizanlage eingebaut werden, sind keine Beiträge vorgesehen.

3. Zulässige Kosten:

a) Kosten für Anlagen mit Flachkollektoren: maximal 3.000,00 € pro Anlage + 580,00 € pro m² Kollektor-Absorberfläche,

b) Kosten für Anlagen mit Vakuumkollektoren: maximal 3.000,00 € pro Anlage + 720,00 € pro m² Kollektor-Aperturfläche,

c) Investitionsmehrkosten für Wärmespeicher mit Solarwärmetauscher gegenüber einem herkömmlichen Warmwasserspeicher:

maximal 1,50 € pro Liter.

d) Kosten für die Planung und Bauleitung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

4. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Plan mit Lage, Ausrichtung und Neigung der Sonnenkollektoren,

d) hydraulisches Funktionsschema (nicht erforderlich bis zu einer Gesamtausgabe laut Kostenvoranschlag von 15.000,00 € ohne Mehrwertsteuer),

e) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 17
Einbau von Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können nur für den gleich-zeitigen Einbau von elektrisch betriebenen Wärmepumpen und von Photovoltaikanlagen zur Abdeckung des Strombedarfs der Wärmepumpen gewährt werden.

b) Die Beiträge können nur gewährt werden, wenn die zu versorgenden Gebäude eine Zertifizierung der Gebäudehülle von mindestens KlimaHaus A aufweisen bzw. diese nach Abschluss der Arbeiten erreichen.

c) Die Beiträge für Photovoltaikanlagen können nur für Anlagen mit einer Nennleistung von maximal 0,5 kWp pro kW Nennwärmeleistung der Wärmepumpe gewährt werden.

d) Die Leistungszahlen der Wärmepumpen (COP) müssen folgenden Mindestwerten, gemessen nach der Norm EN 14511, entsprechen:

Typ der Wärmepumpe

Tipo di pompa di calore

Außeneinheit

Unità esterna [ºC]

Inneneinheit

Unità interna [ºC]

COP

Luft/Luft

Aria/aria

Trockenkugel Lufteintritt:

Bulbo secco all’entrata: 7

Trockenkugel Lufteintritt:

Bulbo secco all’entrata: 20

3,9

Luft/Wasser

Aria/acqua

Trockenkugel Lufteintritt:

Bulbo secco all’entrata: 7

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 30 (*)

4,1

Sole/Luft

Salamoia/aria

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 0

Trockenkugel Lufteintritt:

Bulbo secco all’entrata: 20

4,3

Sole/Wasser

Salamoia/acqua

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 0

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 30 (*)

4,3

Wasser/Luft

Acqua/aria

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 10

Trockenkugel Lufteintritt:

Bulbo secco all’entrata: 20

4,7

Wasser/Wasser

Acqua/acqua

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 10

Eintrittstemperatur:

Temperatura entrata: 30 (*)

5,1

(*) Austrittstemperatur: 35°C

d) Die Beiträge können nur in Kombination mit einem Heizsystem mit einer Vorlauftemperatur von maximal 45°C und unter Einhaltung der geltenden Richtlinien über die verbrauchsabhängige Erfassung des Energiebedarfs gewährt werden.

2. Für Wärmepumpen mit Photovoltaikanlagen, die innerhalb der abgegrenzten Versorgungszone einer Fernheizanlage eingebaut werden, sind keine Beiträge vorgesehen.

3. Zulässige Kosten:

a) Kosten für Wärmepumpe und Zubehör: maximal 9.000,00 € pro Anlage + 100,00 € pro kW Nennheizleistung abzüglich Referenzinvestition,

b) Kosten für Wärmespeicher: maximal 1,50 € pro Liter,

c) Kosten für geothermische Wärmeentzugsanlage samt Zubehör (für Tiefenbohrung mit Sonde maximal 50,00 € pro Laufmeter Sondenbohrung),

d) Kosten für Photovoltaikanlage: maximal 1.000,00 € pro kWp Nennleistung,

e) Kosten für die Planung, Bauleitung und Gebäudezertifizierung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

Als Referenzinvestition gelten die Kosten für eine Methangasheizanlage: 3.000,00 € pro Anlage + 60,00 € pro kW Nennheizleistung.

4. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) hydraulisches Funktionsschema,

d) Eigenbescheinigung über die erfolgte Meldung der Errichtung von Erdwärmesonden oder über den Besitz der Wasserkonzession (nicht erforderlich bei Luft-Wärmepumpen).

Artikel 18
Einbau von Speicherbatterien für netzgebundene Photovoltaikanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können nur für den Einbau von Speicherbatterien zur Speicherung der produzierten Energie von Photovoltaikanlagen gewährt werden, die gleichzeitig neu installiert werden.

b) Die Beiträge können für Speicherbatterien mit einer nutzbaren Speicherkapazität von maximal 1 kWh pro kWp Nennleistung neu installierter Photovoltaikanlagen gewährt werden.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für Speicherbatterien: maximal 750,00 € pro kWh nutzbarer Speicherkapazität bis zu einem maximalen Betrag von 10.000,00 € je Einspeisepunkt (POD).

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag.

Artikel 19
Einbau von Photovoltaik-Inselanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können nur dann gewährt werden, wenn die Anlage elektrische Verbraucher versorgt, für die keine wirtschaftlich oder technisch vertretbare Möglichkeit des Anschlusses an das Stromnetz besteht und für die Speicherbatterien mit einer ausreichenden Nennkapazität zur Abdeckung des elektrischen Energiebedarfs für 2 Tage vorhanden sind.

b) Die Abweichung der Photovoltaikpaneele von der Südausrichtung darf maximal 90° betragen.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für Photovoltaik-Inselanlagen mit Wechselrichter: maximal 2.000,00 € pro kWp Anlagen-Nennleistung,

b) Kosten für Speicherbatterien: maximal 1.000,00 € pro kWh nutzbarer Speicher-kapazität,

c) Kosten für die Planung und Bauleitung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Plan mit Lage, Ausrichtung und Neigung der Photovoltaikpaneele,

d) technischer Bericht, unterzeichnet von einem befähigten Techniker/einer befähigten Technikerin, der bzw. die in der Berufsliste eingetragen ist (nicht erforderlich bis zu einer Gesamtausgabe laut Kostenvoranschlag von 15.000,00 € ohne Mehrwertsteuer),

e) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 20
Bau von Windkraft-Inselanlagen

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können nur dann gewährt werden, wenn die Anlage elektrische Verbraucher versorgt, für die keine wirtschaftlich oder technisch vertretbare Möglichkeit des Anschlusses an das Stromnetz besteht und für die Speicherbatterien mit einer ausreichenden Nennkapazität zur Abdeckung des elektrischen Energiebedarfs für 2 Tage vorhanden sind.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für Windkraft-Inselanlagen mit Speicherbatterien und Wechselrichter: maximal 2.500,00 € pro m² überstrichene Oberfläche,

b) Kosten für die Planung und Bauleitung: bis zu insgesamt 10 % der zulässigen Kosten.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) technisches Datenblatt,

b) Kostenvoranschlag,

c) Plan mit Lage der Windkraftanlage,

d) technischer Bericht, unterzeichnet von einem befähigten Techniker/einer befähigten Technikerin, der bzw. die in der Berufsliste eingetragen ist,

e) Eigenbescheinigung über den Besitz der Genehmigung der Gemeinde zur Durchführung der Maßnahme, einzureichen nach Abschluss der Arbeiten.

Artikel 21
Energetischer Check-up für Miteigentumsgebäude

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können nur für Gebäude von Miteigentümergemeinschaften gemäß den Artikeln von 1117 bis 1139 des Zivil-gesetzbuches mit mindestens 5 Baueinheiten und 5 Eigentümern gewährt werden.

b) Die energetischen Check-ups müssen von einem befähigten Techniker/einer befähigten Technikerin, der bzw. die in der Berufsliste eingetragen ist, durchgeführt werden und müssen mindestens folgende Elemente beinhalten:

b1) Analyse des Energiebedarfs des bestehenden Gebäudes,

b2) Ermittlung von Maßnahmen zur energetischen Sanierung des Gebäudes,

b3) Kostenschätzung für die ermittelten Maßnahmen,

b4) Erstellung des Energieausweises des bestehenden Gebäudes (APE) „convenzionale ex ante“ gemäß Dekret des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung (MISE) vom 3. August 2020,

b5) Berechnung der erzielbaren Energieklasse nach Durchführung der ermittelten Maßnahmen zur energetischen Sanierung.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für die Durchführung des energetischen Check-ups: maximal 1.500,00 € pro Gebäude + 100,00 € pro beheizte Baueinheit.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) Kostenvoranschlag,

b) detaillierte Beschreibung des geplanten Check-ups.

Artikel 22
Energieaudits

1. Technische Vorgaben:

a) Die Beiträge können nur kleinen und mittleren Unternehmen gewährt werden, die nicht zur Durchführung von energetischen Diagnosen gemäß Artikel 8 Absatz 3 des gesetzesvertretenden Dekrets vom 4. Juli 2014, Nr. 102, verpflichtet sind.

b) Die Energieaudits müssen gemäß der Norm EN 16247-1-2-3-4 von unabhängigen und befähigten Experten/Expertinnen durchgeführt werden. Sie müssen zudem eine technisch-wirtschaftliche Bewertung der Möglichkeit des Anschlusses an ein Fernwärmenetz oder der Weitergabe eigener Abwärme an Dritte beinhalten.

2. Zulässige Kosten:

a) Kosten für die Durchführung des Energieaudits: maximal 10.000,00 € pro Produktionsstandort.

3. Erforderliche Unterlagen:

a) Kostenvoranschlag,

b) detaillierte Beschreibung des geplanten Audits,

c) Bericht, einzureichen nach Durchführung des Audits.

Artikel 23
Genehmigung der Beiträge

1. Der Direktor/Die Direktorin der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz genehmigt die Gewährung der Beiträge für die eingereichten Anträge und zwar mit Bezug auf die im Kostenvoranschlag und im Zeitplan angegebenen Kosten. Die Anträge müssen vollständig sein und werden chronologisch nach Eingang genehmigt, bis die verfügbaren Mittel erschöpft sind.

Artikel 24
Auszahlung der Beiträge

1. Die Anträge auf Auszahlung der Beiträge samt den erforderlichen Unterlagen müssen mit einem eigenen, vom Landesamt für Energie und Klimaschutz bereitgestellten telematischen Formblatt per zertifizierter elektronischer Post (PEC) beim Landesamt für Energie und Klimaschutz gemäß den geltenden Bestimmungen eingereicht werden.

2. Die Begünstigten müssen die Ausgaben bis zum Ende des Jahres abrechnen, das auf jenes der Gewährungsmaßnahme folgt oder auf jenes der Anlastung der Ausgabe, falls diese später erfolgt. Verstreicht diese Frist, ohne dass die Ausgabe, aus Verschulden des Begünstigten, abgerechnet wurde, so wird der Beitrag widerrufen. Aus schwerwiegenden und gerechtfertigten Gründen kann die Frist um maximal ein weiteres Jahr verlängert werden; nach Ablauf dieser verlängerten Frist gilt der Beitrag automatisch als widerrufen.

3. Erstreckt sich die Durchführung der Arbeiten über mehrere Jahre, muss der Begünstigte die Abrechnung der Ausgaben bis zum Ende des Jahres vorlegen, das auf das Bezugsjahr der einzelnen Tätigkeiten laut Zeitplan folgt. Für die Abrechnung gelten die Bestimmungen laut Absatz 2.

4. Dem Auszahlungsantrag müssen die Originalrechnungen im XML-Format und in dem über das „Sistema di Interscambio“ (SdI) umgewandelten PDF-Format (enthält alle Elemente der Rechnung samt den Übertragungsprotokollen) beiliegen. In den Fällen, in denen keine Verpflichtung zur Ausstellung einer elektronischen Rechnung besteht, sind die Originalrechnungen im Papierformat oder in digitaler Form beizulegen. In den Rechnungen müssen die Kosten detailliert angeführt werden, andernfalls sind dem Auszahlungsantrag detaillierte Kostenaufstellungen zu den eingereichten Rechnungen beizulegen.

5. Dem Auszahlungsantrag müssen zudem die Zahlungsbestätigungen der Rechnungen beiliegen. Die Zahlungen müssen in Form einer Bank- oder Postüberweisung oder über eine andere rückverfolgbare Zahlungsart erfolgen. Falls die Überweisung online erfolgt ist, muss die Transaktionsbestätigung mindestens zwei Arbeitstage nach Eingabe der Überweisung datiert sein.

6. Im Auszahlungsantrag muss das effektive Datum des Beginns der Arbeiten für die geförderte Maßnahme angegeben werden.

7. Für die Auszahlung müssen die Rechnungen nach der Antragsstellung ausgestellt worden sein. Die Rechnungen für das Einholen von Genehmigungen, für die Vorbereitung der Antragsunterlagen und für die Erstellung von Machbarkeitsstudien dürfen ein Datum aufweisen, das vor jenem der Antragsstellung liegt.

8. Die Rechnungen müssen auf den Begünstigten ausgestellt.

9. Im Falle von Leasingverträgen, Energieleistungsverträgen oder Energiedienstleistungsverträgen müssen dem Auszahlungsantrag die entsprechenden Verträge, die Kopien der Rechnungen der Lieferfirmen für die jeweilige Maßnahme und eine detaillierte Kostenaufstellung beigelegt werden. Für die Auszahlung müssen die jeweiligen Verträge ein Datum aufweisen, das nach jenem der Antragsstellung liegt.

10. Dem Auszahlungsantrag ist zudem, in den oben vorgesehenen Fällen, eine Eigen-bescheinigung über den Besitz des KlimaHaus-Energieausweises beizulegen. In jenen Fällen, in denen der KlimaHaus-Energieausweis nicht innerhalb der Frist laut Absatz 2 ausgestellt worden ist, muss dem Auszahlungsantrag eine Eigenbescheinigung über die erfolgte Abgabe bei der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus der Unterlagen, die für die Endkontrolle zur Ausstellung des KlimaHaus-Energieausweises erforderlich sind, beiliegen.

11. Die Beiträge können nur für fabrikneue Materialien und Anlagen ausgezahlt werden, die zur Durchführung der Maßnahme notwendig sind.

12. Die Beiträge werden in einmaliger Form ausgezahlt. Die Beiträge für die energetische Optimierung öffentlicher Beleuchtungsanlagen können gemäß den Arbeitsfortschritten und den entsprechenden jährlichen Abrechnungs-fälligkeiten ausgezahlt werden. Falls die effektiv bestrittenen Ausgaben geringer sind als die veranschlagten Kosten, wird der Beitrag entsprechend reduziert.

13. Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der EU-Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind, können keine Beiträge ausgezahlt werden.

Artikel 25
Änderungen in der Auszahlungsphase

1. In der Auszahlungsphase sind unwesentliche Änderungen innerhalb der verschiedenen Ausgabenpositionen der anerkannten Kosten sowie unwesentliche Projektabweichungen zulässig.

2. Die Beiträge können auch dann ausgezahlt werden, wenn andere als im Antrag angegebene Marken, Typen oder Materialien verwendet wurden, vorausgesetzt, sie entsprechen den technischen Vorgaben dieser Richtlinien.

Artikel 26
Pflichten der Begünstigten

1. Die Begünstigten sind verpflichtet:

a) die lokalen und nationalen Kollektivverträge, die geltenden Bestimmungen über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz sowie die vorsorgerechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Sie sind zudem verpflichtet, die Rentenbeiträge für mitarbeitende Familienmitglieder einzuzahlen, die nicht anderweitig rentenversichert sind,

b) innerhalb von 60 Tagen sämtliche Änderungen mitzuteilen, die Auswirkungen auf die Gewährung oder auf den Widerruf oder Teilwiderruf des Beitrags haben können,

c) dem Landesamt für Energie und Klimaschutz sämtliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen, die es zur Überprüfung der Voraussetzungen für die Gewährung oder Auszahlung der Beiträge für notwendig erachtet, sowie den Zugang zu den geförderten Anlagen und Bauten zu gewährleisten,

d) die Originaldokumente zehn Jahre lang aufzubewahren. Die Zehnjahresfrist läuft ab dem Jahr, das auf jenes der Auszahlung des Beitrags folgt.

Artikel 27
Kontrollen

1. Das Landesamt für Energie und Klimaschutz führt an mindestens 6 % der genehmigten Anträge Stichprobenkontrollen durch und kontrolliert zusätzlich in den Fällen, in denen es dies für zweckmäßig erachtet.

2. Die Festlegung der zu kontrollierenden Anträge erfolgt durch Auslosung nach dem Zufallsprinzip anhand einer Liste aller im Bezugszeitraum ausgezahlten Beiträge.

3. Bei den Kontrollen wird Folgendes überprüft:

a) der Wahrheitsgehalt der Eigenbescheinigungen,

b) das Erreichen der Ziele des Landesgesetzes vom 7. Juli 2010, Nr. 9, im Rahmen einer Abnahmeprüfung zur Feststellung der fachgerechten Ausführung und Funktionalität der Maßnahme.

Artikel 28
Widerruf der Beiträge

1. Wird nach Auszahlung des Beitrags festgestellt, dass Voraussetzungen für die Auszahlung fehlen oder falsche Erklärungen abgegeben wurden, so wird der Beitrag vom Direktor/von der Direktorin der Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz widerrufen und der Begünstigte muss den Betrag zuzüglich der ab dem Auszahlungsdatum anfallenden gesetzlichen Zinsen rückerstatten.

2. Anlagen, für die ein Beitrag gewährt wurde, können frühestens fünfzehn Jahre nach ihrem Einbau vom Standort entfernt werden, andernfalls wird der gewährte Beitrag im Verhältnis zur verbleibenden Zeit widerrufen und der Begünstigte muss den Betrag zuzüglich der ab dem Auszahlungsdatum anfallenden gesetzlichen Zinsen rückerstatten.

3. Bei Photovoltaik- und Windkraft-Inselanlagen, für die ein Beitrag gewährt wurde und bei denen in den folgenden fünfzehn Jahren nach ihrem Einbau ein Anschluss an das Stromnetz erfolgt, wird der gewährte Beitrag im Verhältnis zur verbleibenden Zeit widerrufen und der Begünstigte muss den Betrag zuzüglich der ab dem Auszahlungsdatum anfallenden gesetzlichen Zinsen rückerstatten.

4. Kann die Stichprobenkontrolle aus Verschulden des Begünstigten nicht durchgeführt werden, so wird der gewährte Beitrag widerrufen und der Begünstigte muss ihn gegebenenfalls zuzüglich der ab dem Auszahlungsdatum anfallenden gesetzlichen Zinsen rückerstatten.

Artikel 29
Anwendung

1. Diese Richtlinien gelten ab 1. Januar 2021 für alle ab diesem Tag eingereichten Anträge.

2. Die Beiträge laut diesen Richtlinien können bis zum 31. Dezember 2023 gewährt werden.

ActionActionVerfassungsrechtliche Bestimmungen
ActionActionLandesgesetzgebung
ActionActionBeschlüsse der Landesregierung
ActionAction2021
ActionAction2020
ActionAction Beschluss vom 14. Januar 2020, Nr. 8
ActionAction Beschluss vom 21. Januar 2020, Nr. 28
ActionAction Beschluss vom 28. Januar 2020, Nr. 49
ActionAction Beschluss vom 4. Februar 2020, Nr. 71
ActionAction Beschluss vom 11. Februar 2020, Nr. 81
ActionAction Beschluss vom 11. Februar 2020, Nr. 94
ActionAction Beschluss vom 11. Februar 2020, Nr. 96
ActionAction Beschluss vom 11. Februar 2020, Nr. 105
ActionAction Beschluss vom 18. Februar 2020, Nr. 118
ActionAction Beschluss vom 21. Februar 2020, Nr. 130
ActionAction Beschluss vom 3. März 2020, Nr. 132
ActionAction Beschluss vom 3. März 2020, Nr. 139
ActionAction Beschluss vom 3. März 2020, Nr. 141
ActionAction Beschluss vom 10. März 2020, Nr. 159
ActionAction Beschluss vom 10. März 2020, Nr. 160
ActionAction Beschluss vom 10. März 2020, Nr. 170
ActionAction Beschluss vom 10. März 2020, Nr. 179
ActionAction Beschluss vom 17. März 2020, Nr. 185
ActionAction Beschluss vom 17. März 2020, Nr. 187
ActionAction Beschluss vom 17. März 2020, Nr. 198
ActionAction Beschluss vom 24. März 2020, Nr. 206
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