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i) Dekret des Landeshauptmanns vom 4. September 2020, Nr. 301)
Verordnung zu den Studienbeihilfen für Studierende, die universitäre Einrichtungen oder Fachhochschulen besuchen

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1)
Kundgemacht im Amtsblatt vom 10. September 2020, Nr. 37.

Art. 9 (Außerordentliche Studienbeihilfen)

(1) Studierenden, die alle Voraussetzungen laut den Artikeln 2 bis 6 und laut Artikel 8 erfüllen, jedoch den Studienerfolg laut Artikel 7 nicht erzielt haben, kann eine außerordentliche Studienbeihilfe gewährt werden, sofern sie einen mindestens zweijährigen Studiengang, ausgenommen Weiterbildungsmaster des II Zyklus, besuchen und mindestens 40% des in der Wettbewerbsausschreibung festgelegten Mindeststudienerfolgs erzielt haben (Bruchteile bis 0,50 werden abgerundet und ab 0,51 aufgerundet). Das Nichterreichen des vorgesehenen Studienerfolgs muss nachweislich auf mindestens einen der folgenden schwerwiegenden Gründe zurückzuführen sein:

  1. das Studium wurde aus gesundheitlichen Gründen mindestens fünf Monate lang unterbrochen,
  2. der/die Studierende ist alleinerziehend, d.h. nicht verheiratet, nicht in Lebensgemeinschaft lebend oder gerichtlich getrennt oder geschieden mit im gemeinsamen Haushalt zu seinen/ihren Lasten lebenden Kindern, die bei Antragstellung das sechste Lebensjahr nicht vollendet haben,
  3. der/die Studierende hat eine Zivilinvalidität von mindestens 74% oder ist blind oder gehörlos gemäß Landesgesetz vom 21. August 1978, Nr. 46, in geltender Fassung,
  4. der Großteil des Vermögens des/der Studierenden oder der Mitglieder seiner/ihrer Kernfamilie wurde in den zwei Jahren vor der Antragstellung durch Naturkatastrophen zerstört,
  5. der/die Studierende betreut eine in der Kernfamilie lebende pflegebedürftige Person, die mindestens in der 2. Pflegestufe gemäß Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 9, in geltender Fassung, eingestuft ist,
  6. der/die Studierende betreut ein pflegebedürftiges Familienmitglied oder eine andere pflegebedürftige Person, welche die elterliche Verantwortung hatte, sofern diese mindestens in der 2. Pflegestufe gemäß Landesgesetz vom 12. Oktober 2007, Nr. 9, in geltender Fassung, eingestuft sind und der/die Anspruchsberechtigte nachweist, dass die Pflege nicht durch Fremdpflege gewährleistet werden kann,
  7. wegen eines Gesundheitsnotstandes war es im akademischen Jahr vor der Antragstellung nicht möglich, die im Studienplan vorgesehenen Prüfungen abzulegen.
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