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Beschluss vom 31. März 2020, Nr. 217
Richtlinien für die Vergabe der Preise "Research-" und "Women in Science-" sowie "Junior Research-Award Südtirol/Alto Adige"

Anlage A

Richtlinien für die Vergabe des „RESEARCH AWARD Südtirol/Alto Adige“ und des „WOMEN IN SCIENCE AWARD Südtirol/Alto Adige“

Artikel 1
Anwendungsbereich

1. Diese Richtlinien regeln die Modalitäten der Vergabe des „Research Award Südtirol/Alto Adige“ und des „Women in Science Award Südtirol/Alto Adige“, in der Folge als Preise bezeichnet, gemäß den Artikeln 9 und 18 des Landesgesetzes vom 13. Dezember 2006, Nr. 14, in geltender Fassung, und unter Beachtung der Anwendungsrichtlinien im Bereich Förderung der wissenschaftlichen Forschung, genehmigt mit Beschluss der Landesregierung vom 11. Dezember 2019, Nr. 1063, in der Folge als Anwendungsrichtlinien bezeichnet.

2. Die Preise verfolgen das Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszuzeichnen, die herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben und in der fachspezifischen internationalen Wissenschaftsgemeinde eine anerkannte Stellung einnehmen.

Artikel 2
Ziele

1. Die Preise werden mit folgenden Zielen vergeben:

a) Förderung des Aufbaus und der Entwicklung von Humankapital im Bereich der wissenschaftlichen Forschung,

b) Kapazitäts- und Kompetenzaufbau im Bereich der wissenschaftlichen Forschung,

c) Stärkung des in der Wissenschaftsgemeinde noch teils unterrepräsentierten weiblichen Geschlechts.

Artikel 3
Anspruchsberechtigte

1. Anspruch auf die Preise haben gemäß Artikel 2 Absatz 2 der Anwendungsrichtlinien physische Personen.

2. Die Preisanwärterinnen und Preisanwärter müssen die Teilnahmevoraussetzungen laut Artikel 5 dieser Richtlinien erfüllen.

3. Der „Women in Science Award Südtirol/Alto Adige“ kann ausschließlich Personen weiblichen Geschlecht verliehen werden.

Artikel 4
Merkmale, Art und Höhe der Preise

1. Die Autonome Provinz Bozen vergibt die Preise in jedem geraden Jahr.

2. Die Preise können für herausragende Leistungen in jedweder Fachdisziplin vergeben werden.

3. Die Preise dürfen nicht an ein und dieselbe Person verliehen werden.

4. In Ermangelung von geeigneten Preisanwärterinnen oder Preisanwärtern behält sich die Provinz das Recht vor, auf Vorschlag der in Artikel 7 genannten Jury keinen oder nur einen der beiden Preise zu vergeben.

5. Jeder Preis ist mit einem einmaligen Preisgeld in Höhe von 10.000,00 Euro (Bruttobetrag) dotiert. Von diesem Betrag wird die in den geltenden steuerrechtlichen Bestimmungen vorgesehene Steuer abgezogen.

6. Die Preise sind mit Stipendien oder anderen Preisen öffentlicher oder privater Einrichtungen kumulierbar.

Artikel 5
Teilnahmevoraussetzungen

1. Preisanwärterinnen oder Preisanwärter müssen bei Einreichung des Bewerbungsantrags, in der Folge als Antrag bezeichnet, mindestens 15 Jahre wissenschaftliche Tätigkeiten in der Grundlagen- oder angewandten Forschung nach Erlangung des Forschungsdoktorats (PhD) oder eines gleichwertigen Studientitels nachweisen. Die Dauer des PhD-Studiums oder eines gleichwertigen Studiengangs wird nicht mitgezählt.

2. Zudem müssen Preisanwärterinnen oder Preisanwärter mindestens zwei der folgenden drei Zusatzvoraussetzungen erfüllen:

a) an einer Südtiroler Schule den Oberschulabschluss erlangt haben,

b1) bei Antragstellung seit mindestens fünf Jahren an einer Südtiroler Einrichtung für Forschung und/oder Wissensverbreitung arbeiten

oder

b2) in den letzten zehn Jahren vor Antragstellung für mindestens fünf Jahre an einer Südtiroler Einrichtung für Forschung und/oder Wissensverbreitung gearbeitet haben,

c) ein Forschungsthema haben, das für Südtirol besonders bedeutsam ist.

3. Wer bereits Trägerin/Träger des „Südtiroler Wissenschaftspreises“ oder der gegenständlichen Preise war, kann sich nicht erneut bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden.

Artikel 6
Antragstellung

1. Die Bewerbung erfolgt durch Eigenbewerbung oder durch eine dritte Person.

2. Anwärterinnen für den „Research Award Südtirol/Alto Adige“ gelten automatisch als Anwärterinnen für den „Women in Science Award Südtirol/Alto Adige“.

3. Der Antrag muss dem für Forschung zuständigen Landesamt, in der Folge als Amt bezeichnet, wie folgt übermittelt werden:

a) durch zertifizierte elektronische Post (PEC) an folgende Adresse: forschung.ricerca@pec.prov.bz.it,

b) durch einfache E-Mail an folgende Adresse: forschung@provinz.bz.it .

4. Der Antrag muss anhand der vom Amt bereitgestellten Formulare gestellt werden und ist nur gültig, wenn er digital oder händisch unterzeichnet ist; im letztgenannten Fall muss eine Kopie des Ausweises beigelegt werden. Die von einer dritten Person eingereichten Anträge enthalten eine Erklärung, in der die Preisanwärterin oder der Preisanwärter bestätigt, mit der Bewerbung einverstanden und über den Inhalt dieser Richtlinien in Kenntnis zu sein.

5. Der Antrag muss bei sonstiger Ablehnung mit einer Stempelmarke in gültiger Höhe versehen sein. Mit Eigenerklärung muss im Antragsformular der Erwerb der Stempelmarke bestätigt werden, und zwar unter Angabe des eindeutigen elektronischen Codes und des Datums des Erwerbs. Die Stempelmarke darf ausschließlich für einen Antrag verwendet werden.

6. Die Anträge sind bei sonstigem Ausschluss bis 15:00 Uhr des 31. Juli jedes geraden Jahres einzureichen.

7. Der vollständige Antrag besteht aus folgenden Unterlagen:

a) vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular,

b) Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit der Preisanwärterin oder des Preisanwärters (max. fünf Seiten),

c) wissenschaftlicher Lebenslauf der Preisanwärterin oder des Preisanwärters mit klaren zeitlichen Angaben zu den durchgeführten Forschungstätigkeiten (max. fünf Seiten),

d) Verzeichnis der wissenschaftlichen Publikationen der Preisanwärterin oder des Preisanwärters mit Angabe der Publikationsart, des DOI und, falls anwendbar, des JCR-Quartils der Zeitschriften, in denen die Publikationen erschienen sind, oder eines sonstigen Impact-Faktors der Publikationen,

e) Auflistung von bereits geförderten Projekten der Preisanwärterin oder des Preisanwärters mit Angabe des jeweiligen Budgets, der erhaltenen Förderung, der Fördergeber und der im Projekt gespielten Rolle,

f) Angabe allfälliger Preise, die der Preisanwärterin oder dem Preisanwärter bereits verliehen worden sind.

8. Weiters können der Bewerbung allfällige Empfehlungsschreiben beigelegt werden.

9. Das Formular und die Anlagen laut Absatz 7 müssen in englischer Sprache eingereicht werden.

Artikel 7
Bewertungsverfahren

1. Das Amt prüft in einer ersten Stufe, ob die Anträge vollständig und ordnungsgemäß eingereicht worden sind. Sollten die Unterlagen nicht vollständig sein, können die fehlenden Dokumente vom Amt nachgefordert werden. Werden diese nicht innerhalb der Frist von 15 Tagen nach Erhalt der Aufforderung nachgereicht, so wird der Antrag archiviert.

2. Nach Abschluss der Überprüfung laut Absatz 1 werden die Bewerbungen der Jury laut Absatz 3 vorgelegt.

3. Die Jury setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

a) eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wissenschaft und Forschung der Freien Universität Bozen,

b) eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wissenschaft und Forschung der Europäischen Akademie Bozen,

c) eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wissenschaft und Forschung des Versuchszentrums Laimburg,

d) vier externe Fachpersonen.

4. Die Jury wird von der Direktorin oder dem Direktor der für Forschung zuständigen Landesabteilung, in der Folge als Abteilung bezeichnet, ernannt und bleibt für die Dauer der Legislaturperiode im Amt. Das Amt stellt das Sekretariat der Jury.

5. Den Vorsitz in der Jury führt eine der externen Fachpersonen. Die Jury entscheidet mit absoluter Mehrheit ihrer Mitglieder.

6. Die Jury bewertet die eingegangenen Bewerbungen und schlägt dem Amt die Trägerin oder den Träger des „Research Award Südtirol/Alto Adige“ und die Trägerin des „Women in Science Award Südtirol/Alto Adige“ vor.

7. Die Jury kann sich für die Bewertung an weitere externe Fachpersonen wenden.

8. Die Bewertung erfolgt nach folgenden Kriterien:

a) wissenschaftliche Qualität und fachliche Qualifikation der Preisanwärterin oder des Preisanwärters auf der Grundlage der wissenschaftlichen Leistungen,

b) Originalität, Innovationskraft und Impact der wissenschaftlichen Leistungen der Preisanwärterin oder des Preisanwärters,

c) Einbettung der Preisanwärterin oder des Preisanwärters in die internationale Forschungslandschaft.

9. Der eventuelle gleichzeitige Besitz aller in Artikel 5 Absatz 2 genannten Zusatzvoraussetzungen kann einen Vorzugstitel darstellen und von der Jury entsprechend berücksichtigt werden.

Artikel 8
Vergabe der Preise

1. Die Preise werden mit Dekret des Abteilungsdirektors oder der Abteilungsdirektorin vergeben.

2. Die Auszahlung des Preisgeldes erfolgt in einer einzigen Rate durch Überweisung auf das Bankkonto der Preisträgerin oder des Preisträgers.

3. Die Preise werden im Rahmen einer öffentlichen Feier verliehen, die in der Regel im Dezember stattfindet.

Artikel 9
Wissenschaftsvermittlung

1. Bei der Preisverleihung laut Artikel 8 Absatz 3 halten die Preisträgerinnen oder Preisträger einen Kurzvortrag zu ihren Forschungsthemen.

2. Zudem nehmen die Preisträgerinnen oder Preisträger in den zwei Jahren nach der Preisverleihung an mindestens einer weiteren, vom Amt allfällig organisierten und an ein breites Publikum gerichteten Veranstaltung teil.

Anlage B

Richtlinien für die Vergabe des „JUNIOR RESEARCH AWARD Südtirol/Alto Adige“

Artikel 1
Anwendungsbereich

1. Diese Richtlinien regeln die Modalitäten der Vergabe des „Junior Research Award Südtirol/Alto Adige“, in der Folge als Preis bezeichnet, gemäß den Artikeln 9 und 18 des Landesgesetzes vom 13. Dezember 2006, Nr. 14, in geltender Fassung, und unter Beachtung der Anwendungsrichtlinien im Bereich Förderung der wissenschaftlichen Forschung, genehmigt mit Beschluss der Landesregierung vom 11. Dezember 2019, Nr. 1063, in der Folge als Anwendungsrichtlinien bezeichnet.

2. Der Preis verfolgt das Ziel, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern, die bereits herausragende wissenschaftliche Leistungen vorzuweisen haben und bei denen man deshalb davon ausgehen kann, dass sie auch in Zukunft wichtige wissenschaftliche Erfolge erzielen werden.

Artikel 2
Ziele

1. Der Preis wird mit folgenden Zielen vergeben:

a) Förderung des Aufbaus und der Entwicklung von Humankapital im Bereich der wissenschaftlichen Forschung,

b) Kapazitäts- und Kompetenzaufbau im Bereich der wissenschaftlichen Forschung,

c) Förderung der Nachwuchswissenschaftlerinnen und

-wissenschaftler, die am Beginn einer vielversprechenden wissenschaftlichen Karriere stehen.

Artikel 3
Anspruchsberechtigte

1. Anspruch auf den Preis haben gemäß Artikel 2 Absatz 2 der Anwendungsrichtlinien physische Personen.

2. Die Preisanwärterinnen und Preisanwärter müssen die Teilnahmevoraussetzungen laut Artikel 5 dieser Richtlinien erfüllen.

Artikel 4
Merkmale, Art und Höhe des Preises

1. Die Autonome Provinz Bozen vergibt den Preis in jedem ungeraden Jahr.

2. Der Preis kann für alle Fachdisziplinen vergeben werden.

3. In Ermangelung von geeigneten Preisanwärterinnen oder Preisanwärtern behält sich die Provinz das Recht vor, auf Vorschlag der in Artikel 7 genannten Jury keinen Preis zu vergeben.

4. Der Preis ist mit einem einmaligen Preisgeld in Höhe von 10.000,00 Euro (Bruttobetrag) dotiert. Die in Artikel 7 genannte Jury kann zusätzlich zur Preisträgerin oder zum Preisträger bis zu zwei weitere Personen vorschlagen, deren Bewerbung sie für besonders herausragend erachtet und die eine lobende Erwähnung verdienen. Diesen Personen kann eine Auszeichnung in Höhe von jeweils 7.500,00 Euro (Bruttobetrag) verliehen werden, sofern in den entsprechenden Aufgabenbereichen des Landeshaushaltes genügend Mittel verfügbar sind. Von den Beträgen laut diesem Absatz wird die in den geltenden steuerrechtlichen Bestimmungen vorgesehene Steuer abgezogen.

5. Der Preis und die Auszeichnung laut Absatz 4, in der Folge als lobende Erwähnung bezeichnet, sind mit Stipendien oder anderen Preisen öffentlicher oder privater Einrichtungen kumulierbar.

Artikel 5
Teilnahmevoraussetzungen

1. Preisanwärterinnen und Preisanwärter müssen bei Einreichung des Bewerbungsantrags, in der Folge als Antrag bezeichnet, vor nicht mehr als acht Jahren ihr erstes Forschungsdoktorat (PhD) oder einen gleichwertigen Studientitel, in der Folge als Doktorat bezeichnet, erlangt haben und seitdem im Bereich der Grundlagen- oder angewandten Forschung tätig sein.

2. Zudem müssen Preisanwärterinnen oder Preisanwärter mindestens zwei der folgenden drei Zusatzvoraussetzungen erfüllen:

a) an einer Südtiroler Schule den Oberschulabschluss erlangt haben,

b1) bei Antragstellung seit mindestens zwei Jahren ab Erlangung des Doktorats an einer Südtiroler Einrichtung für Forschung und/oder Wissensverbreitung arbeiten

oder

b2) bei Antragstellung für mindestens zwei Jahre ab Erlangung des Doktorats an einer Südtiroler Einrichtung für Forschung und/oder Wissensverbreitung gearbeitet haben,

c) ein Forschungsthema haben, das für Südtirol besonders bedeutsam ist.

3. Wer bereits Trägerin/Träger des „Südtiroler Forschungspreises“ oder des gegenständlichen Preises war oder die lobende Erwähnung laut Artikel 4 schon erhalten hat, kann sich nicht erneut bewerben oder von Dritten vorgeschlagen werden.

Artikel 6
Antragstellung

1. Die Bewerbung erfolgt durch Eigenbewerbung oder durch eine dritte Person.

2. Der Antrag muss dem für Forschung zuständigen Landesamt, in der Folge als Amt bezeichnet, wie folgt übermittelt werden:

a) durch zertifizierte elektronische Post (PEC) an folgende Adresse: forschung.ricerca@pec.prov.bz.it,

b) durch einfache E-Mail an folgende Adresse: forschung@provinz.bz.it .

3. Der Antrag muss anhand der vom Amt bereitgestellten Formulare gestellt werden und ist nur gültig, wenn er digital oder händisch unterzeichnet ist; im letztgenannten Fall muss eine Kopie des Ausweises beigelegt werden. Die von einer dritten Person eingereichten Anträge enthalten eine Erklärung, in der die Preisanwärterin oder der Preisanwärter bestätigt, mit der Bewerbung einverstanden und über den Inhalt dieser Richtlinien in Kenntnis zu sein.

4. Der Antrag muss bei sonstiger Ablehnung mit einer Stempelmarke in gültiger Höhe versehen sein. Mit Eigenerklärung muss im Antragsformular der Erwerb der Stempelmarke bestätigt werden, und zwar unter Angabe des eindeutigen elektronischen Codes und des Datums des Erwerbs. Die Stempelmarke darf ausschließlich für einen Antrag verwendet werden.

5. Die Anträge sind bei sonstigem Ausschluss bis 15:00 Uhr des 31. Juli jedes ungeraden Jahres einzureichen.

6. Der vollständige Antrag besteht aus folgenden Unterlagen:

a) vollständig ausgefülltes und unterzeichnetes Bewerbungsformular,

b) Beschreibung der wissenschaftlichen Arbeit der Preisanwärterin oder des Preisanwärters (max. drei Seiten),

c) wissenschaftlicher Lebenslauf der Preisanwärterin oder des Preisanwärters mit klaren zeitlichen Angaben zu den durchgeführten Forschungstätigkeiten (max. fünf Seiten),

d) Verzeichnis der wissenschaftlichen Publikationen der Preisanwärterin oder des Preisanwärters mit Angabe der Publikationsart, des DOI und, falls anwendbar, des JCR-Quartils der Zeitschriften, in denen die Publikationen erschienen sind, oder eines sonstigen Impact-Faktors der Publikationen,

e) Auflistung von bereits geförderten Projekten der Preisanwärterin oder des Preisanwärters mit Angabe des jeweiligen Budgets, der erhaltenen Förderung, der Fördergeber und der im Projekt gespielten Rolle,

f) Angabe allfälliger Preise, die der Preisanwärterin oder dem Preisanwärter bereits verliehen worden sind,

g) eine Beschreibung darüber, wie man ggf. das Preisgeld zur Aneignung neuer Kompetenzen, zur persönlichen Weiterbildung oder zur eigenen wissenschaftlichen Spezialisierung verwenden will.

7. Weiters können der Bewerbung allfällige Empfehlungsschreiben beigelegt werden.

8. Das Formular und die Anlagen laut Absatz 6 müssen in englischer Sprache eingereicht werden.

Artikel 7
Bewertungsverfahren

1. Das Amt prüft in einer ersten Stufe, ob die Anträge vollständig und ordnungsgemäß eingereicht worden sind. Sollten die Unterlagen nicht vollständig sein, können die fehlenden Dokumente vom Amt nachgefordert werden. Werden diese nicht innerhalb der Frist von 15 Tagen nach Erhalt der Aufforderung nachgereicht, so wird der Antrag archiviert.

2. Nach Abschluss der Überprüfung laut Absatz 1 werden die Bewerbungen der Jury laut Absatz 3 vorgelegt.

3. Die Jury setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

a) eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wissenschaft und Forschung der Freien Universität Bozen,

b) eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wissenschaft und Forschung der Europäischen Akademie Bozen,

c) eine Vertreterin oder ein Vertreter der Wissenschaft und Forschung des Versuchszentrums Laimburg,

d) vier externe Fachpersonen.

4. Die Jury wird von der Direktorin oder dem Direktor der für Forschung zuständigen Landesabteilung, in der Folge als Abteilung bezeichnet, ernannt und bleibt für die Dauer der Legislaturperiode im Amt. Das Amt stellt das Sekretariat der Jury.

5. Den Vorsitz in der Jury führt eine der externen Fachpersonen. Die Jury entscheidet mit absoluter Mehrheit ihrer Mitglieder.

6. Die Jury bewertet die eingegangenen Bewerbungen und schlägt dem Amt eine Preisträgerin oder einen Preisträger und bis zu zwei weitere Personen vor, die eine lobende Erwähnung verdienen.

7. Die Jury kann sich für die Bewertung an weitere externe Fachpersonen wenden.

8. Die Bewertung erfolgt nach folgenden Kriterien:

a) wissenschaftliche Qualität und fachliche Qualifikation der Preisanwärterin oder des Preisanwärters auf der Grundlage der wissenschaftlichen Leistungen,

b) Originalität, Innovationskraft und Impact der wissenschaftlichen Leistungen der Preisanwärterin oder des Preisanwärters, einschließlich der Fähigkeit, wissenschaftliche Themen auch einem breiten Publikum näher zu bringen;

c) Einbettung der Preisanwärterin oder des Preisanwärters in die internationale Forschungslandschaft,

d) Einschätzung des Entwicklungspotenzials der Preisanwärterin oder des Preisanwärters.

9. Der eventuelle gleichzeitige Besitz aller in Artikel 5 Absatz 2 genannten Zusatzvoraussetzungen kann einen Vorzugstitel darstellen und von der Jury entsprechend berücksichtigt werden.

Artikel 8
Vergabe des Preises und der lobenden Erwähnungen

1. Der Preis und die lobenden Erwähnungen werden mit Dekret des Abteilungsdirektors oder der Abteilungsdirektorin vergeben.

2. Die Auszahlung des Preisgeldes und des Betrags der lobenden Erwähnung erfolgt in einer einzigen Rate durch Überweisung auf das Bankkonto der Preisträgerin oder des Preisträgers oder der/des mit der lobenden Erwähnung Ausgezeichneten.

3. Der Preis und die lobenden Erwähnungen werden im Rahmen einer öffentlichen Feier verliehen, die in der Regel im Dezember stattfindet.

Artikel 9
Wissenschaftsvermittlung und Berichterstattung

1. Bei der Preisverleihung laut Artikel 8 Absatz 3 halten die Preisträgerin oder der Preisträger und die mit der lobenden Erwähnung Ausgezeichneten einen Kurzvortrag zu ihren Forschungsthemen.

2. Zudem nehmen die Preisträgerin oder der Preisträger und die mit der lobenden Erwähnung Ausgezeichneten in den zwei Jahren nach der Preisverleihung an mindestens einer weiteren, vom Amt allfällig organisierten und an ein breites Publikum gerichteten Veranstaltung teil.

3. Der Preisträger oder die Preisträgerin und die mit der lobenden Erwähnung Ausgezeichneten unterbreiten in den drei Jahren nach der Preisverleihung dem Amt jeweils bis 31. Dezember einen Bericht über ihren wissenschaftlichen Werdegang und ihre seit der Preisverleihung durchgeführten Tätigkeiten zur Aneignung neuer Kompetenzen, zur persönlichen Weiterbildung und zur wissenschaftlichen Spezialisierung.

 

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ActionAction Beschluss vom 31. März 2020, Nr. 207
ActionAction Beschluss vom 31. März 2020, Nr. 217
ActionActionAnlage A
ActionActionAnlage B
ActionAction Beschluss vom 31. März 2020, Nr. 220
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ActionAction Beschluss vom 31. März 2020, Nr. 223
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ActionAction Beschluss vom 7. April 2020, Nr. 240
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ActionAction Beschluss vom 26. Mai 2020, Nr. 374
ActionAction Beschluss vom 26. Mai 2020, Nr. 378
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ActionAction Beschluss vom 9. Juni 2020, Nr. 387
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ActionAction Beschluss vom 10. November 2020, Nr. 875
ActionAction Beschluss vom 10. November 2020, Nr. 887
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ActionAction Beschluss vom 24. November 2020, Nr. 931
ActionAction Beschluss vom 24. November 2020, Nr. 942
ActionAction Beschluss vom 1. Dezember 2020, Nr. 948
ActionAction Beschluss vom 1. Dezember 2020, Nr. 976
ActionAction Beschluss vom 1. Dezember 2020, Nr. 980
ActionAction Beschluss vom 15. Dezember 2020, Nr. 989
ActionAction Beschluss vom 15. Dezember 2020, Nr. 990
ActionAction Beschluss vom 15. Dezember 2020, Nr. 995
ActionAction Beschluss vom 15. Dezember 2020, Nr. 998
ActionAction Beschluss vom 15. Dezember 2020, Nr. 1009
ActionAction Beschluss vom 15. Dezember 2020, Nr. 1018
ActionAction Beschluss vom 22. Dezember 2020, Nr. 1025
ActionAction Beschluss vom 22. Dezember 2020, Nr. 1028
ActionAction Beschluss vom 22. Dezember 2020, Nr. 1043
ActionAction Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1085
ActionAction Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1087
ActionAction Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1092
ActionAction Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1093
ActionAction Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1096
ActionAction Beschluss vom 29. Dezember 2020, Nr. 1103
ActionAction2019
ActionAction2018
ActionAction2017
ActionAction2016
ActionAction2015
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