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Beschluss vom 24. März 2020, Nr. 206
Lehrbefähigender Ausbildungslehrgang Sekundarstufe (abgeändert mit Beschluss Nr. 321 vom 13.04.2021 und Beschluss Nr. 607 vom 13.07.2021)

Anlage A

Lehrbefähigender Ausbildungslehrgang Sekundarstufe

Art. 1
Definition des lehrbefähigenden Ausbildungslehrganges

1. Dieser Beschluss regelt die Ausbildung der Lehrpersonen der deutschsprachigen und ladinischen Mittel- und Oberschulen staatlicher Art und gleichgestellten Schulen mit Ausnahme der Lehrpersonen für den katholischen Religionsunterricht und den Musik- und Instrumentalunterricht.

2. Der berufsbegleitende Ausbildungslehrgang für Lehrpersonen der Sekundarstufe mit dem für die jeweilige Wettbewerbsklasse vorgeschriebenen Studientitel dient der Vermittlung pädagogisch- didaktischer Kompetenzen und endet mit der Verleihung der Lehrbefähigung. Sie begleitet die Lehrpersonen auf ihrem Weg der Kompetenzerweiterung.

3. Der berufsbegleitende Ausbildungslehrgang gemäß Absatz 2, im Folgenden als „Ausbildungslehrgang“ bezeichnet, beruht auf drei Grundsätzen:

1) Verzahnung Theorie/Wissenschaft und Praxis durch die Kooperation verschiedener Akteure (Freie Universität Bozen, Expertinnen und Experten für die Praxis und Begleitung durch Mentorinnen und Mentoren),

2) Vermittlung theoretischen Wissens mit Betonung des Praxisbezugs durch die Freie Universität Bozen,

3) Praxismodule zu Besonderheiten der Südtiroler Schule bzw. Schwerpunktbereichen durch Expertinnen und Experten.

4. Ziel des Ausbildungslehrganges ist die Ausbildung von reflektierenden Praktikerinnen und Praktikern auf der Basis einer soliden Fach-Sachkompetenz und einer forschenden Grundhaltung.

Art. 2
Kompetenzbereiche des Ausbildungslehrganges

1. Der Ausbildungslehrgang vermittelt die folgenden Kompetenzen:

  1. didaktisierte Fach-/Sachkompetenz,
  2. Kommunikationskompetenz,
  3. Beziehungskompetenz,
  4. Selbstkompetenz,
  5. Organisationskompetenz.

Art. 3
Zulassungsvoraussetzungen für den Ausbildungslehrgang

1. Die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor legt die Wettbewerbsklassen fest, für welche der Ausbildungslehrgang eingerichtet wird.

2. Zum Ausbildungslehrgang gemäß Art. 1 sind die Lehrpersonen zugelassen, die:

a) den für die jeweilige Wettbewerbsklasse von den geltenden Bestimmungen vorgeschriebenen Studientitel besitzen,

b) im Ausbildungszeitraum einen befristeten Arbeitsvertrag

c) von Unterrichtsbeginn bis mindestens 30. April

d) im Ausmaß von mindestens sechs von 18 Wochenstunden in der betreffenden Wettbewerbsklasse erhalten haben und in diesem Zeitraum effektiv Unterricht leisten. Wenn die konkrete Stellensituation nicht Arbeitsverträge von mindestens sechs Wochenstunden zulässt, kann die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor auch Lehrpersonen zulassen, deren Arbeitsvertrag mindestens drei Wochenstunden in der betreffenden Wettbewerbsklasse umfasst.

2-bis. Falls die Lehrperson im 2. Ausbildungsjahr innerhalb Unterrichtsbeginn weder über die Stellenwahl noch über eine Direktberufung durch eine Schulführungskraft nachweislich die Minimalanforderung eines Arbeitsvertrages von mindestens drei Wochenstunden in der Wettbewerbsklasse erfüllen kann, für welche sie den Ausbildungslehrgang besucht, besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Praktikumsvereinbarung und unentgeltlich eine Kopräsenz im Ausmaß von 25 Stunden in der Wettbewerbsklasse, für welche sie den Ausbildungslehrgang besucht, zu absolvieren, um in dieser Zeit die Anwendungsaufträge, die Unterrichtsbesuche durch die Mentorinnen und Mentoren, die Unterrichtsbesuche der Schulführungskraft und die Durchführung der Projektarbeit in der für den Ausbildungslehrgang relevanten Wettbewerbsklasse zu realisieren.

3. Fällt der obligatorische Mutterschaftsurlaub in den Ausbildungszeitraum, können die in diesem Zeitraum stattfindenden Module, die nicht fachspezifischer Natur nicht (wie z.B. Klassenführung, Kommunikation und Inklusion) im darauffolgenden Jahr nachgeholt werden. Für fachspezifische Module werden Kompensationsmöglichkeiten vorgesehen. Der Lehrgangsrat definiert die Details zu den Kompensationsmaßnahmen.

4. Wird der Ausbildungslehrgang unterbrochen, wird ein Bildungsguthaben über die bereits erworbenen Leistungen ausgestellt.

5. Die Fachkompetenz der auszubildenden Lehrperson wird aufgrund der vorhandenen Ausbildungsnachweise vorausgesetzt, muss aber im Rahmen der Unterrichtsbeobachtung und der Dokumentation der persönlichen Kompetenzentwicklung bestätigt werden.

6. Wenn die Schulführungskraft, die Expertinnen und Experten oder Mentorinnen und Mentoren Zweifel an der Fachkompetenz der auszubildenden Lehrperson in der angestrebten Wettbewerbsklasse erheben, setzt die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor eine außerordentliche Fachprüfung durch eine Expertenkommission fest und wählt je nach Bedarf die geeignete Prüfungsform (schriftliche, praktische oder mündliche Prüfung). Die Expertenkommission besteht aus: 1 Vertreter/in der Bildungsdirektion als Vorsitzende/r, 2 Lehrpersonen mit unbefristetem Arbeitsvertrag in der betroffenen Wettbewerbsklasse.

7. Fällt die Überprüfung der Fachkompetenz negativ aus, so wird die auszubildende Lehrperson vom Ausbildungslehrgang in der angestrebten Wettbewerbsklasse ausgeschlossen.

Art. 4
Ausbildungslehrgang

1. Der Ausbildungslehrgang umfasst einen Arbeitsaufwand von insgesamt ca. 1200 Stunden, aufgeteilt auf zwei Schuljahre. Er gliedert sich in:

a) Ausbildungslehrgang - 24 Kreditpunkte auf der Grundlage des Ministerialdekretes vom 10. August 2017, Nr. 616, in den Bereichen Pädagogik/Didaktik, Psychologie und Methodik,

b) teilweise verschränkte didaktisierende und reflektierende Einheiten durch Expertinnen und Experten,

c) Praxismodule zu Besonderheiten der Südtiroler Schule und definierten Schwerpunkten,

d) Anwendungsaufträge für den eigenen Unterricht,

e) Hospitationen,

f) Dokumentation der persönlichen Kompetenzentwicklung,

g) Planung, Durchführung und Präsentation einer Projektarbeit.

2. Die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor legt das Ausmaß der einzelnen Elemente des Ausbildungslehrgangs fest.

3. Die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor gewährt jenen Lehrpersonen ein Bildungsguthaben, die

a) bereits die Berufseingangsphase als ganze bzw. das erste Jahr davon erfolgreich abgeschlossen haben, oder

b) eine mindestens dreijährige Unterrichtserfahrung aufweisen können (1 Jahr davon mindestens in der Wettbewerbsklasse, für welche die Ausbildung vorgesehen ist).

4. Weitere Bildungsguthaben definiert und gewährt der Lehrgangsrat gemäß Art. 12.

5. Die Landesschuldirektorin oder der Landesschuldirektor legt Elemente und Ausmaß des Ausbildungslehrgangs für Lehrpersonen für Italienisch als Zweitsprache (Wettbewerbsklassen A078 und A079) fest, welcher darauf ausgerichtet ist, die Lehrpersonen mit ganz unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen auf die spezifischen Herausforderungen des Zweitsprachunterrichts in Südtirol vorzubereiten. In jedem Fall ist die Erlangung der 24 ECTS in den Bereichen Anthropologie, Psychologie, Pädagogik und Methodik-Didaktik Zugangsvoraussetzung für den Ausbildungslehrgang in diesen Wettbewerbsklassen; dabei muss der Kandidat / die Kandidatin wenigstens sechs ECTS in mindestens drei der vier oben angeführten Bereiche erwerben.

Art. 5
Zulassung zum Ausbildungslehrgang

1. Die Zulassung zum Ausbildungslehrgang erfolgt in drei Phasen:

a) Gesuch um Teilnahme am Ausbildungslehrgang und Überprüfung des Zulassungstitels zu den beantragten Wettbewerbsklassen bzw. vertikalen bzw. horizontalen Fachbereichen,

b) Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrages nach den Vorgaben von Art. 3 Absatz 2,

c) Anmeldung zum staatlich vorgesehenen Ausbildungslehrgang - 24 Kreditpunkte in den Bereichen Pädagogik/Didaktik, Psycchologie und Methodik.

2. In der Phase gemäß Absatz 1 Buchstabe a) reicht die Bewerberin oder der Bewerber, gemäß entsprechender Ausschreibung der zuständigen Landesschuldirektorin oder des zuständigen Landesschuldirektors, das Gesuch um Teilnahme am Ausbildungslehrgang ein. Die jeweilige Bildungsdirektion überprüft den Zulassungstitel zu den beantragten Wettbewerbsklassen bzw. vertikalen bzw. horizontalen Fachbereichen.

3. In der Phase gemäß Absatz 1 Buchstabe b) genehmigt die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor mit Dekret, getrennt nach Wettbewerbsklassen/vertikalen bzw. horizontalen Fachbereichen, ein Verzeichnis derer, die im Besitz des entsprechenden Zulassungstitels sind und einen Arbeitsvertrag gemäß Art. 3 Absatz 2 erhalten haben und somit zum Ausbildungslehrgang zugelassen sind. Dieses Verzeichnis wird veröffentlicht und an die Freie Universität Bozen weitergeleitet.

4. In der Phase gemäß Absatz 1 Buchstabe c) bewirbt sich die Kandidatin/der Kandidat online über das Bewerbungsportal der Universität gemäß entsprechender Ausschreibung, die durch Dekret des Rektors/der Rektorin der Freien Universität Bozen erfolgt.

5. Als Stichtag für den Besitz der Zugangsvoraussetzungen laut Artikel 3 Absatz 2 Buchstabe a) gilt der Tag, an dem die Frist für die Einreichung des Gesuchs um Teilnahme am Ausbildungslehrgang verfällt. Hierbei handelt es sich um eine Verfallsfrist.

Art. 6
Mentorinnen und Mentoren

1. Mentorinnen und Mentoren sind freigestellte Lehrpersonen, die von der Bildungsdirektion zur ganzheitlichen Begleitung der auszubildenden Lehrpersonen beauftragt werden. Sie sind die direkten Ansprechpersonen der auszubildenden Lehrpersonen für allfällige Fragen in Bezug auf den Ausbildungslehrgang und betreuen sie über beide Jahre des Ausbildungslehrganges hindurch. Sie stellen die Verbindung zwischen den verschiedenen Akteuren im Rahmen des Ausbildungslehrgangs (Universität, Bildungsdirektion, Schule) her und machen gemeinsame Schnittstellen sichtbar. Sie besuchen die ihnen zugewiesenen auszubildenden Lehrpersonen mehrmals an den jeweiligen Schulen, fördern und begleiten sie bei der Reflexion, Entwicklung und Veränderung und unterstützen sie bei der Planung und Durchführung der Projektarbeit. Die Mentorinnen und Mentoren nehmen als Mitglieder der Prüfungskommission am Kolloquium gemäß Art. 13 teil.

Art. 7
Expertinnen und Experten

1. Die Teile des Ausbildungslehrgangs gemäß Art. 4 Absatz 1 Buchstaben b) und c) werden von Expertinnen und Experten im jeweiligen Bereich durchgeführt, die von der Bildungsdirektion als Referentinnen und Referenten für einen bestimmten Ausbildungsschwerpunkt beauftragt werden. Die Expertinnen und Experten planen (wo vorgesehen gemeinsam mit den Dozentinnen und Dozenten des Ausbildungslehrganges - 24 Kreditpunkte) den Inhalt und Ablauf der jeweiligen Module / Einheiten und verschriftlichen die Planung im Syllabus. Die Expertinnen und Experten nehmen (wo vorgesehen) an den Lehrveranstaltungen der Universität teil. Die Expertinnen und Experten unterstützen und begleiten die auszubildenden Lehrpersonen bei der Umsetzung der Theorie in die Praxis und planen die darauf abgestimmten Praktika und Hospitationen, indem sie Aufgabenstellungen und Beobachtungsaufträge formulieren oder bei deren Formulierung Hilfestellung leisten. Dabei arbeiten sie eng mit den Mentorinnen und Mentoren zusammen. Die Expertinnen und Experten begutachten die erstellten Dokumentationen zu ihrem Bereich und geben den auszubildenden Lehrpersonen Feedback. Die Expertinnen und Experten erstellen die Prüfungsaufgaben und bewerten die Prüfungsleistungen zur Feststellung der erreichten Kompetenz am Ende des jeweiligen Moduls. Jede Expertin und jeder Experte ist in der Regel für ca. 20 auszubildende Lehrpersonen zuständig.

Art. 8
Hospitationen

1. Die auszubildenden Lehrpersonen erweitern ihre Kompetenzen durch Hospitationen, indem sie Einblick in die konkrete Vorgangsweise erfahrener Kollegen und Kolleginnen sowohl der eigenen Wettbewerbsklasse als auch anderer Wettbewerbsklassen nehmen.

2. Hospitationen umfassen die gemeinsame Planung, Durchführung und Nachbesprechung der Unterrichtseinheiten.

Art. 9
Dokumentation der persönlichen Kompetenzentwicklung

1. Die auszubildenden Lehrpersonen dokumentieren ihren persönlichen Kompetenzzuwachs regelmäßig. Die Details und die Modalitäten für die Dokumentation legt die Lehrgangsleitung fest.

Art. 10
Prüfungsleistungen

1. Der Erwerb der Kompetenzen laut Artikel 2 wird wie folgt überprüft:

a) durch Erfolgsprüfungen und den Erwerb der Kreditpunkte gemäß Regelung des Ausbildungslehrgangs laut Art. 4 Absatz 1 Buchstabe a) der Freien Universität Bozen,

b) durch Prüfungen im Anschluss an die Teile gemäß Art. 4 Absatz 1 Buchstaben b) und c), die von der Bildungsdirektion organisiert werden. Die Bewertung nehmen die jeweiligen Expertinnen und Experten vor. Jede Prüfung ist mit einer Bewertung von wenigstens 18/30 bestanden. Bei negativer Bewertung können höchstens zwei der Modulprüfungen einmal wiederholt werden. Im Falle von schwerwiegenden und begründeten Abwesenheiten wird ein Zweittermin vorgesehen. Die Bewertungen aller Teile gemäß Art. 4 Absatz 1 Buchstaben b) und c) müssen im positiven Bereich liegen, ansonsten kann die auszubildende Lehrperson die Ausbildung nicht fortsetzen,

c) durch die Projektarbeit, welche von den jeweiligen Mentorinnen und Mentoren bewertet wird. Eine Bewertung von wenigstens 18/30 ist Zulassungsvoraussetzung für das Kolloquium gemäß Art. 13.

Art. 12
Lehrgangsrat

1. Die zuständige Landesschuldirektorin oder der zuständige Landesschuldirektor ernennt einen Lehrgangsrat, der aus vier Mitgliedern besteht.

2. Dem Lehrgangsrat gehören an:

  1. die Lehrgangsleitung, die von der Bildungsdirektion namhaft gemacht wird und den Vorsitz führt,
  2. zwei Vertreterinnen oder Vertreter der Bildungsdirektionen,
  3. ein Vertreter oder eine Vertreterin der Freien Universität Bozen.

3. Der Lehrgangsrat

a) bestimmt über das Bestehen von schwerwiegenden und dokumentierten Gründen bei Abwesenheiten (Überschreitung der 25%-Quote und Abwesenheit an Prüfungsterminen),

b) trifft alle weiteren Entscheidungen für einen reibungslosen Verlauf des Ausbildungslehrganges,

c) erarbeitet die Kriterien für die Abschlussprüfung.

d) bestimmt und gewährt Bildungsguthaben laut Art. 4 Absatz 4.

4. Die Lehrgangsleitung

a) koordiniert die Abstimmung zwischen den verschiedenen Bildungstätigkeiten des Ausbildungslehrganges bezüglich des Inhaltes und der Umsetzung und benennt Schnittstellen,

b) koordiniert die Vorgangsweise der jeweiligen Mentorinnen und Mentoren und Expertinnen und Experten bezüglich Handhabe der Dokumentation und der Prüfungsmodalitäten

c) erarbeitet Struktur und Vorlage für die geforderte Dokumentation.

d) bestimmt die Gewichtung der einzelnen Bewertungselemente gemäß Art.4 Absatz 1) Buchstaben a), b), c) und g).

Art. 13
Abschluss des Ausbildungslehrganges

1. Am Ende des zweijährigen Ausbildungslehrganges findet ein mündliches Prüfungsgespräch zur Feststellung der erreichten Kompetenzen auf Grundlage der Projektarbeit statt.

2. Zum Prüfungsgespräch sind jene auszubildenden Lehrpersonen zugelassen, welche die Anwesenheitspflicht gemäß Art. 11 erfüllt und alle Prüfungsleistungen mit mindestens 18/30 bestanden haben.

3. Beim Prüfungsgespräch präsentiert die auszubildende Lehrperson das von ihr erarbeitete, durchgeführte und reflektierte Projekt und diskutiert es mit der Prüfungskommission, die von der zuständigen Landesschuldirektorin oder vom zuständigen Landesschuldirektor ernannt wird.

4. Die Prüfungskommission besteht aus der Schulführungskraft, an deren Schule die auszubildende Lehrperson im 2. Ausbildungsjahr unterrichtet, der jeweiligen Mentorin oder dem jeweiligen Mentor und zwei Lehrpersonen der Stammrolle aus der jeweiligen Wettbewerbsklasse bzw. des jeweiligen Fachbereichs oder affiner Wettbewerbsklassen.

5. Das Prüfungsgespräch ist bestanden, wenn die Punktezahl von mindestens 21/30 erreicht wird. Das bestandene Prüfungsgespräch führt zur Verleihung der Lehrbefähigung durch die Landesschuldirektorin oder den Landesschuldirektor. Eine Wiederholung des Prüfungsgespräches ist nicht möglich. Ein Zweittermin ist nur im Falle von schwerwiegenden begründeten Abwesenheiten vorgesehen.

6. Die Schlussbewertung für den gesamten Ausbildungslehrgang besteht zu 80% aus dem gewichteten Durchschnitt aller Bewertungen, die bei den jeweiligen Bildungsaktivitäten erzielt wurden, und zu 20% aus der Bewertung des Prüfungsgesprächs und wird in Dreißigstel ausgedrückt. Diese Schlussbewertung wird auf der Lehrbefähigung angeführt.

7. Die Bewertung der jeweiligen Bildungsaktivitäten wird unter Berücksichtigung der jeweiligen Workload in folgendem Ausmaß gewichtet:

• Ausbildungslehrgang - 24 Kreditpunkte auf der Grundlage des Ministerialdekretes vom 10. August 2017, Nr. 616, in den Bereichen Pädagogik/Didaktik, Psychologie und Methodik 24 ECTS: 30%,

• Modulprüfungen der Bildungsdirektion laut Art.4 Absatz 1 Buchstaben b) und c): 50%,

• Projektarbeit: 20%.

Art. 14
Anerkennung für die Berufseingangsphase und die Probezeit

1. Diese lehrbefähigende Ausbildung befreit von den Auflagen der Berufseingangsphase mit Ausnahme der Bewertung der Probezeit durch die Schulführungskraft. Es kommen die Bestimmungen von Art. 4 des Beschlusses Nr. 808/2017 zur Anwendung, wobei die Dokumentation der persönlichen Kompetenzentwicklung das Portfolio ersetzt und die Rolle der Tutorin/des Tutors von der Mentorin/dem Mentor übernommen wird.

Art. 15
Inkrafttreten

1. Der vorliegende Beschluss findet ab dem Schuljahr 2020/2021 Anwendung.

 

 

 

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ActionAction2020
ActionAction Beschluss vom 14. Januar 2020, Nr. 8
ActionAction Beschluss vom 21. Januar 2020, Nr. 28
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ActionAction Beschluss vom 4. Februar 2020, Nr. 71
ActionAction Beschluss vom 11. Februar 2020, Nr. 81
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ActionActionAnlage A
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