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d) Landesgesetz vom 10. Juli 2018, Nr. 91)2)
Raum und Landschaft

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1)
Kundgemacht im Beiblatt 3 zum Amtsblatt vom 12. Juli 2018, Nr. 28.
2)
Zum Inkrafttreten  dieses Gesetzes siehe Art. 107 Absätze 1 und 2.

Art. 24 (Mischgebiet)

(1) Das Mischgebiet ist vorwiegend zum Wohnen bestimmt sowie für andere Zweckbestimmungen, die mit dem Wohnen vereinbar sind und die von der Landesregierung festgelegten Emissionsgrenzwerte nicht überschreiten.

(2) Im Mischgebiet müssen mindestens 60 Prozent der Baumasse und der Fläche zur Wohnnutzung bestimmt werden. Gibt es keine Durchführungsplanung, muss dieses Verhältnis für jedes von der Maßnahme betroffene Baulos eingehalten werden. Mit jeder Neubaumaßnahme auf unverbauten Liegenschaften muss die auf dem Baulos vorhandene Baukapazität zu mindestens 80 Prozent ausgeschöpft werden. Das Baulos ist eine zusammenhängende Fläche, auf die sich die Eingriffsgenehmigung bezieht und die sich in der Verfügbarkeit des/der Antragstellenden befindet. Das Baulos kann auch aus mehreren Katasterparzellen zusammengesetzt sein. In den Gebieten, wofür laut diesem Gesetz oder laut Gemeindeplan die Erstellung eines Durchführungsplans vorgeschrieben ist, sind bis zur Genehmigung desselben ausschließlich die Baumaßnahmen gemäß Artikel 62 Absatz 1 Buchstaben a), b), c) und d) zulässig. 40)

(3) Die Gemeinde muss jedenfalls sicherstellen, dass mindestens 40 Prozent der neu auszuweisenden Flächen mit Nutzungswidmung laut Artikel 22 Absatz 1 Buchstabe a) dem geförderten Wohnbau vorbehalten werden.  Von dieser Regelung ausgenommen sind die Flächen laut Artikel 19 Absatz 7 letzter Satz. 41)

(4) Für das Mischgebiet muss der Gemeindeplan eine Baudichte von mindestens 1,50 m³ pro Quadratmeter vorsehen, es sei denn, die Erreichung dieser Dichte ist aus Gründen des Denkmal-, Landschafts- oder Ensembleschutzes nicht möglich. Ist für das Gebiet oder Teile davon eine Durchführungsplanung vorgeschrieben, versteht sich die Baudichte als Bruttobaudichte des gesamten von der Durchführungsplanung erfassten Gebiets. Wenn keine Durchführungsplanung vorgeschrieben ist, versteht sich die Baudichte als Nettobaudichte des vom Eingriff betroffenen Bauloses. Die Durchführungsplanung kann vorsehen, dass die vorgeschriebene Baumasse zum Zwecke des Mehrgenerationenwohnens in mehreren Etappen realisiert werden kann.

(5) Die Gemeinden können festlegen, für welche Änderungen der Zweckbestimmung im Mischgebiet keine Eingriffsgenehmigung erforderlich ist.

(6) Unbeschadet der in diesem Gesetz und im Landesgesetz vom 17. Dezember 1998, Nr. 13, in geltender Fassung, vorgesehenen Bestimmungen zur Übertragung der für den geförderten Wohnbau bestimmten Flächen, können Liegenschaften im Mischgebiet, sofern sie für mehr als 20 Jahre ab der Ausweisung als Mischgebiet ungenutzt oder unbebaut bleiben, auch enteignet werden, um die Hortung von Bauland zu unterbinden.

40)
Art. 24 Absatz 2 wurde so ersetzt durch Art. 8 Absatz 1 des L.G. vom 20. Dezember 2019, Nr. 17.
41)
Art. 24 Absatz 3 wurde so geändert durch Art. 8 Absatz 1 des L.G. vom 17. Dezember 2020, Nr. 15.
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