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x') Bereichsvertrag vom 22. Dezember 2015, Nr. 001)
Bereichsvertrag über die befristeten Aufnahmen

Unterzeichnet am 5. Februar 2016
(Auf der Grundlage des Beschlusses der Landesregierung Nr. 1514 vom 22.12.2015)

 

1)
Kundgemacht im Amtsblatt vom 1. März 2016, Nr. 9.

Art. 1 (Gegenstand)

(1) Der vorliegende Bereichsvertrag findet seine Grundlage in den Bestimmungen des Landesgesetzes vom 19. Mai 2015, Nr. 6, Artikel 9, und der Verordnung über die Aufnahme in den Landesdienst – Dekret des Landeshauptmanns vom 2. September 2013, Nr. 22 –, in jenen des Gesetzesvertretenden Dekrets vom 30. März 2001, Nr. 165, Artikel 36, sowie im Gesetzesvertretenden Dekret vom 15. Juni 2015, Nr. 81, Artikel 19 bis 29, mit dem Ziel, spezifische Bestimmungen zu den befristeten Arbeitsverträgen entsprechend den Situationen und den Bedürfnissen der Autonomen Provinz Bozen einzuführen. Dieser Bereichsvertrag definiert auch den maximalen Prozentsatz der individuellen Arbeitsverträge und die gemeinsam abgestimmte Interpretationslinie der damit zusammenhängenden Aspekte sowie die Ausnahmen bezüglich Verlängerungen und Erneuerungen.

(2) Der vorliegende Bereichsvertrag betrifft das auf freie Stellen oder außerhalb des Stellenplans befristet eingestellte Personal. Ausgeschlossen ist das Personal, wofür die Einschränkungen der Vertragsdauer gemäß geltenden Bestimmungen keine Anwendung finden, sowie das Personal mit Führungsaufträgen oder diesen gleichgestellten Aufträgen.

(3) Das Personal mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und einer geringeren Arbeitszeit als Vollzeit, unterliegt nicht den gesetzlichen Einschränkungen im Falle von Stundenaufstockung / Stundenerhöhung oder im Falle von ergänzenden befristeten Arbeitsverträgen.

(4) Personal mit Ersatzaufträgen im Ausmaß von 50 Prozent oder mehr im Verhältnis zur Vollzeit unterliegt nicht den gesetzlichen Einschränkungen im Falle von Stundenerhöhung oder im Falle von ergänzenden befristeten Arbeitsverträgen auf freier Stelle oder außerhalb des Stellenplans.

Art. 2 (Anwendung)

(1) Aufgrund des für das Landespersonal bestehenden Einstufungsmodells gelten als gleichwertige Aufgaben und derselben rechtlichen Kategorie jene der gleichen Funktionsebene sowie jene folgender Gruppierungen von Funktionsebenen: I-III, IV-V, VI-VII, VIIter-VIII und VIII-IX. Nicht gleichwertig und nicht derselben rechtlichen Kategorie zugehörig sind hingegen Aufgaben der Funktionsebenen für das Verwaltungspersonal einerseits und Aufgaben der Funktionsebenen für das Lehrpersonal und das diesem gleichgestellten Personal andererseits. Deshalb werden die in diesen beiden Bereichen geleisteten Dienste zum Zwecke der zeitlichen Beschränkungen nicht zusammengezählt.

(2) In den Schulen sind für das Lehrpersonal und diesem gleichgestellten Personal befristete Arbeitsverträge über die von der Rechtsordnung vorgesehene Dauer hinaus vorübergehend zulässig, um die Abdeckung der Dienste zu gewährleisten.

Art. 3 (Verlängerungen und Erneuerungen)

(1) Im Falle von Erneuerungen und zur Gewährleistung der Kontinuität der Dienste und für eine einfachere Handhabung der fälligen Verträge finden die Unterbrechungen gemäß Artikel 21 Absatz 2 des Gesetzesvertretenden Dekrets vom 15 Juni 2015 Nr. 81 auf das befristet und auf freier Stelle eingestellte Landespersonal keine Anwendung.

Art. 4 (Gesamtanzahl der befristeten Dienstverhältnisse)

(1) Die Anzahl des befristeten Personals darf 30 Prozent des im Dienst stehenden unbefristeten Personals bezogen auf den 1. Jänner des jeweiligen Berechnungsjahres nicht überschreiten.

Art. 5 (Übergangsbestimmung)

(1) Laut geltenden Bestimmungen der Verordnung über die Aufnahme in den Landesdienst vom 2. September 2013, Nr. 22, wird das befristet im Dienst und auf freier Stelle stehende Personal im Rahmen der vorhergesehenen Wettbewerbsplanung und bis zur Abwicklung der entsprechenden Wettbewerbe bzw. Auswahlverfahren für die Gewährleistung der Kontinuität der institutionellen Dienste weiter verlängert.

Art. 6 (Schlussbestimmung)

(1) Die Landesverwaltung verpflichtet sich, zu einer ständigen und regelmäßigen Planung der Wettbewerbe und Auswahlverfahren, welche notwendig sind, um dem prekären Personal die Möglichkeit eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses anzubieten. Die Auswahlverfahren des Lehrpersonals und des diesem gleichgestellten Personals werden regelmäßig anberaumt und sind bereits aus der entsprechenden Programmierung ersichtlich.

(2) Im Falle von Inkrafttreten oder Vorhandensein von Gesetzes- oder Kollektivvertrags-bestimmungen mit weitreichenderen Ausnahmen als jenen laut diesem Kollektivvertrag finden erstere Anwendung.

(3) Die Landesverwaltung informiert mindestens ein Mal jährlich die repräsentativen Gewerkschaftsorganisationen auf Bereichsebene bezüglich der freien verfügbaren Stellen und der befristeten Arbeitsverhältnisse.

 

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