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d) Dekret des Landeshauptmanns vom 5. Dezember 2012, Nr. 451)
Durchführungsverordnung über das Personal öffentlicher Seilbahnanlagen

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1)
Kundgemacht im Amtsblatt vom 11. Dezember 2012, Nr. 50.

Art. 5 (Aufgaben des verantwortlichen Technikers/der verantwortlichen Technikerin)

(1) Der/die VT muss:

  1. gemäß Artikel 21.1 des Dekrets des Landeshauptmanns vom 13. November 2006, Nr. 61, für Neuanlagen nach der vom Amt vorbereiteten Vorlage die Betriebsvorschriften, die auch die Modalitäten für die Bergung und Rettung der Fahrgäste enthalten müssen, verfassen und diese nach Anhören des Konzessionsinhabers, des Projektanten/der Projektantin und der Herstellerfirma den besonderen Erfordernissen der einzelnen Anlagen anpassen. Dabei sind die eventuell von der Abnahmekommission vorgeschrie-benen Vorsichtsmaßnahmen und Betriebs-modalitäten zu berücksichtigen; für die bestehenden Anlagen sind dem Amt allfällige Änderungsvorschläge zu unterbreiten, damit die Betriebsvorschriften den geänderten technischen oder betrieblichen Erfordernissen angeglichen werden können,
  2. feststellen, ob die von den externen Bergungsmannschaften verwendeten Bergungsgeräte auf die Anlage abgestimmt sind,
  3. gemäß den Betriebsvorschriften die Anzahl der in den verschiedenen Betriebszeiten notwendigen Bediensteten festlegen,
  4. der Einstellung von nicht befähigten Bediensteten, die an der Anlage ausgebildet werden sollen, zustimmen; diese müssen unter ständiger Aufsicht von befähigten Bediensteten unter der Verantwortung des Betriebsleiters/der Betriebsleiterin stehen,
  5. bei den vom Konzessionsinhaber vorgeschlagenen befähigten Bediensteten das Vorhandensein der notwendigen Voraussetzungen zur Abwicklung ihrer Aufgaben bei den betreffenden Anlagen feststellen und deren Einstellung genehmigen,
  6. allfällige Bemerkungen über das im Dienst befindliche Personal dem Konzessionsinhaber und dem Betriebsleiter/der Betriebsleiterin mitteilen,
  7. die Bediensteten, die er/sie für die Ausführung der ihnen anvertrauten Aufgaben für nicht geeignet hält, mit einer an den Konzessionsinhaber übermittelten schriftlichen Dienstanweisung vom Dienst entheben,
  8. dem Betriebsleiter/der Betriebsleiterin bei der Weiterbildung des Personals beistehen,
  9. falls notwendig, die Anweisungen für die Bedienung der Anlage, für die von den Betriebsvorschriften vorgesehenen Überprüfungen und Proben sowie für die gewöhnliche Instandhaltung, gegebenenfalls nach Rücksprache mit den Herstellerfirmen, ergänzen oder abändern und die Anweisungen für deren Durchführung schriftlich an den Betriebsleiter/die Betriebsleiterin weiterleiten,
  10. die vorgeschriebenen jährlichen Überprüfungen und Proben sowie die bei Wiederaufnahme des Betriebes und in außerordentlichen Fällen anfallenden Überprüfungen und Proben durchführen, um den Erhaltungszustand, die Funktionstüchtigkeit und die Sicherheit aller Anlagenteile festzustellen,
  11. nach eigenem Gutdünken oder auf Ersuchen des Konzessionsinhabers oder des Betriebsleiters/der Betriebsleiterin die Anlage während des Betriebes überprüfen, um die Sicherheit und das einwandfreie Funktionieren der Anlage festzustellen; diese Inspektionen erfolgen regelmäßig, mindestens mit monatlicher Fälligkeit; dabei ist auch die ordnungsgemäße Abfassung der Betriebstagebücher zu prüfen,
  12. eine Kopie der Protokolle der Jahresüberprüfungen, der Überprüfungen für die Wiederaufnahme des Betriebes und der außerordentlichen Überprüfungen bei der Anlage hinterlegen und eine weitere dem Amt, innerhalb von 5 Tagen ab Aufnahme des Beförderungsdienstes, übermitteln. Die Protokolle enthalten insbesondere die dem Konzessionsinhaber und dem Betriebsleiter/der Betriebsleiterin erteilten Anweisungen zu den anfallenden Arbeiten sowie die zur Gewährleistung der Sicherheit und Regelmäßigkeit des Betriebes zu befolgenden Vorschriften; der/die VT muss außerdem die Einhaltung sämtlicher Vorgaben überprüfen,
  13. für die technischen Angelegenheiten, welche die Sicherheit und die Regelmäßigkeit des Betriebes betreffen, die Verbindung mit dem Amt aufrechterhalten und dem Konzessionsinhaber darüber berichten,
  14. eine Abschrift aller Weisungen, Meldungen und Betriebsvorschriften für das Amt bereithalten,
  15. die ordnungsgemäße Ausführung des Spleißes der Seile feststellen und das Protokoll über die Ausführung der Arbeiten gegenzeichnen,
  16. bei den im folgenden Absatz 2 angeführten Arbeiten anwesend sein,
  17. die zerstörungsfreien Prüfungen an Seilen, Bauteilen und Bauwerken der Anlage bewerten und die notwendigen Schlussfolgerungen bezüglich der weiteren Verwendung dieser Teile ziehen,
  18. dem Amt innerhalb von 5 Tagen einen Bericht über Unfälle oder Ursachen, welche den ordnungsgemäßen und sicheren Seilbahnbetrieb stören oder gestört haben, übermitteln,
  19. die Bergungsübungen auf der Anlage festlegen.

(2) Der/die VT leitet persönlich folgende Arbeiten:

  1. jährliche Überprüfungen und Proben für die Anlagen mit durchgehendem Betrieb,
  2. Überprüfungen und Proben für die Wiederaufnahme des Saisonbetriebes,
  3. außerordentliche Überprüfungen und Proben,
  4. Überprüfung der Endverbindungen der Seile und der vom Betriebsleiter/von der Betriebsleiterin angegebenen oder mit magnetinduktiver Prüfung angezeigten Seilabschnitte, die Zweifel hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit aufkommen lassen, sowie Überprüfung jener Tragseilabschnitte, die einer periodischen Biegebelastung unterworfen sind;
  5. Überprüfung all jener Anlagenteile, die nach Angabe des Betriebsleiters/der Betriebsleiterin Zweifel hinsichtlich der Betriebssicherheit und des ordnungsgemäßen Betriebes aufkommen lassen,
  6. Bergungsübungen mit externen Bergungsmannschaften,
  7. Arbeiten zur Herstellung der Vergussköpfe, mit Ausnahme jener, für welche die Konformitätserklärung gemäß der Richtlinie 2000/9/EG vorgelegt wird.
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