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b) Landesgesetz vom 28. Oktober 2011, Nr. 121)
Integration ausländischer Bürgerinnen und Bürger

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1)
Kundgemacht im Amtsblatt vom 8. November 2011, Nr. 45.

Art. 13 (Berufliche Aus- und Weiterbildung für Erwachsene und Beschäftigungspolitik)  delibera sentenza

(1) Das Land kann spezifische Aus- und Weiterbildungskurse sowie Umschulungen für ausländische Bürgerinnen und Bürger mit folgender Zielsetzung organisieren:

  1. die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt,
  2. die Förderung der Kenntnis und Anwendung der Bestimmungen über den Gesundheitsschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz,
  3. die Förderung des Erwerbs von interkulturellen Kompetenzen und Mediationskompetenzen, die in der Arbeitswelt für bestimmte Aufgaben oder für bestimmte Berufe erforderlich sind,
  4. die Beseitigung jeglicher Hindernisse, die den gleichberechtigten Zugang der ausländischen Bürgerinnen und Bürger zum Arbeitsmarkt in Südtirol beeinträchtigen.

(2) Im Rahmen der von den geltenden Bestimmungen vorgesehenen Berufsbildungsmaßnahmen für Erwachsene unterstützt das Land ausländische Bürgerinnen und Bürger durch Bildungs- und Begleitmaßnahmen im sprachlichen Bereich, die auf die Berufsbildung abgestimmt sind.

(3) Das Land fördert den Aufenthalt und den Verbleib von ausländischen Bürgerinnen und Bürgern in Südtirol, die im Besitz eines Universitäts- oder Oberschulabschlusses oder besonderer beruflicher Spezialisierungen sind und als Arbeitnehmer bei Arbeitgebern, die in Südtirol tätig sind, zur Berufsausbildung beschäftigt sind oder sich bei öffentlichen oder privaten Forschungsinstituten an wissenschaftlichen Forschungsprojekten beteiligen. [Insbesondere sorgt das Land im Rahmen seiner Zuständigkeiten für die volle Umsetzung in Südtirol der Richtlinie 2005/71/EG über das Zulassungsverfahren für Drittstaatsangehörige zum Zwecke der wissenschaftlichen Forschung, für die Unterzeichnung von Aufnahmevereinbarungen und für die entsprechende Gleichbehandlung.] 2)

massimeVerfassungsgerichtshof - Urteil vom 14. Jänner 2013, Nr. 2 - Einwanderung und Integration – staatliche Zuständigkeit – Gesetzeswidrigkeit der Voraussetzung der fünfjährigen Ansässigkeit
2)
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Urteil Nr. 2 vom 14. Januar 2013 folgende Bestimmungen für verfassungswidrig erklärt: die Wörter „und an deren Dauer“ in Art. 1 Absatz 3 Buchstabe g); Art. 6 Absatz 3 Buchstabe c); den Bezug auf den Buchstaben c) in Art. 6 Absatz 6; Art. 10 Absatz 2 und 3; Art. 12 Absatz 4; Art. 13 Absatz 3 zweiter Satz; Art. 14 Absätze 3 und 5; den Bezug auf die einjährige Ansässigkeit ohne Unterbrechung in Art. 16 Absatz 2; den Bezug auf die fünfjährige Ansässigkeit in Art. 16 Absätze 3 und 4.
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