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Beschluss vom 4. April 2005, Nr. 1072
Bestimmungen über Bodensanierung und Wiederherstellung von verunreinigten Flächen (abgeändert mit Beschluss Nr. 2929 vom 11.08.2006, Beschluss Nr. 3243 vom 08.09.2008, Beschluss Nr. 781 vom 29.05.2012 und Beschluss Nr. 656 vom 03.06.2014)

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Referenzverfahren für die Entnahme und Analyse von Proben

Generelle Kriterien

Die in der vorliegenden Anlage beschriebenen Kriterien stellen überblicksmäßige Anleitungen dar. Die genauen Kriterien werden von der Landesagentur im Rahmen der Genehmigung des Projektes definiert. In jedem Fall muss die Entnahme und die Analyse der Proben so vorgenommen werden, dass sie die geologische und hydrogeologische Rekonstruktion der Fläche oder der bei der Altlast vorhandenen Flächen garantieren, sowie die horizontale und vertikale Abgrenzung der Kontamination. Wo es möglich ist, müssen Kriterien für die Entnahme und Analyse der Proben verwendet werden, die national und/oder international anerkannt sind.

Auswahl der Lage der Punkte für die Probennahme

Die Lage der Probenentnahmepunkte muss so gewählt werden, dass sie den in den generellen Kriterien angegebenen Zielen entspricht.

Für jede untersuchte Umweltmatrix (Boden, Untergrund, Aufschüttungsmaterialien, unterirdische Gewässer, oberirdische Gewässer, Bodenatmosphäre) und für abgelagerte Abfallhaufen kann man zwei prinzipielle Strategien präsentieren, um die Punkte für die Sondierung und Probenentnahme zu wählen:

1. die Auswahl basiert auf der Charakterisierung der Fläche und auf dem gelieferten Modellentwurf und kann herangezogen werden die Hypothesen zu verifizieren, die über das Vorhandensein von Schadstoffen oder über die Umwelteigenschaften der Fläche angestellt wurden.

2. die Auswahl der Lokalität der Punkte basiert auf einem zufälligen oder statischen Kriterium, zum Beispiel Probenahme mit Hilfe eines vordefinierten oder zufälligen Netzes; diese Auswahl ist jedes Mal zu bevorzugen, wenn die Dimensionen der Zone oder der Mangel an historischen Informationen und Informationen zu den Betriebsanlagen es nicht erlauben, eine befriedigende Charakterisierung und eine Lokalisierung der wahrscheinlichsten Kontaminationsquellen zu erreichen.

Boden, Untergrund und eventuell in-situ vorhandene Aufschüttungsmaterialien

Aufgrund der speziellen Heterogenität der Umweltmatrizen Boden, Untergrund und unterirdische Gewässer müssen die Probenahme und die Analysen derartig erfolgen, dass sie eine repräsentative Probe der realen Konzentration einer bestimmten Substanz im Raum, d.h. auf der beprobten Fläche und dem Volumen, und die zeitliche Entwicklung der Konzentration liefern.

Falls ein Raster verwendet wird, kann die Maschenweite zwischen 25 und 100 m schwanken, je nach Typ und Dimensionen der von den Untersuchungen betroffenen Flächen. Die Untersuchungspunkte können an den Knotenpunkten des Rasters (systematische Lage) liegen oder in geeigneter Position (systematische, zufällige Lage) im Inneren jeder Masche oder zufällig im Inneren der Maschen des Rasters je nach Erkenntnisdaten, die im Laufe der vorläufigen Untersuchungen gewonnen wurden oder aus der logistischen Situation (Vorhandensein von Infrastrukturen, und soweiter).

Mit Hilfe der Dimensionen der zu untersuchenden Fläche können folgende Anleitungen gegeben werden:

< 10.000 m2: mindestens 5 Punkte

10.000 - 50.000 m2: von 5 bis 15 Punkte

50.000 - 250.000 m2: von 15 bis 60 Punkte

250.000 - 500.000 m2: von 60 bis 120 Punkte

> 500.000 m2: mindestens 2 Punkte alle 10.000 m2

Die Tiefe der Probenahme am Boden, Untergrund oder an Aufschüttungsmaterialien variiert mit der Notwendigkeit die Zone aus geologischer und hydrogeologischer Sicht zu charakterisieren, die Tiefe der Kontamination, die horizontale und vertikale Schwankung der Kontamination, das Vorhandensein eines direkten Kontaktes zwischen Grundwässer und Kontaminationsquellen zu bestimmen und muss in der Entwurfsphase des ursprünglichen Untersuchungs- oder Detailplanes definiert werden. Die Anzahl der Probenahmen in vertikaler Richtung kann im Zuge der durchgeführten Beobachtungen während der Probenahme und aufgrund der hydrogeologischen Homogenität der durchteuften Schichten modifiziert werden.

Die Festlegung der Tiefe der Bohrungen und die Probenahme muss mit Sorgfalt so durchgeführt werden, dass keine weitere Ausweitung der Schadstoffe ermöglicht wird. Die Art der Probenahme muss so erfolgen, dass eine ungestörte Probe erhalten wird.

Abfälle

Im Falle, bei dem man das Vorhandensein von Abfällen und das Volumen von in Ablagerungen vorhandenen Materialien oder Deponien charakterisieren muss, dessen Dimensionen man nicht kennt, kann es notwendig sein, indirekte Untersuchungsmethoden zu verwenden, die es ermögliche, Profile zu rekonstruieren.

Für die Probenahme von Abfällen kann es nützlich sein, die Probenahme in Form von Schürfungen durchzuführen, damit es möglich ist eine ausreichende Menge zu entnehmen und die qualitativen, quantitativen Schwankungen der Müllansammlungen mit der Tiefe und der Ablagerungsperiode zu beobachten.

Unterirdische Gewässer

Besondere Aufmerksamkeit muss der Bestimmung der Probenentnahmestellen mit Hilfe der hydrogeologischen Charakterisierung der Zone und des Entwurfmodells der Fläche und der Charakteristiken des Wasserkörpers geschenkt werden, den man beproben will (zum Beispiel die Wasseroberfläche, Permeabilität, Hauptfließrichtung), um eindeutig den Einfluss der Altlast auf die Gesamteigenschaften der untersuchten Gewässer und die Mobilität der Schadstoffe in den unterirdischen Gewässern je nach erhobener Tiefe charakterisieren zu können.

Mindestens ein Piezometer für jeden zu untersuchenden Grundwasserkörper muss unmittelbar bergseitig der Fläche (im hydrogeologischen Sinne) errichtet werden, um den Referenzwert der unterirdischen Gewässer beim „Eingang ins Untersuchungsgebiet festzulegen und mindestens ein Piezometer muss unmittelbar talseitig der Altlast gelegen sein, damit man die Eigenschaften der Grundwässer beim „Ausgang der Fläche bestimmen kann.

Die Piezometer müssen mittels einer durchgehenden Kernbohrung errichtet werden und müssen aus Materialien bestehen, die mit den auf der Fläche vorhandenen Schadstoffen kompatibel sind; sie müssen geeignete Filterschlitze besitzen, die in geeigneter Lage zu den zu beprobenden Grundwasserkörpern und den relativen Korngrößen sind; es werden folgende Anleitungen für die Errichtung der Piezometer gegeben:

Fläche kleiner oder gleich als 50.000 m2= mindestens 4

Fläche zwischen 50.000 und 100.000 m2= mindestens 6

Fläche zwischen 100.000 und 250.000 m2= mindestens 8

Fläche größer 250.000 m2= mindestens 1 pro 25.000 m2

Falls keine hydrogeologischen Studien vorhanden sind, muss die Tiefe der Piezometer in Funktion einer vollständigen hydrogeologischen Rekonstruktion des Gebietes sein, sowie in Funktion der vertikalen und horizontalen Verteilung der eventuellen Kontamination und auch in Funktion der tatsächlichen Nutzungen des Grundwassers.

Die Anzahl und die Lage der Piezometer können durch die Ergebnisse der chemischen, physikalischen Untersuchungen und der Definition der Kontaminationsherde erweitert werden, so dass man über die Zeit den Effekt der einzelnen Herde auf alle Grundwässer kontrollieren kann, die potentiell von den Kontaminationsphänomenen betroffen sind.

Atmosphäre des Bodens

Die Probenentnahme von Bodenluft zur Beurteilung des Inhaltes an flüchtigen Stoffen im Boden, Untergrund oder den unterirdischen Gewässern, wird aufgrund der möglichen Lokalisierung dieser Stoffe festgelegt. Dieser Analysetyp kann eine Hilfe bei der vorläufigen Beurteilung von Gebieten mit hoher Konzentration von flüchtigen Stoffen sein, die danach direkten Untersuchungen des Bodens, Untergrundes und der unterirdischen Gewässer zu unterziehen sind.

Oberflächenwässer

Neben den bereits aufgelisteten Kriterien die Repräsentanz der Probe zu definieren, ist es notwendig, die umweltmäßige und chemische Situation bergseitig, im mittleren Abschnitt und talseitig der Fläche und entlang der Fließrichtung des Wasserkörpers zu charakterisieren, um die Effekte zu bestimmen, welche von der vorhandenen Kontamination auf der Fläche ausgehen.

Im Falle von Seen, Lagunen oder vom Meer muss die Beprobung gemäß der „Querschiff“-Bestimmung mit drei Querschiffen (bergseitig, talseitig und in der Mitte) durchgeführt werden, mit einem longitudinalen und transversalen Abstand, abhängig von den Dimensionen des Wasserkörpers und mit mindestens drei vertikalen Probenahmen pro Punkt.

Geogene Bodenhintergrundproben

Die Proben, welche von angrenzenden Zonen der Altlast entnommen wurden und von denen man sicher annehmen kann, dass sie frei von der Kontamination der Altlast und von menschlichen Aktivitäten sind, werden als geogene Bodenhintergrundproben definiert und dazu verwendet, die Konzentrationswerte der Schadstoffe für alle Umweltkomponenten zu bestimmen, die für das Untersuchungsgebiet bedeutsam sind; im Falle einer Beprobung der Böden muss die Tiefe und der zu beprobende Bodentyp jenen Proben bei der Altlast entsprechen.

Die Anzahl der Proben schwankt in Funktion der allgemeinen und hydrogeologischen Eigenschaften der Fläche, jedenfalls dürfen nicht weniger als drei Proben in der Umgebung der Altlast entnommen werden.

Kontrollproben

Von Seiten der Verantwortlichen der Sanierungseingriffe müssen zwei offizielle Gegenproben entnommen werden: eine Probe um es der zuständigen Behörde zu ermöglichen die Untersuchungen zu vertiefen oder die von den Analysen resultierenden Konzentrationswerte zu überprüfen; eine Probe muss konform zu den nachfolgend angeführten Qualitätskriterien für eventuelle Anfechtungen und Gegenanalysen aufbewahrt werden.

Modalität für die Entnahme, Aufbewahrung und den Transport der Proben

Die Qualität der Analyseergebnisse kann durch eine nicht korrekte Ausführung während der Fase der Probenahme, der Einlagerung, des Transportes und der Aufbewahrung stark beeinträchtigt werden; daher ist es notwendig, dass jede dieser Fasen einer Qualitätskontrolle unterliegt, um folgendes zu garantieren:

die Abwesenheit von Kontaminationen, die von der benachbarten Umgebung oder von den benutzten Werkzeugen für die Beprobung und Entnahme stammen

die Abwesenheit von Schadstoffaustritten an den Wänden der Probenentnahmegeräte und der Behälter

den Schutz der Probe vor Kontamination, die von einem Gebrechen der Behälter stammt

eine geeignete Temperatur im Augenblick der Probenahme, um die Dispersion der flüchtigen Stoffe zu vermeiden

eine geeignete Lagerungstemperatur für die Proben

die Abwesenheit von biologischen Veränderungen im Laufe der Verpackung und Aufbewahrung

die Abwesenheit jeglicher chemischer, physikalischer Veränderungen der Stoffe

die Reinigung der für die Beprobung, die Entnahme, den Transport und die Aufbewahrung verwendeten Werkzeuge

Die Entnahmen des Bodens, des Untergrundes und der Aufschüttungsmaterialien müssen trocken erfolgen, ohne der Zuhilfenahme von Flüssigkeiten oder Schlämmen; während der Bohrung, speziell wenn flüchtige oder thermisch abbaubare Schadstoffe gesucht werden müssen, darf der Boden nicht erhitzt werden; die Rotationsgeschwindigkeit muss moderat sein, damit Reibung zwischen Boden und Probenentnahmewerkzeug geringer ist, oder man muss Schlagsysteme verwenden, falls man in Umgebungen arbeitet, wo es kein Risiko gibt eine Explosion zu verursachen.

Die Reinigung der Werkzeuge erfolgt mit Mitteln oder Lösungen, die mit den Materialien und den untersuchten Substanzen kompatibel sind, damit man Phänomene von Kontaminationen die sich vermischen oder den Verlust an RepräsentanzderProbevermeidet.

Die Herstellung der Proben, die den Analysen unterzogen werden, muss im Augenblick der Materialentnahme so erfolgen, dass keine flüchtigen Substanzen verloren gehen: in dieser Hinsicht kann man in der Praxis nur falls keine flüchtigen Substanzen vorhanden sind, das gewonnene Material in Bohrkisten legen und danach die Proben entnehmen. Im Falle, dass flüchtige Substanzen vorhanden sind, muss die Repräsentanz der Probe garantiert werden, indem jene Bedingungen eingehalten werden, welche die Konservierung der originalen Konzentration garantieren.

Für die Analyse von Substanzen, die an der Oberfläche des Grundwassers schwimmen, muss die Wasserprobeentnahme mit Werkzeugen vorgenommen werden, die so positioniert werden, dass sie die Entnahme der schwimmenden Flüssigkeit erlauben und eine Verdünnung mit Wässern aus größerer Tiefe vermeiden.

Für die unterirdischen Gewässer müssen die Analysen im Speziellen an einer Probe erfolgen, die so entnommen wurde, dass sich die Effekte auf die chemischen, physikalischen Eigenschaften der Gewässer, verursacht durch die Probenentnahmegeschwindigkeit, verringern. Beispiele dafür sind die Anwesenheit einer kolloidalen Phase oder/und die Änderung der Bedingungen der Redoxreaktion, die zu einer Ausfällung von Elemente führen können, welche unter natürlichen Bedingungen in den Gewässern gelöst sind. Vor der eigentlichen Probenentnahme von unterirdischen Gewässern müssen die Piezometer bis zum Erhalt von klarem Wasser und mindestens für jene Zeit, die dem Austausch vom drei- bis fünffachen Volumen des Wassers im Inneren des Brunnens/Piezometers entspricht, gespült werden.

Die Analysen der unterirdischen Gewässer müssen an der originalen Probe als solche durchgeführt werden, um die Gesamtkonzentration der Schadstoffe zu erhalten.

Vom Material, welches aus den einzelnen Sondierungspositionen gewonnen wird, müssen verschiedene Proben in vorher festgelegten Tiefen entnommen werden. Die Probeentnahme für den Boden, Untergrund und für die Aufschüttungsmaterialien muss es ermöglichen, den Verlauf der Konzentration der Schadstoffe entlang des untersuchten Profils zu rekonstruieren. Auf jeden Fall müssen die Beprobungen alle einzelnen, homogenen Schichten beinhalten, wobei jene offensichtlich anormalen nichtausgelassenwerdendürfen.

Falls eine Siebanalyse des Bodens durchzuführen ist, muss eine eigene Probe dafür entnommen werden, wobei man einen Teil der Probe nimmt, die durch die Methode der Viertelung gewonnen wird, gemäß der Anleitung von IRSA-CNR, Heft 64 vom Jänner 1985.

Die eventuelle Selektion und Ausscheidung von nicht homogenen Materialien in der zu untersuchenden Matrix kann nur im Labor erfolgen, nachdem sichergestellt wurde, dass das zu siebende Material nicht zur Kontamination beiträgt; im gegenteiligen Fall muss auch dieses Material auf geeignete Weise analysiert und charakterisiert werden, wie im Anhang 1 dargestellt.

Wenn vergrabene Abfälle das Untersuchungsobjekt darstellen, vor allem wenn diese ausgekoffert und als Abfall entsorgt werden, kann es günstig sein, eine Beprobung und Analyse einer Mischprobe des Materials vorzunehmen, welches durch jede Sondierungsposition gewonnen wird.

Die Auswahl des Behälters, in welchen die Probe gegeben wird, erfolgt in Funktion der Eigenschaften des Schadstoffes, um eine geringe Wechselwirkung zwischen den Schadstoffen und den Wänden des Behälters zu garantieren. Im Falle von organischen Schadstoffen müssen Behälter aus Glas oder Teflon mit hermetischem Verschluss verwendet werden; bei Proben für Metalluntersuchungen können auch Behälter aus Polyethylen verwendet werden. Die Behälter müssen vollständig mit der Probe gefüllt werden, versiegelt, etikettiert und sofort zum Analyselabor gebracht werden, gemeinsam mit den Notizen der Probenentnahme. Falls leicht degradierbare und flüchtige Schadstoffe zu bestimmen sind und falls die Übergabe an das Analyselabor nicht in kurzer Zeit erfolgen kann, muss die Konservierung der Proben selbst in einer gekühlten Umgebung vorgenommen werden. Weiters kann auch eine Zugabe von Konservierungsstoffen in Erwägung gezogen werden, welche nicht mit den Analysen interferieren.

Laboranalysen

Die öffentliche Behörde kann im Rahmen der Genehmigung des vorläufigen, detaillierten Untersuchungsplanes die Durchführung eines Auslaugversuches mit speziellen Bezug auf anorganische Kontaminationen und metallische Mikroschadstoffe verlangen, auch um die Biodisponibilität dieser Substanzen zu beurteilen. Die im Auslaugversuch zu wiederholenden Bedingungen müssen möglichst ähnlich jenen sein, die im Boden und im Untergrund im Terminus pH, Reduktionspotential, Leitfähigkeit, und so weiter vorzufinden sind; die Zeit des Kontaktes zwischen Feststoff/Flüssigkeit darf nicht weniger als 24 Stunden betragen.

Bei der Durchführung der Analysen müssen folgende Vorschriften eingehalten werden:

Durchführen der Laboranalyse innerhalb kürzester Zeit ab dem Zeitpunkt der Probeentnahme

Ausarbeitung und Vorlegen eines Berichts der zuständigen Behörde, in welchem für jeden analysierten Parameter die verwendeten Methoden und die jeweiligen Nachweisgrenzen dargestellt sind

Anwenden von offiziellen Analysemethoden, die auf nationaler und/oder internationaler Ebene anerkannt sind

Durchführung von Analysen an Proben mit bekannter Konzentration an Standartproben, wobei man die Prozentsätze der Abweichung der verwendeten, analytischen Methode bestimmt.

Die Analysen müssen in öffentlichen oder privaten Labors durchgeführt werden, die garantieren, den notwendigen Qualitätsanforderungen zu entsprechen.

Kriterien zur Kontrolle der Qualität der Probenentnahmen und Analysen

Um die Kontrolle und die Qualität der Maßnahmen bei den Probenentnahmen zu garantieren, muss eine geeignete Dokumentation der Aktivitäten erfolgen, die es erlaubt, die bei der Altlast entnommenen und ins Labor geschickten Proben wieder auffindbar zu machen; diese Dokumentation muss auch die Kontrolltätigkeiten der im Gelände und Labor durchgeführten Arbeiten beinhalten.

Ausarbeitung und Interpretation der Daten

Alle im Zuge der Untersuchungsfasen erhaltenen Analysenergebnisse stellen die Datenbasis dar, auf welche man sich bei der Definition des konzeptionellen Modells der Fläche und bei der Definition des Grades der Ausweitung der Kontamination bei der Fläche und der von dieser beeinflussten Zone bezieht, durch den Vergleich mit den akzeptablen Grenzwerten in der Anlage 1.

Die Auswertung der Analysenresultate muss die Unsicherheit des für jede Probe bestimmten Konzentrationswertes ausdrücken: in Anbetracht der Heterogenität der Matrizen Boden, Untergrund und Aufschüttungsmaterialien ist die Standartabweichung für jeden bestimmten Konzentrationswert, der mit den akzeptablen Grenzwerten zu vergleichen ist, mit 10% festgelegt.

Im Bericht, welcher neben der Darstellung der Analysenergebnisse angeführt wird, müssen die Methoden und die statistischen Berechungen dargestellt werden, auf welche sich die Ausdrücke der Ergebnisse und der Standartabweichung beziehen.

Die Ergebnisse der Untersuchungsaktivitäten auf der Fläche und im Labor müssen gemäß der in Anlage 4 festgelegten Kriterien dargestellt werden.

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