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Beschluss vom 10. April 2000, Nr. 1179
Richtlinien für die Erstellung des Tätigkeitskalenders für die Arbeits- und Tageseinrichtungen für behinderte, psychisch kranke und suchtkranke Menschen - Genehmigung des Tätigkeitskalenders für den Zeitraum 01.09.2000 – 31.12.2000 (abgeändert mit Beschluss Nr. 186 vom 22.03.2022)

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Arbeitskalender und Öffnungszeiten der Tageseinrichtungen für behinderte, psychisch kranke und suchtkranke Menschen in den Sozialdiensten

TÄTIGKEITSJAHR 01.09.2000 – 31.12.2000

I. ARBEITSKALENDER

1. Geschützte Werkstätten (außer Reha-Werkstätten) und Tagesförderstätten

Das Erziehungs- und Betreuungspersonal ist in diesen Einrichtungen vom 1. September 2000 bis einschließlich 31. Dezember 2000 im Einsatz. Am 1. September 2000 findet die Eröffnungskonferenz der Mitarbeiter statt.

Die genannten Einrichtungen öffnen für die Betreuten am 4. September 2000 und schließen am 31. Dezember 2000. Die Einrichtungen sind somit für die betreuten Personen 78 Tage geöffnet.

2. Rehabilitationswerkstätten und Berufstrainingszentren

In diesen Einrichtungen beginnt der Einsatz des Personals ebenfalls am 1. September 2000. Für die Betreuten öffnen sie am 4. September 2000.

3. Schließungszeiten

Alle Tageseinrichtungen sind an folgenden Tagen geschlossen:

27. – 29. Dezember 2000

Das Personal befindet sich in diesen Tagen in der Regel im Erholungswartestand.

II. ÖFFNUNGSZEITEN DER EINRICHTUNGEN

Die wöchentlichen Öffnungszeiten der Arbeits- und Beschäftigungseinrichtungen werden vom Bezirksausschuß auf Vorschlag des Direktors der Sozialdienste nach Maßgabe der folgenden Richtlinien festgelegt:

1. Produktionswerkstätten, Werkstätten für Erziehung und Beschäftigung, Tagesförderstätten, Geschützte Werkstätten für psychisch kranke und suchtkranke Menschen.

Diese Einrichtungen sind wenigstens 33 und höchstens 35 Stunden an wenigstens 5 Werktagen für die Betreuten geöffnet. Es sind in der Regel durchgehende Öffnungszeiten festzulegen.

2. Rehabilitationswerkstätten, Berufstrainingszentren

Diese Einrichtungen sind wenigstens 33 und höchstens 35 Stunden pro Woche für die Betreuten geöffnet.

Gemäß ihrer sozialrehabilitativen Zielsetzung sind die Öffnungszeiten für diese Einrichtungen möglichst betriebsnah zu gestalten. In diesem Sinne sind folgende Bestimmungen zu beachten:

die Strukturen haben eine regelmäßige, (an allen Tagen gleiche) Öffnung an 5 Tagen (Montag – Freitag) pro Woche; am Freitag kann eine verkürzte Öffnung festgelegt werden;

Die Öffnungszeiten werden in Anbetracht der speziellen Tätigkeit der betreffenden Einrichtungen bestimmt. In der Regel ist eine Mittagspause von wenigstens einer Stunde festzulegen.

3. Bei der Festsetzung der wöchentlichen und täglichen Öffnungszeiten für die einzelnen Einrichtungen sind die jeweiligen Mitarbeiter sowie die betreuten Personen selbst bzw. deren Vertretungen anzuhören.