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Beschluss vom 10. April 2000, Nr. 1179
Richtlinien für die Erstellung des Tätigkeitskalenders für die Arbeits- und Tageseinrichtungen für behinderte, psychisch kranke und suchtkranke Menschen - Genehmigung des Tätigkeitskalenders für den Zeitraum 01.09.2000 – 31.12.2000 (abgeändert mit Beschluss Nr. 186 vom 22.03.2022)

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Richtlinien für die Erstellung des Tätigkeitskalenders für die Arbeits- und Tageseinrichtungen für behinderte, psychisch kranke und suchtkranke Menschen.

1. Jahresöffnungszeiten

Das Tätigkeitsjahr beginnt am 1. Jänner und endet am 31. Dezember. Die Öffnungstage der Einrichtungen werden von der Trägerkörperschaft unter Beachtung folgender Richtlinien festgelegt:

die Einrichtungen sind an wenigstens 225 Tagen für die Klienten geöffnet;

Innerhalb dieser Öffnungszeit kann für jede Einrichtung – je nach Bedarf – eine reduzierte Tätigkeit für höchstens 20 Tage festgelegt werden. Der volle Betrieb muß jedenfalls an wenigstens 205 Tagen gewährleistet sein;

Im Laufe des Tätigkeitsjahres wird an Fasching, Ostern, Weihnachten sowie an allfälligen weiteren Feiertagen und in den Sommermonaten die Schließung der Einrichtungen für eine angemessene Anzahl von Tagen festgelegt. Die Dauer einer jeden Schließung darf in der Regel nicht mehr als 2 aufeinanderfolgende Wochen betragen. Die Einrichtungen, welche Klienten mit schweren Sucht- und psychischen Problemen aufnehmen, können für den unbedingt notwendigen Zeitraum geschlossen bleiben. Für jene Einrichtungen, in welchen die Produktionstätigkeit saisonbedingt stattfindet, kann die Schließungszeit auch an einem anderen Zeitraum des Jahres festgelegt werden.

2. Wochenöffnungszeiten

Die Einrichtungen sind wenigstens 33 und höchstens 35 Stunden an 5 Werktagen in der Woche geöffnet.

3. Anhörrecht

Bei der Festlegung der Jahres-, Wochen– und Tagesöffnungszeiten sowie für die Dauer mit reduzierter Tätigkeit für die einzelnen Einrichtungen sind die jeweiligen Mitarbeiter sowie die Klienten selbst bzw. deren Vertretungen anzuhören.