In vigore al

RICERCA:

In vigore al: 11/09/2012

f) Landesgesetz vom 13. Februar 1997, Nr. 41)
Maßnahmen des Landes Südtirol zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft

1)
Kundgemacht im A.Bl. vom 18. März 1997, Nr. 13.

I. ABSCHNITT
Allgemeine Bestimmungen

Art. 1 (Allgemeine Zielsetzungen)  delibera sentenza

(1)Das Land Südtirol, in der Folge Land genannt, fördert - unter Beachtung der gemeinschaftlichen Bestimmungen und unter Wahrung der Erfordernisse des Umwelt- und Landschaftsschutzes, der Gewährleistung einer familienfreundlichen Arbeitswelt, der ausgeglichenen Entwicklung der Beschäftigung sowie der Förderung des unterrepräsentierten Geschlechtes, der Erfordernisse des Arbeitsschutzes, der Hygiene und Arbeitssicherheit-die Entwicklung der Wirtschaftszweige Industrie, Handwerk, Handel, Tourismus und Dienstleistungen und insbesondere ihrer Wertschöpfung und, auch internationalen, Konkurrenzfähigkeit.2)

(2) Auf landwirtschaftliche Betriebe wird dieses Gesetz, mit Ausnahme der Artikel 7, 8, 9 und 10, nicht angewandt.3)

(3) Die Gemeinschaftsbestimmungen im Bereich der staatlichen Beihilfen für die sensiblen Sektoren wie Stahl, Kohle, Transport, Kunstfasern, Automobilindustrie, Schiffbau und Fischerei werden durch dieses Gesetz nicht berührt.

massimeBeschluss vom 6. Februar 2012, Nr. 194 - Sonderförderaktion zugunsten von Unternehmen für den Abbau und die Entsorgung von Asbestobjekten
massimeBeschluss vom 30. Dezember 2011, Nr. 2025 - Abänderung des Beschlusses Nr. 2163 vom 30.12.2010 - Änderung der Frist der Aussetzung der Annahme von Beitragsgesuchen im Sinne des LG. Nr. 9/1991 und LG. Nr. 4/1997 im Bereich Tourismus
massimeBeschluss Nr. 1186 vom 12.07.2010 - Sondermaßnahmen für die Errichtung von Tankstellen für die Versorgung mit Methangas für Kfz-Antrieb in der Provinz Bozen
massimeBeschluss Nr. 487 vom 15.03.2010 - Vorübergehende Maßnahmen zugunsten der Unternehmen der Sektoren Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung (abgeändert mit Beschluss Nr. 1554 vom 20.09.2010 und Beschluss Nr. 481 vom 21.03.2011)
massimeBeschluss Nr. 3197 vom 30.12.2009 - Aussetzung der Annahme von Beitragsgesuchen im Sinne des L.G. Nr. 9/1991 und L.G. Nr. 4/1997 im Bereich Tourismus (siehe auch Beschluss 2163 vom 30.12.2010)
massimeBeschluss Nr. 1958 vom 27.07.2009 - Änderung des Beschlusses Nr. 4525/08 „Bereiche Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen, Innovation und Genossenschaften: Genehmigung der Richtlinien betreffend Abschnitt IV (Forschung und Entwicklung) zum Landesgesetz vom 13. Februar 1997, Nr. 4, “Maßnahmen des Landes Südtirol zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft" (abgeändert mit Beschluss Nr. 2499 vom 12.10.2009, Beschluss Nr. 2616 vom 26.10.2009, Beschluss Nr. 3000 vom 14.12.2009 und Beschluss Nr. 26 vom 17.01.2011)
massimeBeschluss Nr. 1196 vom 27.04.2009 - Maßnahmen zugunsten der Unternehmen der Sektoren Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung (abgeändert mit Beschluss Nr. 1644 vom 15.06.2009)
massimeBeschluss Nr. 1195 vom 27.04.2009 - Vorübergehende Maßnahmen zugunsten der Unternehmen der Sektoren Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistung (abgeändert mit Beschluss Nr. 1643 vom 15.06.2009 und Beschluss Nr. 2250 vom 07.09.2009)
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 259 del 21.07.2008 - Interventi per il sostegno dell'economia - nozione di attività industriale - attività nel settore dell'informatica
massimeBeschluss Nr. 759 vom 10.03.2008 - Änderung des Beschlusses Nr. 3250/07 "Bereiche Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen, Innovation und Genossenschaften: Genehmigung der Richtlinien zum Landesgesetz vom 13. Februar 1997, Nr. 4, "Maßnahmen des Landes Südtirol zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft".Änderung der Beschlüsse Nr. 4052 vom 31. Oktober 2005, Nr. 820 vom 13. März 2006, Nr. 1112 vom 3. April 2006, Nr. 933 vom 19. März 2007: Anwendungsrichtlinien im Bereich Tourismus
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 69 del 23.02.2007 - Provvidenze per la ricettività alberghiera - richiesta del ricorrente di consulenza tecnica d'ufficio quale mezzo di prova - inammissibilità - costi di costruzione sostenuti da precedenti proprietari : nessun contributo - verifica istruttoria dei documenti contabili - attività tecnico-discrezionale dell'ente
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 61 del 09.02.2006 - Ricorso giurisdizionale avverso atto applicativo di provvedimento presupposto non impugnato - inammissibilità
massimeBeschluss Nr. 4498 vom 06.12.2004 - Abänderung des Beschlusses Nr. 3554/04. „Richtlinien zur Vergabe von zinsbegünstigten Darlehen über den Rotationsfonds zur Wirtschaftsförderung im Sinne des Landesgesetzes vom 15. April 1991, Nr. 9, in den Bereichen Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungen und Fremdenverkehr“
massimeBeschluss Nr. 3554 vom 04.10.2004 - Richtlinien zur Vergabe von zinsbegünstigten Darlehen über den Rotationsfonds zur Wirtschaftsförderung im Sinne des Landesgesetzes vom 15. April 1991, Nr. 9, in den Bereichen Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungen und Fremdenverkehr
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 204 del 14.04.2004 - Artigianato - finanziamento di investimenti - delibera G.P. ha natura regolamentare
massimeBeschluss Nr. 3474 vom 06.10.2003 - Anwendungsrichtlinien zum Landesgesetz vom 13. Februar 1997, nr. 4, „Maßnahmen des landes Südtirol zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft“ - Maßnamen zur Förderung des weiblichen Unternehmertums
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 351 del 23.11.1998 - Incentivi per l'artigianato - illegittimità di una delibera della Giunta provinciale che si discosta dalla legge provinciale
2)
Art. 1 Absatz 1 wurde so ersetzt durch Art. 16 Absatz 1 des L.G. vom 8. März 2010, Nr. 5.
3)
Art. 1 Absatz 2 wurde so ersetzt durch Art. 24 Absatz 1 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1.

Art. 2 (Form der Förderung)  delibera sentenza

(1) Die Förderung erfolgt durch die Vergabe von Beihilfen im Rahmen der Gemeinschaftsbestimmungen über staatliche Beihilfen. Die Beihilfen können nachstehende Formen annehmen, wobei auch Kombinationen derselben zulässig sind:

  1. Beitrag,
  2. Zinsbegünstigung,
  3. begünstigtes Darlehen.

(2) Für Betriebe, die ihren Sitz in benachteiligten Gebieten im Sinne des Gemeinschaftsrechtes haben, können Förderungen bis zu 15 Prozent über das in den folgenden Abschnitten vorgesehene Höchstmaß hinaus vergeben werden; dies auf Grundlage von Kriterien im Sinne von Artikel 2 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17, betreffend "Regelung des Verwaltungsverfahrens und des Rechts auf Zugang zu Verwaltungsunterlagen", welche der Europäischen Gemeinschaft zu notifizieren sind.

(3)4)

(4) (5)5)

massimeVerwaltungsgericht Bozen - Urteil Nr. 400 vom 27.12.2007 - Energiesparmaßnahmen - Zuschüsse für photovoltaische Anlagen -Landesgesetze können nicht durch Beschluss der Landesregierung außer Kraft gesetzt werden
massimeBeschluss Nr. 3538 vom 22.10.2007 - L.G. Nr. 4 com 13.02.1997 - Änderung der Höchstgrenzen der förderungsfähigen Ausgaben bei den Beiträgen für materielle Investitionen.
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza Nr. 76 vom 10.03.2005 - Widerruf von Beiträgen wegen Nichterfüllung einer Auflage - betrifft ein subjektives Recht
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 166 del 30.04.2003 - Risarcimento del danno per azione amministrativa - Giudice amministrativo - decorrenza del termine - illegittimo ritardo nel pagamento di contributo in denaro: è produttivo di danni interessi
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 579 del 18.12.2002 - Sovvenzioni provinciali per investimenti aziendali - competenza e giurisdizione - revoca di contributi illegittimi - termine prescrizionale - motivazione per relationem - intervento in via di autotutela - non servono i pareri richiesti per la concessione
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 534 del 29.11.2002 - Contributi illegittimi artigianato - revoca - giurisdizione del Giudice amministrativo
4)
Art. 2 Absatz 3 wurde aufgehoben durch Art. 24 Absatz 2 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1.
5)
Die Absätze 4 und 5 wurden angefügt durch Art. 36 des L.G. vom 14. August 2001, Nr. 9, und später aufgehoben durch Art. 47 des L.G. vom 28. Dezember 2001, Nr. 19.

Art. 2/bis (Verpflichtungen)  delibera sentenza

(1) Die wirtschaftliche Zweckbestimmung der gemäß diesem Gesetz geförderten Güter darf für 15 Jahre nicht geändert werden. Ebenso dürfen diese Güter für denselben Zeitraum weder veräußert oder vermietet werden, noch darf der Betrieb, dem sie angehören, verpachtet werden, noch dürfen dingliche Rechte an den Gütern eingeräumt werden. Mit Anwendungsrichtlinien zu diesem Gesetz kann für bestimmte Kategorien von Investitionsgütern, differenziert nach den obgenannten Formen der Abtretung bzw. der Einräumung von Rechten, der Zeitraum von 15 Jahren reduziert werden.

(2) Die Nichteinhaltung der Bestimmungen laut Absatz 1 führt zum Widerruf jenes Teils des Beitrages, welcher der Restdauer der gemäß Absatz 1 vorgesehenen Zeiträume entspricht. Auf den entsprechenden Betrag sind die gesetzlichen Zinsen geschuldet.

(3) Die Landesregierung kann auf den Widerruf des Beitrages verzichten, wenn der Verstoß gegen die Verpflichtungen auf einen Unfall, Krankheits- oder Todesfall zurückzuführen ist, der die Fortführung der betrieblichen Tätigkeit schwerwiegend und nachhaltig beeinträchtigt. Dasselbe gilt auch bei Schäden durch Brand, Diebstahl oder Unfall. Ebenso kann die Landesregierung in begründeten Fällen, denen eine herausragende und strategische Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Beschäftigungsstandes und die Wirtschaftsstruktur beizumessen ist, auf den Widerruf des Beitrages verzichten.6)

(4) Abweichend von den Bestimmungen laut Absatz 1 können geförderte Güter an Unternehmen, die an der beitragsempfangenden Gesellschaft mit mindestens 30 Prozent beteiligt sind, oder an Gesellschaften, an welchen das beitragsempfangende Unternehmen mit mindestens 30 Prozent beteiligt ist oder deren Gesellschafter – nach einer Spaltung der beitragsempfangenden Gesellschaft oder nach Gründung einer neuen Gesellschaft ohne Beteiligung dritter Gesellschafter – zu mindestens 30 Prozent mit den Gesellschaftern der beitragsempfangenden Gesellschaft übereinstimmen, veräußert, vermietet oder verpachtet werden oder können diesen dingliche Rechte an den geförderten Gütern eingeräumt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich der das Gut erwerbende Dritte schriftlich verpflichtet, die von diesem Gesetz vorgesehenen Verpflichtungen einzuhalten.

(5) Abweichend von den Bestimmungen laut Absatz 1 können geförderte Güter an Personen veräußert, vermietet oder verpachtet werden oder Personen dingliche Rechte an den geförderten Gütern eingeräumt werden, die mit dem Beitragsempfänger bzw. der Beitragsempfängerin innerhalb des dritten Grades verwandt oder in gerader Linie verschwägert sind. Voraussetzung dafür ist, dass sich der das Gut erwerbende Dritte schriftlich verpflichtet, die von diesem Gesetz vorgesehenen Verpflichtungen einzuhalten.

(6) Abweichend von den Bestimmungen laut Absatz 1 ist die Verpachtung des Betriebes zulässig, wenn die geförderten Güter weniger als die Hälfte des Anlagevermögens des Betriebes ausmachen.7)

massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 223 del 26.06.2008 - Intimazione alla restituzione contributo ex L.P. n. 4/1997 - omissione impugnativa della presupposta delibera giuntale di revoca - inammissibilità del ricorso giurisdizionale
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 1 del 02.01.2006 - Procedimento di recupero di crediti - disciplina non va applicata meccanicamente - comunicazione di avvio - credito al commercio - cessione di azienda - decadenza dei contributi - nomen juris attribuito all'atto dall'amministrazione - irrilevanza - differenza tra decadenza e revoca
massimeVerwaltungsgericht Bozen - Urteil Nr. 210 vom 06.06.2005 - Zuweisung von Gewerbegrund - Bezahlung der Preisdifferenz bei Verstoss gegen das Veräußerungsverbot - Gerichtsbarkeit bei Anfechtung der entsprechenden Zahlungsaufforderung
massimeVerwaltungsgericht Bozen - Urteil Nr. 177 vom 21.04.2005 - Widerruf von Beiträgen für Industrie und Gewerbe - Berufung auf allgemeine Gründe des öffentlichen Interesses und auf allgemeine Verwaltungspraxis ungenügend
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza Nr. 76 vom 10.03.2005 - Widerruf von Beiträgen wegen Nichterfüllung einer Auflage - betrifft ein subjektives Recht
massimeVerwaltungsgericht Bozen - Urteil Nr. 528 vom 06.12.2004 - Widerruf von Beiträgen und Finanzierungen - Zuständigkeit und Gerichtsbarkeit - Unterscheidung zwischen rechtmäßigem Interesse und subjektivem Recht
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 203 del 14.04.2004 - Competenza e giurisdizione - sovvenzioni per imprese artigiane - motivazione risultante da precedenti atti - accertamento successivo di irregolarità ab origine - provvedimento di decadenza sanzionatoria
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 34 del 26.01.2004 - Artigianato - concessione di contributi - presupposto: iscrizione nel registro delle imprese artigiane
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 534 del 29.11.2002 - Contributi illegittimi artigianato - revoca - giurisdizione del Giudice amministrativo
6)
Art. 2/bis Absatz 3 wurde so ersetzt durch Art. 24 Absatz 3 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1.
7)
Art. 2/bis wurde eingefügt durch Art. 55 des L.G. vom 11. August 1998, Nr. 9, und später ersetzt durch Art. 1 des L.G. vom 12. März 2007, Nr. 1.

Art. 2/ter (Voraussetzungen)

(1) Voraussetzung für die Gewährung einer Förderung im Sinne dieses Gesetzes ist, dass seitens des Beitragsempfängers bzw. der Beitragsempfängerin die vorsorgerechtlichen Bestimmungen eingehalten werden, und dass auch für alle mitarbeitenden Familienmitglieder, die nicht anderweitig pensionsversichert sind, die Beiträge für die Pensionsvorsorge eingezahlt werden.8)

8)
Art. 2/ter wurde eingefügt durch Art. 2 des L.G. vom 12. März 2007, Nr. 1.

Art. 2/quater (Definitionen)

(1) Familienpflicht im Sinne dieses Gesetzes ist die Betreuung eines Kindes unter 6 Jahren oder pflegebedürftiger Familienangehöriger bis zum zweiten Verwandtschaftsgrad.

(2) Das Zertifikat für Familienfreundlichkeit ist das Zertifikat laut Artikel 32, 33 und 34.9)

9)
Art. 2/quater wurde eingefügt durch Art. 16 Absatz 2 des L.G. vom 8. März 2010, Nr. 5.

II. ABSCHNITT
Maßnahmen zur Förderung betrieblicher Investitionen

Art. 3 (Maßnahmen)  delibera sentenza

(1) Die Förderung betrifft betriebliche Investitionsvorhaben, die:

  1. über den Erwerb von beweglichen oder unbeweglichen Gütern erfolgen,
  2. über den Bau, Umbau oder die Erweiterung von Betriebsgebäuden oder -räumen durchgeführt werden,
  3. die Modernisierung, Auf- und Nachrüstung von Anlagen beinhalten.

(2) Ebenfalls gefördert werden können die Herstellung von beweglichen und unbeweglichen Investitionsgütern in Form von Eigenleistungen, der Besitzerwerb durch Leasing sowie Maßnahmen zur Sicherung der Nahversorgung.

(3) Investitionen mit hohem Innovationsgehalt können bevorzugt behandelt werden.

massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 259 del 21.07.2008 - Interventi per il sostegno dell'economia - nozione di attività industriale - attività nel settore dell'informatica
massimeVerwaltungsgericht Bozen - Urteil Nr. 193 vom 25.05.2007 - Industrie - Maßnahmen zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft - Zulassung zur Begünstigung - Vorhaben, die in den sechs Monaten vor Gesuchseinreichung getätigt wurden - Bestimmung der Frist - Datum der Ausstellung der Rechnung
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 69 del 23.02.2007 - Provvidenze per la ricettività alberghiera - richiesta del ricorrente di consulenza tecnica d'ufficio quale mezzo di prova - inammissibilità - costi di costruzione sostenuti da precedenti proprietari : nessun contributo - verifica istruttoria dei documenti contabili - attività tecnico-discrezionale dell'ente
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 204 del 14.04.2004 - Artigianato - finanziamento di investimenti - delibera G.P. ha natura regolamentare
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 69 del 25.03.1998 - Proprietario di terreno espropriato ed assegnato al medesimo - gli spetta contributo

Art. 4 (Beihilfen)  delibera sentenza

(1) Für betriebliche Investitionsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen, in der Folge KMU genannt, können Beihilfen im Rahmen der Gemeinschaftsregelung für staatliche Beihilfen an KMU gewährt werden.

(2) Als KMU gelten jene Unternehmen, die der Definition gemäß der Gemeinschaftregelung entsprechen.

(3) Die Förderung allgemeiner Investitionsvorhaben von großen Unternehmen und, in besonders begründeten Ausnahmefällen, von KMU erfolgt, sofern die Förderung nicht von gemeinschaftsrechtlichen Verordnungen freigestellt ist, im Einzelfall nach vorheriger Notifizierung und Genehmigung im Sinne der Artikel 87 und 88 des EG-Vertrages und unter Berücksichtigung der von der Europäischen Kommission festgelegten Grenzen. Von der Notifizierungspflicht sind Beihilfen ausgenommen, die die "de minimis"- Grenze im Sinne der Gemeinschaftsregelung über die staatlichen Beihilfen nicht überschreiten.10)

(4) Für betriebliche Investitionsvorhaben von Kleinstunternehmen und KMU, deren Tätigkeiten keinen Handel zwischen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union hervorrufen, können Investitionsbeihilfen bis zu einer Intensität von 40 Prozent der getragenen Spesen gewährt werden; dies auf der Grundlage von Kriterien im Sinne von Artikel 2 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17.11)

(5) Im Rahmen der Gemeinschaftsregelung für staatliche Beihilfen werden insbesondere für besondere Qualifikationen, für Unternehmen in strukturschwachen Gebieten und für Unternehmen mit dem Zertifikat für Familienfreundlichkeit erhöhte Beihilfen in Form von Zuschlägen auf den Basisfördersatz gewährt.12)

(6) Im Rahmen der Gemeinschaftsregelung für staatliche Beihilfen werden insbesondere Investitionen in die Nahversorgung, Investitionen von Unternehmen in strukturschwachen Gebieten und Investitionen von Unternehmen mit dem Zertifikat für Familienfreundlichkeit vorrangig behandelt.12)

massimeBeschluss Nr. 1958 vom 27.07.2009 - Änderung des Beschlusses Nr. 4525/08 „Bereiche Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen, Innovation und Genossenschaften: Genehmigung der Richtlinien betreffend Abschnitt IV (Forschung und Entwicklung) zum Landesgesetz vom 13. Februar 1997, Nr. 4, “Maßnahmen des Landes Südtirol zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft" (abgeändert mit Beschluss Nr. 2499 vom 12.10.2009, Beschluss Nr. 2616 vom 26.10.2009, Beschluss Nr. 3000 vom 14.12.2009 und Beschluss Nr. 26 vom 17.01.2011)
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 430 del 30.09.2004 - Interventi per il sostegno dell'economia - acquisto in leasing di apparecchiatura industriale - riferimento per la tempestività della domanda di contributo
10)
Absatz 3 wurde ersetzt durch Art. 3 des L.G. vom 12. März 2007, Nr. 1.
11)
Absatz 4 wurde ersetzt durch Art. 17 des L.G. vom 21. Jänner 1998, Nr. 1.
12)
Die Absätze 5 und 6 des Art. 4 wurden hinzugefügt durch Art. 16 Absatz 3 des L.G. vom 8. März 2010, Nr. 5.

III. ABSCHNITT
Maßnahmen zugunsten von Umweltinvestitionen

Art. 5 (Ziele)  delibera sentenza

(1) Das Land unterstützt nachstehende betriebliche Maßnahmen:

  1. Umweltschutzinvestitionen,
  2. Investitionen im Bereich der Energieeinsparungen und der erneuerbaren Energie,
  3. Forschung und Entwicklung von weniger umweltverschmutzenden Technologien,
  4. technische Information, Beratungsdienste und Ausbildung in den neuen Umwelttechnologien und -praktiken,
  5. Umweltaudits in den Unternehmen.
massimeBeschluss Nr. 359 vom 01.03.2010 - Genehmigung der Kriterien für die Gewährung von Beiträgen gemäß Artikel 4 und 7 des Landesgesetzes vom 19. Februar 1993, Nr. 4 und gemäß Artikel 5, Absatz 1, Buchstabe b) und Artikel 6, Absatz 4 des Landesgesetzes vom 13. Februar 1997, Nr. 4 für Maßnahmen der Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Art. 6 (Beihilfen)

(1) Für die in Artikel 5 Absatz 1 Buchstaben a) und b) erwähnten Vorhaben kann eine Beihilfe im Rahmen der Gemeinschaftsregelung für staatliche Umweltschutzbeihilfen gewährt werden.

(2) Für die in Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe c) erwähnten Vorhaben kann eine Beihilfe im Rahmen der Gemeinschaftsregelung staatlicher Forschungs- und Entwicklungsbeihilfen laut Abschnitt IV gewährt werden.

(3) Für die in Artikel 5 Absatz 1 Buchstaben d) und e) angeführten Vorhaben kann den Unternehmen innerhalb der Grenzen der Gemeinschaftsregelung für staatliche Beihilfen eine Beihilfe für Beratung, Weiterbildung und Wissensvermittlung laut Abschnitt V gewährt werden.

(4)13)

13)
Art. 6 Absatz 4 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 7 Buchstabe b) des L.G. vom 7. Juli 2010, Nr. 9.

IV. ABSCHNITT
Maßnahmen zur Förderung der Forschung und Entwicklung

Art. 7 14)

14)
Art. 7 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 1 des L.G. vom 5. Juli 2011, Nr. 5.

Art. 8 15)

15)
Art. 8 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 1 des L.G. vom 5. Juli 2011, Nr. 5.

Art. 9 (Spezialisierungs- und Weiterbildungsprämien)

(1)16)

(2) Das Land vergibt Prämien an Doktoranden, die Doktorarbeiten experimenteller Natur über Probleme der lokalen Wirtschaft schreiben.

16)
Art. 9 Absatz 1 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 1 des L.G. vom 5. Juli 2011, Nr. 5.

Art. 10 17)

17)
Art. 10 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 1 des L.G. vom 5. Juli 2011, Nr. 5.

V. ABSCHNITT
Maßnahmen zur Förderung von Beratung, Weiterbildung und Wissensvermittlung

Art. 11 (Maßnahmen)

(1) Das Land fördert folgende Vorhaben der Beratung, Ausbildung und Wissensvermittlung:

  1. Aus- und Weiterbildung von Führungskräften und von hochqualifizierten Fachleuten,
  2. Erwerb von technologischem Wissen oder Marktinformationen über den Rückgriff auf spezialisierte Dienstleistungen oder Beratungen, welche Forschungseinrichtungen, Universitäten oder Beratungseinrichtungen anbieten,
  3. Umschulung und Weiterbildung des Personals zwecks Anpassung an die geänderten Markt- oder Technologieerfordernisse,
  4. gezielte Beratung für die Errichtung von Jointventures zwischen Unternehmen aus Südtirol und solchen außerhalb Südtirols,
  5. Beratung, Gutachten, Projekte, Umschulung in den Bereichen Arbeitssicherheit und -unfallverhütung und Energie,
  6. Betriebspraktika bei Unternehmen mit Sitz in Südtirol,
  7. Beratungen bezüglich der Patentierbarkeit von Markenzeichen und Betriebsprodukten,
  8. Technologieberatungs- und -transferstellen,
  9. Erhebungen, Studien und Forschungsarbeiten,
  10. Aus- und Weiterbildung des in Führungsebenen unterrepräsentierten Geschlechtes sowie Aus- und Weiterbildung von Wiedereinsteigerinnen/Wiedereinsteigern nach Arbeitsunterbrechung zur Wahrnehmung von Familienpflichten;18)
  11. Einführung von flexiblen Organisationsformen und Arbeitszeitmodellen, insbesondere von Teilzeitstellen für Personen mit Familienpflichten, sowie von betrieblich organisierten Kinderbetreuungsdiensten;18)
  12. Erlangung des Zertifikates für Familienfreundlichkeit oder Inanspruchnahme anderer Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder der Förderung des unterrepräsentierten Geschlechtes.18)

(2) Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit für die Wirtschaftsförderung zuständigen Körperschaften, Unternehmerverbänden und deren Organisationen oder von mehreren Unternehmen gemeinsam durchgeführt und in Anspruch genommen werden, können vorrangig behandelt werden.

(3) Die Landesregierung ist ermächtigt, die Maßnahmen gemäß Absatz 1 selbst durchzuführen.

18)
Die Buchstaben j), k) und l) des Art. 11 Absatz 1 wurden hinzugefügt durch Art. 16 Absatz 4 des L.G. vom 8. März 2010, Nr. 5.

Art. 12 (Beihilfen)

(1) Für Maßnahmen der Beratung, Ausbildung und Wissensvermittlung zugunsten von KMU gewährt das Land Beihilfen im Rahmen der Gemeinschaftsregelung für staatliche Beihilfen an KMU.

(2) Als KMU gelten jene, die der Definition gemäß Gemeinschaftsregelung entsprechen.

(3) Die Förderung von Maßnahmen der Beratung, Ausbildung und Wissensvermittlung zugunsten von großen Unternehmen erfolgt im Einzelfall nach vorheriger Notifizierung im Sinne von Artikel 93 Absatz 3 des EG- Vertrages und unter Berücksichtigung der von der Europäischen Kommission festgelegten Grenzen. Von der Notifizierungspflicht sind Beihilfen ausgenommen, die die "de minimis"- Grenze im Sinne der Gemeinschaftsregelung über die staatlichen Beihilfen nicht überschreiten.

(4)19)

19)
Absatz 4 wurde aufgehoben durch Art. 12 des L.G. vom 3. Oktober 2005, Nr. 8.

Art. 13 20)

20)
Art. 13 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 1 des L.G. vom 5. Juli 2011, Nr. 5.

Art. 13/bis 21)

21)
Art. 13/bis wurde eingefügt durch Art. 7 des L.G. vom 26. Juli 2002, Nr. 11, und später aufgehoben durch Art. 26 des L.G. vom 23. Dezember 2005, Nr. 13.

Art. 13/ter (Außerordentliche Zuweisung an das Institut für innovative Technolgien Bozen KGmbH)

(1) Dem "Institut für innovative Technologien Bozen KGmbH", mit Sitz in Bozen, wird für den Aufbau einer Notifizierungsstelle für die EG-Zertifizierung von Sicherheitssystemen und Sicherheitsbauteilen für Seilbahnen und andere Transportmittel in Berggebieten sowie von Geräten für persönliche und kollektive Sicherheit am Berg ein Sonderbeitrag im Ausmaß von 516.456,00 Euro, aufgeteilt in zwei gleiche Raten zu Lasten der Finanzjahre 2003 und 2004 zugewiesen.22)

22)
Art. 13/ter wurde eingefügt durch Art. 7 des L.G. vom 26. Juli 2002, Nr. 11, und später ersetzt durch Art. 8 des L.G. vom 28. Juli 2003, Nr. 12.

VI. ABSCHNITT
Maßnahmen zur Schaffung von Arbeitsplätzen

Art. 14 (Maßnahmen)

(1) Das Land fördert nachstehende Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Beschäftigung und das Qualifikationsniveau der Angehörigen aller Sprachgruppen zu erhöhen:

  1. die Förderung des Jung- und Frauenunternehmertums und der Gründung neuer Unternehmen,
  2. neue unternehmerische Tätigkeiten und solche, die das Ziel verfolgen, traditionelle Handwerksberufe wieder einzuführen,
  3. Betriebsübernahmen infolge von Generationenwechsel.

(2) Die Maßnahmen dürfen keine Investitionsvorhaben beinhalten.

Art. 15 (Beihilfen)

(1) Für Vorhaben im Sinne dieses Abschnittes kann das Land Beihilfen an die Unternehmen in variablem Ausmaß bis zu höchstens 25 Prozent der jährlichen Bruttolohnsumme gewähren. Diese Beihilfen können für höchstens drei Jahre nach Beginn der neuen Unternehmertätigkeit gewährt werden.

Art. 16 (Rettung und Umstrukturierungen)

(1) Mit dem Ziel, die Beschäftigungssicherung zu erreichen, kann das Land Beihilfen an Unternehmen zur Rettung oder Umstrukturierung von Unternehmen auf der Grundlage eines Sanierungs-, Umstrukturierungs- oder Umstellungsplanes im Einklang mit den einschlägigen Bestimmungen des Gemeinschaftsrechtes gewähren. Die Beihilfen können nach vorheriger Notifizierung und Genehmigung des spezifischen Projektes im Sinne von Artikel 93 Absatz 3 des EG-Vertrages und unter Berücksichtigung der von der Europäischen Kommission festgelegten Grenzen gewährt werden.

Art. 16/bis (Beihilfen an von entlassenen Arbeitern gegründete Unternehmen)

(1)Das Land Südtirol kann Beihilfen zur Unterstützung der Gründung, Entwicklung von Einzelunternehmen und Gesellschaften gewähren, welche von Arbeitern oder Angestellten gegründet werden, die aufgrund von Konkursen, Insolvenzverfahren, Betriebsauflassungen wegen Nachfolgemangel, wegen Betriebsschließung oder wegen eines erheblichen Personalabbaus entlassen worden sind. Weiters können Beihilfen für die Übernahme von Unternehmen, die sich in einer solchen Situation befinden, gewährt werden. Auf Unternehmen, die in Form von Genossenschaften gegründet werden, finden die Bestimmungen des Landesgesetzes vom 8. Jänner 1993, Nr. 1, Anwendung.

(2) Im Rahmen des geltenden Gemeinschaftsrechts können die Beihilfen laut Absatz 1 für Investitionen laut II. Abschnitt sowie für Vorhaben laut V., VI. und VIII. Abschnitt dieses Gesetzes gewährt werden. Es können auch Beihilfen für die Beschaffung von Vorräten an Rohstoffen und Halbfertigprodukten sowie für die Anmietung von betrieblich zu nutzenden Liegenschaften gewährt werden. Weiters können die Kosten für den zeitweiligen Einsatz von besonders qualifiziertem Personal zur Stärkung und Reorganisation des Unternehmens übernommen werden.23)

23)
Art. 16/bis wurde eingefügt durch Art. 29 Absatz 1 des L.G. vom 10. Juli 2008, Nr. 4, und später so ersetzt durch Art. 24 Absatz 4 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1.

VII. ABSCHNITT
Beteiligungsgesellschaft

Art. 17 (Ziele)

(1) Das Land ist ermächtigt, sich an einer Gesellschaft mit öffentlichem und privatem Kapital zu beteiligen, die den Zweck verfolgt, die Entwicklung des Beschäftigungsstandes und des Einkommens in Südtirol zu stützen, indem zeitlich befristete Beteiligungen am Gesellschaftskapital von Unternehmen eingegangen werden. Die Beteiligungen der Gesellschaft erfolgen zu Marktbedingungen und für Initiativen, die angemessene Ertragsaussichten bieten. Beteiligungen am Gesellschaftskapital von insolventen Unternehmen sind ausgeschlossen.

(2) Die Beteiligung des Landes und anderer öffentlicher Körperschaften am Kapital der Gesellschaft darf nicht mehr als 34 Prozent betragen und muß hinsichtlich Vergütungsausmaß und -art den privaten Anteilen gleichgesetzt sein. Bei der Berechnung obgenannter Quote sind auch die Beteiligungen des Landes und öffentlicher Körperschaften an privaten Körperschaften und Betrieben zu berücksichtigen, welche Teilhaber der Beteiligungsgesellschaft sind.

(3) Das Statut und alle seine späteren Änderungen müssen von der Landesregierung präventiv genehmigt werden.

Art. 18 (Beteiligungen)

(1) Die Beteiligungsgesellschaft gemäß Artikel 17 geht bei Neugründungen oder Kapitalerhöhungen von Kapitalgesellschaften eine Minderheitsbeteiligung in der Höhe von maximal 34 Prozent ein, um folgende Investitionsvorhaben zu realisieren:

  1. Ansiedlung neuer betrieblicher Produktionsstätten und Maßnahmen zugunsten des Jung- und Frauenunternehmertums,
  2. Umstrukturierung, die auf eine Reorganisation, Erneuerung und technologische Aufrüstung des Betriebes abzielt,
  3. Erweiterung und Modernisierung der Produktionsprozesse,
  4. Umstellung der betrieblichen Tätigkeiten auf neue Warengruppen.

VIII . ABSCHNITT
Förderung der Internationalisierung der Betriebe

Art. 19 (Maßnahmen)

(1) Mit dem Ziel, die heimischen Produkte und Dienstleistungen aller Wirtschaftsbereiche auf Märkten innerhalb und außerhalb des europäischen Binnenmarktes aufzuwerten, neue Märkte zu erschließen und eine optimale Betriebsgröße zu erreichen, fördert das Land folgende Maßnahmen:

  1. Studien, Untersuchungen und Beratungen zur Erlangung von Informationen über Märkte und Marktdurchdringung innerhalb und außerhalb des europäischen Binnenmarktes,
  2. Durchführung von und Beteiligung an Ausstellungen, Messen und Veranstaltungen, die der Aufwertung der heimischen Produkte und Dienstleistungen auf Märkten innerhalb und außerhalb des europäischen Binnenmarktes dienen,
  3. Versicherung der Risiken von Exportkrediten.

(2) Das Land kann die Maßnahmen gemäß Absatz 1 Buchstaben a) und b) unmittelbar und auf eigene Kosten durchführen oder Dritte beauftragen und diesen die getragenen Kosten zurückerstatten.

Art. 20 (Beihilfen)

(1) Für die Maßnahmen gemäß Artikel 19 kann das Land bis zu 50 Prozent der zulässigen Ausgaben an KMU, an Körperschaften und Vereinigungen sowie an einzelne oder zusammengeschlossene Unternehmen mit Sitz in Südtirol gewähren und auf Grundlage von Kriterien, die im Sinne von Artikel 2 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17, erlassen werden und zu notifizieren sind, auch an große Unternehmen.

(2) Für die Maßnahmen gemäß Artikel 19, welche von öffentlich-rechtlichen Körperschaften im Interesse des Landes durchgeführt werden, können Beiträge bis zu 80 Prozent der zulässigen Ausgaben gewährt werden.

Art. 20/bis (Maßnahmen zur bestmöglichen Nutzung der Finanzierungen seitens der Europäischen Union)  delibera sentenza

(1) Um die von der Europäischen Union zur Verfügung gestellten Ressourcen vollständig zu nutzen, ist die Landesregierung ermächtigt, auf einem eigenen Ausgabenkapitel des Landeshaushaltes weitere Maßnahmen vorzusehen, die zusätzlich zu den in von der Europäischen Union bereits genehmigten Programmierungsdokumenten vorgesehenen Maßnahmen, alle Voraussetzungen für die Zulassung zur Finanzierung seitens der Europäischen Union erfüllen.

(2) Die Landesregierung weist die zur Finanzierung von Projekten, Unterprogrammen, Achsen oder Maßnahmen genehmigten Beträge im Verhältnis zum Gesamtausmaß der für die einzelnen Programme vorgesehenen öffentlichen Ressourcen im Hinblick auf die Möglichkeit zu, daß Teile der geplanten Maßnahmen nicht oder in geringerem Ausmaß verwirklicht werden, sowie auch im Verhältnis zur Verfügbarkeit neuer, von der Europäischen Union zugewiesener Ressourcen.

(3) Das Land Südtirol kann sich der Zusammenarbeit von seiten spezialisierter Unternehmen und der Standesorganisationen für die Ausarbeitung von EDV-Programmen zwecks Gewährung und Auszahlung an einzelne oder zusammengeschlossene Unternehmer der von den EG-Bestimmungen vorgesehenen Beihilfen und für die Eingabe der dazu notwendigen Daten bedienen.24)

massimeBeschluss Nr. 1829 vom 13.07.2009 - Bestimmungen zur Absatzförderung von Wein auf Drittlandsmärkten im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 479/2008
24)
Art. 20/bis wurde eingefügt durch Art. 11 des L.G. vom 9. August 1999, Nr. 7.

Art. 20/ter (Verwaltungsbehörde und Zahlstelle/Bescheinigungsbehörde für die Maßnahmen der Gemeinschaftsinitiative INTERREG Italien-Österreich) 25)

(1) Das Land ist ermächtigt, die Aufgaben der Verwaltungsbehörde und Zahlstelle sowie der Bescheinigungsbehörde für die Maßnahmen bezüglich der Programme für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit Italien-Österreich im Sinne der geltenden EG-Verordnungen laut den mit den Partnerregionen des Programms vereinbarten Modalitäten und den Bestimmungen der Gemeinschaftsbehörden durchzuführen.

(2) Für die mit den Aufgaben zusammenhängenden Einhebungen und Zahlungen gemäß Absatz 1 werden gemäß Artikel 65 des Landesgesetzes vom 29. Jänner 2002, Nr. 1, und der entsprechenden Durchführungsverordnung die Kassegebarung außerhalb des Haushaltes verfügt und eigene Konten beim Kreditinstitut, dem der Schatzamtsdienst anvertraut ist, eingerichtet.26)

25)
Die Überschrift des Art. 20/ter wurde so ersetzt durch Art. 24 Absatz 5 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1.
26)
Art. 20/ter wurde eingefügt durch Art. 36 des L.G. vom 14. August 2001, Nr. 9, und später ersetzt durch Art. 39 des L.G. vom 23. Juli 2007, Nr. 6.

Art. 20/quater (Informationsdienst über die Europäische Union)

(1)Die Landesregierung ist ermächtigt, Ausgaben zu tätigen, die mit der Errichtung und Führung eines Informationsdienstes über die Europäische Union, auch gemäß eigener Vereinbarung mit der Europäischen Kommission, zusammenhängen.27)

27)
Art. 20/quater wurde eingefügt durch Art. 12 des L.G. vom 22. Juli 2005, Nr. 5, und später so ersetzt durch Art. 24 Absatz 6 des L.G. vom 9. April 2009, Nr. 1.

Art. 20/quinquies (Umsetzung von Strukturfondsprogrammen)

(1) Beiträge und finanzielle Zuwendungen aufgrund der operationellen Programme der EU-Strukturfonds werden, unbeschadet gegenteiliger normativer Bestimmungen, nach Maßgabe und im Betrag der operationellen Programme gewährt.28)

28)
Art. 20/quinquies wurde eingefügt durch Art. 28 Absatz 1 des L.G. vom 23. Dezember 2010, Nr. 15.

IX. ABSCHNITT
Durchführungsverordnung, Finanz- und Schlußbestimmungen

Art. 21 (Durchführungsverordnung)  delibera sentenza

(1) Unbeschadet der Gemeinschaftsbestimmungen über staatliche Beihilfen, werden die Kriterien - getrennt nach Sektoren der gewerblichen Wirtschaft - für die zulässigen Vorhaben und Ausgaben, das minimale und maximale Ausgabenvolumen sowie die Modalitäten der Beihilfengewährung gemäß Artikel 2 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr. 17, innerhalb von sechs Monaten nach der Veröffentlichung der Bekanntgabe über die positive Überprüfung durch die Europäische Kommission laut Artikel 26 Absatz 1 erlassen.

(2) Die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes eingereichten Beitragsgesuche werden im Sinne der bei Einreichedatum geltenden Bestimmungen erledigt, immer im Rahmen der geltenden Gemeinschaftsbestimmungen. Auf Antrag des Gesuchstellers können Beitragsgesuche, welche vor Inkrafttreten obgenannter Kriterien eingereicht werden, über die in Artikel 25 angeführten Bestimmungen abgewickelt werden.

(3) Bei der Förderung von Forschung und Entwicklung können auch Ausgaben berücksichtigt werden, die vor Einreichung des Gesuches getätigt wurden.29)

(4) Für die Auszahlung der in diesem Gesetz sowie im Landesgesetz vom 28. November 1973, Nr. 79, vorgesehenen Förderungen ist eine Frist von drei Jahren, zusätzlich zum Jahr ihrer Zweckbindung, festgelegt. Die nach Ablauf dieser Frist nicht ausbezahlten Beihilfen können mit Beschluß der Landesregierung widerrufen werden.30)

massimeVerwaltungsgericht Bozen - Urteil Nr. 193 vom 25.05.2007 - Industrie - Maßnahmen zur Förderung der gewerblichen Wirtschaft - Zulassung zur Begünstigung - Vorhaben, die in den sechs Monaten vor Gesuchseinreichung getätigt wurden - Bestimmung der Frist - Datum der Ausstellung der Rechnung
massimeT.A.R. di Bolzano - Sentenza N. 166 del 30.04.2003 - Risarcimento del danno per azione amministrativa - Giudice amministrativo - decorrenza del termine - illegittimo ritardo nel pagamento di contributo in denaro: è produttivo di danni interessi
29)
Absatz 3 wurde ersetzt Art. 4 des L.G. vom 12. März 2007, Nr. 1.
30)
Absatz 4 wurde angefügt durch Art. 15 des L.G. vom 25. Jänner 2000, Nr. 2.

Art. 22 (Programme der Gemeinschaft)

(1) Das Land ist ermächtigt, Vorhaben, die in von der Europäischen Kommission genehmigten Programmen enthalten sind, im vorgesehenen Ausmaß zu finanzieren und die Anteile der Europäischen Gemeinschaft und des Staates vorzufinanzieren. Die Begünstigungen im Sinne dieses Artikels können auch öffentlichen Körperschaften gewährt werden.31)

31)
Absatz 1 wurde ergänzt durch Art. 26 des L.G. vom 3. Mai 1999, Nr. 1.

Art. 23 (Übergangs- und Schlußbestimmungen)

(1) Die Mittel aus dem Fonds für Umstrukturierung und Umstellung in der Industrie gemäß Artikel 27 des Landesgesetzes vom 8. September 1981, Nr. 25, in geltender Fassung, werden nach Aufhebung im Sinne des Artikels 25 dazu verwendet, um einen neuen Rotationsfonds im Sinne des Landesgesetzes vom 15. April 1991, Nr. 9, zu errichten. Daraus können Beihilfen laut gegenständlichem Gesetz zugunsten der Industrie, der Landwirtschaft, des Handwerks, des Fremdenverkehrs, des Handels sowie des Verkehrs finanziert werden. Die Verwaltung des Fonds für die Industrie erfolgt gemeinsam mit den bereits bestehenden Rotationsfonds für Landwirtschaft, Handwerk, Fremdenverkehr, Handel und Verkehr.32)

(2) Der Fonds für Forschung und Entwicklung gemäß Artikel 7 des Landesgesetzes vom 10. Dezember 1992, Nr. 44, betreffend "Maßnahmen des Landes zur Förderung der Forschung und Entwicklung in der Industrie", wird nach Ablauf der im Artikel 25 vorgesehenen Frist verwendet, um die Beihilfen gemäß Artikel 8 zu finanzieren.

(3) Die für die Verwendung der finanziellen Verfügbarkeiten zur Durchführung dieses Gesetzes notwendigen Verwaltungsakte obliegen den Abteilungen der zuständigen Assessorate.

(4) Die Finanzierung der Beihilfengesuche für Investitionen, die gemäß Landesgesetz vom 8. September 1981, Nr. 25, und Landesgesetz vom 10. Dezember 1992, Nr. 44eingereicht worden sind, erfolgt unter Verwendung der im Landeshaushalt für die Durchführung dieses Gesetzes bereitgestellten Mittel.33)

(5) Die Bestimmung gemäß Artikel 21 Absatz 4 wird für jene Beitragsgesuche angewandt, die nach Inkrafttreten des Finanzgesetzes 2000 eingereicht werden.34)

(6) Die Bestimmungen des Artikels 2/bis finden auch auf bereits eingereichte, aber noch nicht bearbeitete Beitragsgesuche Anwendung.35)

(7) Die Bestimmungen des Artikels 2/bis finden auch auf alle Güter Anwendung, die vor In-Kraft-Treten dieses Gesetzes gefördert wurden. Die Bestimmungen finden außerdem auf die im Sinne der Landesgesetze vom 13. November 1986, Nr. 27, vom 26. März 1982, Nr. 11, vom 8. September 1981, Nr. 25, und vom 13. August 1986, Nr. 25, in geltender Fassung, eingereichten Beitragsgesuche Anwendung.36)

32)
Absatz 1 wurde ersetzt durch Art. 15 des L.G. vom 25. Jänner 2000, Nr. 2.
33)
Absatz 4 wurde angefügt durch Art. 55 des L.G. vom 11. August 1998, Nr. 9.
34)
Absatz 5 wurde angefügt durch Art. 15 des L.G. vom 25. Jänner 2000, Nr. 2.
35)
Absatz 6 wurde angefügt durch Art. 5 des L.G. vom 12. März 2007, Nr. 1.
36)
Absatz 7 wurde angefügt durch Art. 5 des L.G. vom 12. März 2007, Nr. 1.

Art. 23/bis (In Staatsgesetzen vorgesehene Beihilfen)  delibera sentenza

(1) Im Zusammenhang mit der Durchführung des Legislativdekretes vom 31. März 1998, Nr. 112, kann das Land Südtirol die im Gesetz vom 28. November 1965, Nr. 1329, vorgesehenen Beihilfen sowie eventuelle andere Förderungsmaßnahmen, die in anderen Staatsgesetzen und nicht im vorliegenden Gesetz vorgesehen sind, gewähren, sofern sie von der Europäischen Kommission genehmigt wurden. Dessen unbeschadet bleibt das Verbot, falls vorgesehen, bestehen, die Gewährung von öffentlichen Beihilfen für die gleichen Initiativen zu kumulieren.

(2) Die Landesregierung bestimmt mit Beschluß, der im Amtsblatt der Region zu veröffentlichen ist, welche Bestimmungen Anwendung finden sowie die Kriterien und Modalitäten für die Durchführung derselben; dies unter Berücksichtigung der Verfügbarkeiten der Geldmittel und der nötigen organisatorischen Ressourcen.37)

massimeBeschluss Nr. 1273 vom 04.05.2009 - Gesetz vom 28. November 1965, Nr. 1329 Abänderung der Kriterien für die Anwendung des Gesetzes vom 28. November 1965, Nr. 1329
massimeBeschluss Nr. 1161 vom 10.04.2007 - Gesetz vom 28. November 1965, Nr. 1329 - Ergänzung des Landesausschussbeschlusses Nr. 886 vom 19.3.2007
37)
Art. 23/bis wurde eingefügt durch Art. 11 des L.G. vom 9. August 1999, Nr. 7.

Art. 23/ter (Finanzierung von Flächen für die Niederlassung von Produktionsbetrieben)

(1) Der Erlös aus dem Verkauf von Flächen für die Niederlassung von Produktionsbetrieben ist für den Ankauf und die Ausstattung von neuen Flächen, die dieselbe Bestimmung haben, sowie für den Ankauf von Betriebsanlagen gemäß Artikel 35/quater und 35/sexies des Landesgesetzes vom 20. August 1972, Nr. 15, zweckbestimmt.

(2) Die Eintragung der Einnahmen gemäß Absatz 1 und der entsprechenden Ausgaben in den Haushalt kann mit dem Verfahren gemäß Artikel 23 und 24 des Landesgesetzes vom 29. Jänner 2002, Nr. 1, erfolgen.38)

38)
Art. 23/ter wurde eingefügt durch Art. 8 des L.G. vom 28. Juli 2003, Nr. 12.

Art. 24 (Finanzbestimmung)

(1) Die Ausgaben zur Durchführung dieses Gesetzes zu Lasten des Finanzjahres 1997 werden mit nachfolgender Gesetzesmaßnahme festgelegt.

(2) Die Ausgaben für die Durchführung dieses Gesetzes zu Lasten der nachfolgenden Haushaltsjahre werden mit jährlichem Finanzgesetz getrennt nach Sektoren der gewerblichen Wirtschaft festgesetzt.

Art. 25 (Aufhebung von gesetzlichen Bestimmungen)

(1) Sechs Monate nach der Veröffentlichung der Bekanntgabe über die positive Überprüfung durch die Europäische Kommission laut Artikel 26 Absatz 1 sind folgende Gesetzesbestimmungen außer Kraft gesetzt:

  1. das Landesgesetz vom 13. August 1986, Nr. 25, betreffend "Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität der gastgewerblichen Beherbergungsbetriebe",
  2. das Landesgesetz vom 13. November 1986, Nr. 27, betreffend "Maßnahmen zugunsten des Handels",
  3. Artikel 2 Absätze 1 und 2, und die Artikel 4, 6, 8 und 10 des Landesgesetzes vom 26. März 1982, Nr. 11, betreffend "Neue Förderungsmaßnahmen zugunsten des Handwerks in der Provinz Bozen",
  4. die Artikel 1, 2, 6, 7 Absatz 1 Buchstaben a), b), c) und f), Artikel 8 Absätze 1, 2, 5 und 7, und die Artikel 9, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18 Absatz 1 Buchstaben a), b), c), d), e), f), g), h), i) und l), 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 38, 39, 55, 57 und 58 des Landesgesetzes vom 8. September 1981, Nr. 25, betreffend "Beihilfen der Autonomen Provinz Bozen für Industrie und Gewerbe",
  5. die Artikel 1, 2, 3, 4 Absätze 1, 2, 3 und 4, und die Artikel 5, 6, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 16 und 17 des Landesgesetzes vom 10. Dezember 1992, Nr. 44, betreffend "Maßnahmen des Landes zur Förderung der Forschung und Entwicklung in der Industrie",
  6. Artikel 1 des Landesgesetzes vom 5. April 1995, Nr. 8, betreffend "Ergänzungen zu Gesetzen über die Wirtschaftsförderung",
  7. die Artikel 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 12 und 15 des Landesgesetzes vom 20. März 1995, Nr. 7, betreffend "Förderung des Dienstleistungssektors und neue Bestimmungen zur Verbesserung der Qualität der gastgewerblichen Beherbergungsbetriebe, über die Eintragung in das Landesberufsverzeichnis der Skilehrer sowie über das Kindergartenpersonal".

Art. 26 (Notifizierung an die Europäische Kommission)

(1) Die Wirkungen dieses Gesetzes treten mit dem Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der Region Trentino-Südtirol der Bekanntgabe über die positive Überprüfung durch die Europäische Kommission gemäß Artikel 92 und 93 des EG-Vertrages ein.39)

Dieses Gesetz ist im Amtsblatt der Region kundzumachen. Jeder, dem es obliegt, ist verpflichtet, es als Landesgesetz zu befolgen und für seine Befolgung zu sorgen.

39)
Mit Schreiben SG(97)D/10781 vom 19. Dezember 1997 hat die Europäische Kommission mitgeteilt, "daß unter Berücksichtigung der Verpflichtungen und Zusicherungen seitens der italienischen Behörden die Bedingungen und das Ausmaß der vom notifizierten Gesetzentwurf vorgesehenen Beihilfen den verschiedenen gemeinschaftlichen Regelungen über die staatlichen Beihilfen entsprechen" (der Hinweis wurde im A.Bl. vom 10. Februar 1998, Nr. 7, veröffentlicht).
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