In vigore al

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In vigore al: 11/09/2012

c) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 13. November 2006, Nr. 611)
Durchführungsverordnung über den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen im öffentlichen Dienst

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1)

Kundgemacht im A.Bl. vom 19. Dezember 2006, Nr. 51.

Art. 6 (Änderung der Konzession)

(1) Gemäß Artikel 9 des Gesetzes gelten als wesentliche Änderungen der Seilbahnlinie, die eine Konzessionsänderung erfordern, abgesehen von anderen besonderen Fällen, folgende:

  • a)  die Ersetzung der Anlage für die Linie durch einen anderen Typ,
  • b)  die Versetzung, Verlängerung oder Verkürzung der Strecke, wenn sie vom Amt im Einvernehmen mit den Landesabteilungen, die für die Sachgebiete Skipisten und Landschaftsschutz zuständig sind, als wesentlich angesehen wird,
  • c)  die Erhöhung der in der Konzession angegebenen Förderleistung im Rahmen des Fachplans für Aufstiegsanlagen und Skipisten, im Einvernehmen mit den Landesabteilungen, die für die Sachgebiete Skipisten und Landschaftsschutz zuständig sind, wenn die Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen ist.

(2) Der Antrag auf Änderung der Konzession muss mit folgenden Unterlagen versehen sein:

  • a)  dem Vorprojekt oder dem definitiven Projekt der Änderungen,
  • b)  Begründung der Notwendigkeit oder der Zweckmäßigkeit des Vorhabens,
  • c)  sofern erforderlich, Erklärung laut Artikel 11 Absatz 1 Buchstabe g),
  • d)  für den Fall, dass es für die Durchführung der Änderungen an der Anlage weiterer Gründe bedarf, Erklärung über die Verfügbarkeit dieser Gründe oder Verzeichnis der Namen und Adressen jener Eigentümer, deren Grund für die Änderung der Anlage nicht verfügbar ist.

(3) Das Amt hat die Bescheide der Landesbehörden laut Artikel 7 des Gesetzes von Amts wegen einzuholen.

(4) Über die technische Ausführbarkeit der Änderungen erstellt das Amt ein Gutachten, das der Antrag stellenden Person zugestellt wird.