In vigore al

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In vigore al: 11/09/2012

c) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 13. November 2006, Nr. 611)
Durchführungsverordnung über den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen im öffentlichen Dienst

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(1) Der vorgeschriebene Haftpflichtversicherungsschutz zum Betrieb öffentlicher Seilbahnen wird, je nach Anlagentyp, im folgenden Mindestausmaß festgelegt:

  • a)  für Zweiseilpendelbahnen, Standseilbahnen und ähnliche Anlagen:
    • 1)  600.000,00 Euro für Schäden an Sachen und/oder Tieren,
    • 2)  2.500.000,00 Euro für Schäden an Personen,
    • 3)  C x N x 250.000.000 für jeden Katastrophenfall,
      dabei sind:
      C = 0,30 für Anlagen mit höchstens 35 Personen je Fahrzeug,
      C = 0,25 für Anlagen mit 35 bis 70 Personen je Fahrzeug,
      C = 0,20: für Anlagen mit 70 und mehr Personen je Fahrzeug,
      N = Höchstanzahl von berg- und talwärts beförderbaren Personen.
  • b)  für Einseilumlaufbahnen mit kuppelbaren Fahrzeugen und ähnliche Anlagen:
    • 1)  600.000,00 Euro für Schäden an Sachen und/oder Tieren,
    • 2)  2.500.000,00 Euro für Schäden an Personen,
    • 3)  C x N. x 100.000.000 für jeden Katastrophenfall,
      dabei sind:
      C = 0,30: für Anlagen mit höchstens 250 berg- und talwärts beförderbaren Personen,
      C = 0,25 für Anlagen mit 251 bis 350 berg- und talwärts beförderbaren Personen,
      C = 0,20: für Anlagen mit über 350 berg- und talwärts beförderbaren Personen,
      N = Höchstanzahl von berg- und talwärts beförderbaren Personen,
  • c)  für Einseilumlaufbahnen mit fixen Klemmen und ähnliche Anlagen:
    • 1)  600.000,00 Euro für Schäden an Sachen und/oder Tieren,
    • 2)  2.500.000,00 Euro für Schäden an Personen,
    • 3)  Katastrophenfälle:
      • a.  2.500.000,00 Euro für Anlagen mit höchstens 100 berg- und talwärts beförderbaren Personen,
      • b.  3.500.000,00 Euro für Anlagen mit über 100 berg- und talwärts beförderbaren Personen.
  • d)  für Schlepplifte, Schlittenlifte und ähnliche Anlagen:
    • 1)  250.000,00 Euro für Schäden an Sachen und/oder Tieren,
    • 2)  2.500.000,00 Euro für Schäden an Personen,
    • 3)  2.500.000,00 Euro für jeden Katastrophenfall.
1)

Kundgemacht im A.Bl. vom 19. Dezember 2006, Nr. 51.