In vigore al

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In vigore al: 11/09/2012

c) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 13. November 2006, Nr. 611)
Durchführungsverordnung über den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen im öffentlichen Dienst

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Kundgemacht im A.Bl. vom 19. Dezember 2006, Nr. 51.

Art. 24 (Generalrevisionen der Anlagen)

(1) Die Anlagen sind innerhalb der unten angeführten Fristen, berechnet ab der erstmaligen Betriebsaufnahme oder ab der Abnahme infolge der letzten Generalrevision, einer Generalrevision zu unterziehen:

  • a)  20 Jahre für Zweiseilpendelbahnen und Standseilbahnen,
  • b)  20 Jahre, in der Folge alle zehn Jahre, für Einseilumlaufbahnen mit kuppelbaren Fahrzeugen,
  • c)  15 Jahre für Einseilumlaufbahnen mit festgeklemmten Fahrzeugen,
  • d)  zehn Jahre für Schlepplifte, Schrägaufzüge und ähnliche Anlagen.

(2) Bei Anlagen, die eine Verbindung zu anderen in Betrieb stehenden Anlagen bilden, muss die Generalrevision vor Beginn der Betriebssaison, in der die Generalrevision fällig ist, abgeschlossen sein.

(3) Zum Zwecke der Genehmigung der Generalrevision der Anlage von Seiten des Amtes muss der Konzessionsinhaber mindestens sechs Monate vor Erreichung des Termins, bis zu welchem die Generalrevision durchzuführen ist, einen umfassenden Bericht über die dafür vorgesehenen Prüfungen und Arbeiten einreichen, der von einem oder einer im Berufsverzeichnis eingetragenen und auf diesem Gebiet fachkundigen Ingenieur oder Ingenieurin oder vom für die Anlage Verantwortlichen Techniker unterzeichnet sein muss. Dieser Bericht muss die durchzuführenden Kontrollen, Prüfungen und Proben von mindestens folgenden Bauteilen beinhalten, wobei auch auf die Instandhaltungsanweisungen der Herstellerfirmen Bezug genommen werden muss:

  • a)  den Stations- und Streckenbauten,
  • b)  allen maschinentechnischen Bauteilen, unter Einschluss der Fahrzeuge, in der Regel nach deren Zerlegung,
  • c)  den Konstruktionselementen, mechanischen Bauteilen und den entsprechenden Schweißverbindungen laut Artikel 23 Absatz 1,
  • d)  allen elektrischen und elektronischen Einrichtungen mit den entsprechenden Verkabelungen sowie den Erdungsleitungen.

(4) Auf der Grundlage der Ergebnisse der Kontrollen laut Absatz 3 müssen, vorzugsweise von Seiten der Herstellerfirma oder von fachkundigen Firmen, die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um weiterhin einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.

(5) Nach Abschluss der Generalrevision erstellt der Bauleiter oder die Bauleiterin einen Bericht über die durchgeführten Arbeiten und Überprüfungen mit Angabe der entsprechenden Ergebnisse. Dieser Bericht ist von ihm bzw. ihr mit einer Erklärung zu ergänzen, woraus hervorgeht, dass für einen weiteren Zeitraum ein effizienter und sicherer Betrieb der Anlage gewährleistet ist. Nach positiver Begutachtung des Revisionsberichtes erlaubt das Amt, sofern nötig, die Verlängerung des öffentlichen Betriebes in Erwartung der durchzuführenden funktionellen Abnahme der Anlage laut Artikel 25 des Gesetzes.