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In vigore al: 11/09/2012

c) DEKRET DES LANDESHAUPTMANNS vom 13. November 2006, Nr. 611)
Durchführungsverordnung über den Bau und Betrieb von Seilbahnanlagen im öffentlichen Dienst

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Kundgemacht im A.Bl. vom 19. Dezember 2006, Nr. 51.

Art. 18 (Gesuch um Abnahme)

(1) Das Gesuch um Abnahme muss mit folgenden Unterlagen versehen sein:

  • a)  Erklärung der Herstellerfirma über die Merkmale der verwendeten Werkstoffe und über die Schweißarbeiten, die an der Infrastruktur der Anlage, insbesondere an ihren für die Sicherheit besonders wichtigen Strukturen von Fachpersonal ausgeführt wurden, sowie über die vollständige fachgemäße Beendigung der Arbeiten,
  • b)  Bestätigung über die Hinterlegung beim Schatzmeister des Landes des als Honorare und Vergütungen für die Abnahmeprüfer veranschlagten Betrages, unter Vorbehalt eines Ausgleichs,
  • c)  auf Anforderung des Amtes Ursprungszeugnis für die bei der Infrastruktur der Anlage verwendeten Werkstoffe,
  • d)  auf Anforderung des Amtes Bescheinigungen bezüglich der an der Anlage durchgeführten bzw. durchzuführenden Prüfungen und Untersuchungen,
  • e)  Protokoll über die magnetoinduktive Prüfung der Seile,
  • f)  Erklärung über den erfolgten Einbau und die Prüfung der Erdungsanlagen,
  • g)  Bestätigung über die bei der Landesabteilung Hochbau und technischer Dienst erfolgte Hinterlegung der Bescheinigung über die statische Abnahme der Bauten aus gewöhnlichem und vorgespanntem Stahlbeton sowie der Stahlbauten, ausgeführt von einem Ingenieur oder einer Ingenieurin, der bzw. die vom Konzessionsinhaber beauftragt wurde,
  • h)  Vereinbarung mit den Verbänden, die an der Bergung der beförderten Personen beteiligt sind,
  • i)  Erklärung des Generalprojektanten oder der Generalprojektantin und des Herstellers der Anlage, dass die an der Anlage eingebauten Teilsysteme und Sicherheitsbauteile untereinander und mit der Infrastruktur vereinbar sind,
  • j)  Konformitätserklärungen über die Teilsysteme und Sicherheitsbauteile samt EG-Prüfbescheinigungen laut Artikel 12 Absatz 1 Buchstabe n) und Absatz 3, falls nicht schon im definitiven Projekt enthalten.

(2) Im Gesuch um Abnahme gibt der Bauleiter oder die Bauleiterin die allfälligen beim Bau vorgenommenen geringfügigen, gerechtfertigten Änderungen an und bescheinigt, dass er oder sie persönlich die Betriebs- und Belastungsproben durchgeführt hat, die geeignet sind, eine einwandfreie Funktionsfähigkeit der Anlage in Bezug auf Sicherheit und Ordnungsmäßigkeit des Dienstes festzustellen. Weiters müssen die im Probebetrieb gefahrenen Stunden angegeben werden.

(3) Die Abnahmemodalitäten laut Artikel 25 Absatz 5 des Gesetzes sind grundsätzlich folgende:

  • a)  Überprüfung der technischen Unterlagen betreffend die Anlage,
  • b)  Feststellung, dass die Anlage den hauptsächlichen Merkmalen des Projektes entspricht,
  • c)  Feststellung, dass die im Laufe der Abnahme durchgeführten Überprüfungen, Belastungs- und Funktionsproben, deren Ergebnisse in dem vom Amt erstellten Vordruck für den Abnahmebericht enthalten sind, keine wesentlichen Unterschiede in Bezug auf die Erklärungen der Bauleitung ergeben haben.