In vigore al

RICERCA:

In vigore al: 11/09/2012

Beschluss Nr. 2546 vom 28.07.2003
Richtlinien zur Funktion des ärztlichen Leiters von Alters- und Pflegeheimen

Anlage A
 

1.     ERNENNUNG DES ÄRZTLICHEN LEITERS VON ALTERS- UND PFLEGEHEIMEN

Die Ernennung des ärztlichen Leiters von Alters- oder Pflegeheimen erfolgt durch den Generaldirektor auf Vorschlag des Direktors des Dienstes für Basismedizin und in Absprache mit den Verantwortlichen der betroffenen Einrichtung.
Diese Funktion soll in erster Linie Ärzten des Dienstes für Basismedizin des Sanitätsbetriebes (angestellte Ärzte oder mit Werkvertrag beauftragte Ärzte) übertragen werden.
Falls dies nicht möglich ist, kann diese Funktion auch Ärzten für Allgemeinmedizin u.z. vorrangig Ärzten mit wenig Eingeschriebenen (unter 1000) oder angestellten Ärzten des Krankenhauses (vorrangig Geriatern) übertragen werden.
Bezugspunkt für die ärztlichen Leistungen in den Alters- und Pflegeheimen ist der Dienst für Basismedizin, welchem anhand von festgelegten Indikatoren und gemäß dem gültigen Arbeitsvertrag der Ärzte für Allgemeinmedizin eine Kontrollfunktion zukommt. Die Indikatoren für die Überwachung und die Überprüfung der Tätigkeit werden vom Amt für Gesundheitssprengel (23.2) in Zusammenarbeit mit den Direktoren der Dienste für Basismedizin der Sanitätsbetriebe festgelegt.
Der Auftrag hat eine Dauer von drei Jahren und wird stillschweigend verlängert, ausgenommen bei Kündigung, die wenigstens 2 Monate vorher dem Vertragspartner mitgeteilt wird.
Bei Nichtbeachtung der Indikatoren bzw. bei Vertragverletzungen durch den beauftragten Arzt bleibt es dem Generaldirektor in Absprache mit dem Direktor des Dienstes für Basismedizin vorbehalten, den Auftrag jederzeit zu widerrufen.
Weiters sollte für diese Tätigkeit eine Weiterbildung im Hygienebereich vorgesehen werden.
 

2.     AUFGABEN DES ÄRZTLICHEN LEITERS VON ALTERS – UND PFLEGEHEIMEN

Der ärztliche Leiter der Einrichtung nimmt gemeinsam mit dem Pflegedienstleiter Aufgaben in den Bereichen Führung, Organisation, Hygiene, Vorbeugung, Fort- und Weiterbildung, Qualitätsförderung der Gesundheitsdienste und der entsprechenden Leistungen wahr. Im besonderen umfasst die Tätigkeit folgende Aufgaben:

a)     er sorgt für die Sammlung der gesundheitlichen statistischen Daten, für den internen Gebrauch oder für die Weiterleitung an die zuständigen Ämter und Dienststellen;

b)     er gibt für die Anschaffung von medizinischen Gerätschaften und Einrichtungen sanitätstechnische und organisatorische Stellungnahmen ab;

c)     er erteilt Gutachten und erarbeitet Vorschläge zu den Informations-, Aus- und Weiterbildungsprogrammen der ärztlichen Mitarbeiter;

d)     er trifft die totenpolizeilichen Maßnahmen, falls er Sprengelhygieniker ist;

e)     er überwacht die ordnungsgemäße Abfassung der Krankengeschichte, des Entlassungsbogens und der gesamten klinischen Dokumentation;

f)     er überwacht die ordnungsgemäße Aufbewahrung der klinischen Dokumentation;

g)     er sorgt für die Aushändigung von Kopien der Krankendokumentation (Krankengeschichte), sowie jeder anderen klinischen Dokumentation und Bescheinigungen an die Berechtigten, gemäß den betrieblichen Verordnungen und im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen;

h)     er übermittelt den zuständigen Organen die Pflichtmeldungen;

i)     er meldet der Verwaltung Vorfälle, bei denen  Gerichts- bzw. Versicherungsverfahren voraussehbar sind;

j)     er überwacht die Einhaltung des Datenschutzes im Gesundheitsbereich;

k)     er fördert und koordiniert die Informations-, Aus-, und Weiterbildungsinitiativen aller Mitarbeiter;

l)      er fördert die Initiativen für die laufende Qualitätssteigerung der Dienste und der Leistungen im Gesundheitsbereich;

m)     er überwacht die Versorgung, den Gebrauch und den Vorrat von Arzneimitteln und Behelfen;

n)     er überwacht die korrekte Führung des Suchtmittelregisters.

 

3.     WIRTSCHAFTLICHE BEHANDLUNG DER ÄRZTE FÜR ALLGEMEINMEDIZIN

Den Ärzten für Allgemeinmedizin wird folgende Honorierung für die Übernahme der ärztlichen Leitung in den Alten- oder Pflegeheimen zuerkannt:
Für Einrichtungen bis zu 30 Betten: 400,00 € monatlich
Für Einrichtungen mit 31– 55 Betten: 600,00 € monatlich
Für Einrichtungen mit über 55 Betten: 800,00 € monatlich.
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