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In vigore al: 11/09/2012

Beschluss Nr. 1579 vom 21.05.2001
Genehmigung der Übergangskriterien für die Zuweisung des Personals der Schulverwaltung für das Schuljahr 2001/2002

Anlage A

ÜBERGANGSKRITERIEN FÜR DIE ZUWEISUNG DES PERSONALS DER SCHULVERWALTUNG FÜR DAS SCHULJAHR 2001/2002

 

1. Schulverwaltung

1.1. Die Sonderstellenpläne des Personals der Schulverwaltung umfassen das Verwaltungspersonal, das technische Personal und das Hilfspersonal der öffentlichen Schulen staatlichen Charakters, der Berufsschulen und der Fachschulen für Land- und Hauswirtschaft sowie der Kindergartendirektionen.

1.2. Das Plansoll der Sonderstellenpläne wird im Sinne der geltenden Bestimmungen für die italienische, die deutsche und die ladinische Sprachgruppe getrennt festgelegt.

 

2. Personalkontingent

2.1. Das Gesamtkontingent des Personals der Schulverwaltung wird bis zu einer umfassenderen Personalbedarfserhebung mit 1780 Vollzeitstellen festgelegt.

2.2. Im Sinne einer sparsamen Handhabung des Personalbedarfs und zwecks wirksamer Berücksichtigung der Erfordernisse der einzelnen Schulen sind die Möglichkeit und Zweckmäßigkeit von Teilzeitstellen in Betracht zu ziehen sowie auch des Einsatzes von Personal in mehreren nahegelegenen Schulen.

 

3. Musikkonservatorium

3.1. Für das Musikkonservatorium “Cl. Monteverdi” von Bozen werden die entsprechenden Stellen nach den Bestimmungen des Landes über den ethnischen Proporz zwischen den drei Volksgruppen aufgeteilt. Die einzelnen Bediensteten werden in den jeweiligen Stellenplänen ihrer Sprachgruppe geführt.

3.2. Dem Musikkonservatorium ist ein Stellenkontingent von isgesamt 21 Stellen zugewiesen. Eine allfällige Abänderung des Kontingentes und die Aufteilung der Stellen zwischen den Funktionsebenen erfolgt bei der jährlichen Neufestlegung der Stellenpläne.

 
4. Schulsekretäre

4.1. Den einzelnen Direktionen der Schulen jeglicher Art und Stufe wird eine Verwaltungsstelle in der VI. Funktionsebene zugeteilt.

4.2. Den Direktionen der Oberschulen sowie den Direktionen der Landesberufsschulen, die für mehrere zusammengeschlossene Schulen oder Außensektionen zuständig sind, kann eine weitere Verwaltungsstelle, auch auf Teilzeit, in der VI. Funktionsebene zugeteilt werden. Eine weitere Stelle steht in diesem Sinne auch den Berufsschulen zu, die mit der Verwaltung eines angeschlossenen Heimes oder Übungsbetriebes betraut sind. Die zweite Stelle kann auch in der IV. Funktionsebene besetzt werden (zusätzlich zu den Stellen aufgrund der Kennzahlen).

4.3. Den Oberschulen mit einer Schülerzahl von mehr als 500 sowie den Schulsprengeln mit mehr als 600 Schülern kann eine weitere Verwaltungsstelle der VI. Funktionsebene, auch auf Teilzeit, zugewiesen werden. Ebenso kann eine Teilzeitstelle in der VI. Funktionsebene den mehrere Schulstufen übergreifenden Direktionen mit mehr als 300 Schülern zuerkannt werden. In diesem Falle verringert eine zusätzliche Stelle in der VI. Funktionsebene allerdings die Anzahl der Stellen, wie sie unter Punkt 9) für das Verwaltungspersonal der IV. Funktionsebene vorgesehen sind.

4.4. Die Besetzung einer zweiten Verwaltungsstelle in der VI. Funktionsebene erfolgt auf Antrag der zuständigen Schule. Im Zuge der Umsetzung der Schulverteilungspläne erfolgt sie hingegen von Amts wegen nach erfolgter Dienststellenwahl durch die Stellenverlierer und unter der Bedingung, dass in der entsprechenden Schule eine Stelle der IV. Funktionsebene frei ist, d. h. nicht von einem Stelleninhaber mit unbefristetem Arbeitsvertrag besetzt ist.
 
5. Schulbibliotheken

5.1. Im Sinne der geltenden Bestimmungen über die Schulbibliotheken können den gemeinsamen Bibliotheken mehrerer Schulen, jener großer Schulen und den Bibliotheksdiensten zusammengeschlosse-ner Schulen bis zu zwei Verwaltungsstellen, auch auf Teilzeit, in der VII., VI. oder IV. Funktionsebene zugeteilt werden. Dabei ist die Komplexität der Aufgaben der Bibliothek zu berücksichtigen.

5.2. Für die Schulbibliotheken wird ein Kontingent von insgesamt 40 Stellen vorbehalten, von denen 27 für die deutsche Sprachgruppe vorgesehen sind, 11 für die italienische und 2 für die ladinische.

 

6. Kindergartendirektionen

6.1. Den Kindergartendirektionen können bis zu zwei Verwaltungsstellen, auch auf Teilzeit, zugewiesen werden, davon 1 in der VI. und 1 in der IV. Funktionsebene.

 

7. Technisches Personal

7.1. An den Oberschulen und an den Berufsschulen können Stellen für technisches Personal der IV., V. und VI. Funktionsebene errichtet werden.

7.2. Die Errichtung solcher Stellen erfolgt auf den begründeten Antrag der entsprechenden Schule hin und aufgrund eines positiven Gutachtens des zuständigen Schulamtes. Dabei müssen auch die dienstlichen Erfordernisse und die technische Ausrüstung der Schule sowie die stundenplanmäßige Auslastung des Bediensteten nachgewiesen werden.
7.3. Jeder Oberschule und jeder Berufsschule wird mindestens eine Stelle eines technischen Bediensteten der IV. Funktionsebene zugeweisen. Den Gewerbeoberschulen, den Geometer-schulen, den Kunstlehranstalten und den Fachlehranstalten für Industrie und Handwerk kann bis zu einer Stelle je Fachrichtung zugeteilt werden, der Oberschule für Landwirtschaft hingegen bis zu zwei Stellen je Klassenzug.
7.4. Der Oberschule für Landwirtschaft wird zudem ein technischer Bediensteter der IV. Funktionsebene in der Eigenschaft eines Betriebsführers für den Übungshof zugeteilt.
7.5. Stellen für technisches Personal in der VI. Funktionsebene können ausschließlich an den Oberschulen und Berufsschulen errichtet werden, deren Lehrpläne mehrjährigen Unterricht in technischen und/oder naturwissenschaft-lichen Fächern vorsehen und deshalb einen besonders hohen Standart an technischer Ausstattung der Schule notwendig machen, deren Betreuung dem technischen Bediensteten eine höhere Ausbildung und eine erhöhte Verantworung abverlangen.

7.6. Der Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus “Cl. von Medici” von Mals mit angeschlossener Oberschule für Wintersport werden 12 Stellen vorbehalten für Aufträge an Trainingspersonal.

7.7. Insgesamt wird ein Stellenkontingent von 130Stellen für technisches Personal vorbehalten, davon 87 für die deutsche Sprachgruppe, 36 für die italienische und 7 für die ladinische.
7.8. In dem im obigen Punkt angeführten Gesamtkontingent sind auch die 28 Stellen für technisches Personal der Berufsbildung enthalten (18 Stellen für die deutsche und ladinische Berufsbildung und 10 Stellen für die italienische). Weiters sind 20 Stellen dem technischen Personal vorbehalten, welches zur Beratung und Betreuung der EDV-Anlagen an den einzelnen Schulen eingesetzt wird und aufgrund der effektiven, auch gebietsmäßigen Erfordernisse zu verteilen ist.
 
8. Lagerverwalter
8.1. Den Gewerbeoberschulen, den Fachlehranstalten für Industrie und Handwerk, den Fachoberschulen für Soziales und den Kunstlehranstalten sowie den Landesberufsschulen für das Gastgewerbe und jenen für Handwerk und Industrie kann im Rahmen des Kontingentes für das technische Personal ein Lagerverwalter zugeteilt werden.
 
9. Verwaltungspersonal der IV. Funktionsebene

9.1. Die Anzahl der Verwaltungsstellen in der IV. Funktionsebene der Direktionen der Schulen jeglicher Art und Stufe, mit Ausnahme der Kindergartendirektionen, wird unter Berücksichtigung der Schülerzahl sowie der Schulstufen und der Schulart festgelegt.

9.2. Für die Berechnung der Stellenzahl im obigen Sinne werden folgende Kennzahlen festgelegt (die Kennzahlen für die Schulsprengel sind aufgrund der halben Differenz zwischen den bisherigen Kennzahlen für Grund- und Mittelschulen errechnet worden):
 
 

Schulstufe/Schultyp*

grado/tipo di scuola*

Schulsprengel; Grund- und Mittelschulsprengel im Auslauf

Scuole di base; Scuole elementari e medie ad esaurimento

Schülerzahl

numeri di alunni

1 – 50

51 – 270

271 – 430

431 – 670

671 – 910

ab/da 911 je/ogni 240

Stellenplan**

organico**

0

1

2

3

4

zusätz./in aggiunta 1

Oberschulen, Schulstufenübergreifende u. mehrere Schulstufen übergreifende Schulen

Scuole medie superiori, Istituti comprensivi e pluricomprensivi

1 – 35

36 – 210

211 – 350

351 – 515

516 – 680

ab/da 681 je/ogni 165

0

1

2

3

4

zusätzl./in aggiunta 1

Berufsschulen

Scuole professionali

1 – 63

64 – 188

189 – 375

376 – 625

ab/da 626 je/ogni 234

0

1

2

3

zusätzl./in aggiunta 1

*

a)     Scuola di base = Schulsprengel: neue siebenjährige Primarstufe + auslaufende Grundschule + auslaufende Mittelschule; nuova scuola primaria settennale + scuola elementare ad esaurimento + scuola media ad esaurimento.

b)     Istituto comprensivo = schulstufenübergreifende Direktion: Schulsprengel + Kindergarten; scuola di base + scuola materna.

c)     Istituto pluricomprensivo = mehrere Schulstufen übergreifende Schule: vom Kindergarten bis zur Oberschule; dalla scuola materna alla scuola superiore.

**

Die Kennzahlen sind indikativ, weshalb im Verhältnis zur Schülerzahl auch nur Teilzeitstellen zugewiesen werden können. In der Regel wird die letzte Stelle in Vollzeit nur zugewiesen, wenn die betreffende Schülerkennzahl um die Hälfte überschritten wird.

Gli indici sono a titolo indicativo, per cui in rapporto al numero degli alunni possono anche essere assegnati solamente posti a tempo parziale. Di regola l’ultimo posto è assegnato a tempo pieno qualora l’indice di riferimento del numero degli alunni venga superato per la metà.


 
10. Hilfspersonal

10.1. Die Stellenanzahl für das Hilfspersonal der Schulen jeder Stufe und Art wird nach Maßgabe der zu reinigenden und zu pflegenden Flächen einerseits (Reinigungsarbeiten) und der Schülerzahl andererseits (allgemeine Aufgaben) festgelegt.

Für die Errechnung des Stellenbedarfs für das Hilfspersonal werden bis zu einer endgültigen Klärung des Problems der Zuweisung von Hilfspersonal an die Schulsprengel folgende Kennzahlen festgelegt:

a)     Reinigungsaufgaben

alle Schultypen, begrenzt auf das Landespersonal:

1 Stelle je 1017 m² Reinigungsfläche;

b)     allgemeine Aufgaben

-     Schulsprengel, begrenzt auf die Anzahl der Schüler der Mittelschulen:

-     Mittelschulsprengel im Auslauf,

-     Oberschulen

-     Schulstufenübergreifende und mehrere Schulstufen übergreifende Schulen, begrenzt auf die Anzahl der Schüler der Mittel- und Oberschulen:

1 Stelle je 187 Schüler,

-     Berufsschulen:

1 Stelle je 311 Schüler.

10.2. Die Stellen für das Hilfspersonal werden bei vollen Kennzahlen zugewiesen. Bei einem Überhang der Kennzahlen von mehr als 50% (509 m²) wird eine Teilzeitstelle zugeteilt. Auf jeden Fall wird jeder Schule mindestens eine Vollzeitstelle für Hilfspersonal zugestanden.
10.3. Für die Wartung der Schulschwimm-bäder wird den zuständigen Dienststellen eine zusätzliche Stelle der II., III. oder IV. Funktionsebene zugewiesen.
10.4. Für die Arbeiten am Übungshof der Oberschule für Landwirtschaft in Auer können bis zu 2 Stellen der II. oder III. Funktionsebene zugewiesen werden.

10.5. Für eine funktionellere Handhabung des Reinigungsdienstes und der Wartung von Großraumturnhallen bzw. Sportanlagen, die von mehreren Schulen derselben oder auch einer verschiedenen Schulstufe bzw. Schulart benützt werden, werden folgende Formen der Wartung vorgesehen:

a) sofern es sich bei den beteiligten Schulen um Schulen derselben Unterrichtssprache handelt, wird die Wartung der Anlage einer einzigen Schule übertragen. Dabei wird dieser Schule die gesamte Reinigungsfläche zwecks Errechnung des Personalbedarfs zugewiesen, welches allerdings dann für die Reinigung und Wartung der Anlage aller Turnstunden der beteiligten Schulen sorgen muß;

b) sofern es sich um Schulen verschiedener Unterrichtssprachen handelt, wird die Wartung der Anlage zwei Schulen verschiedener Unterrichtssprache übertragen. Die Personalbemessung erfolgt je nach Anteilen jeder Sprachgruppe an den Gesamtturnstunden pro Woche; das errechnete Personal wird im Verhältnis den beiden Schulen mit verschiedener Unterrichtssprache zugewiesen.

10.6. Welcher Schule bzw. welchen Schulen die Wartung von Großraumturnhallen anvertraut wird, wird im Einvernehmen zwischen den einzelnen beteiligten Direktionen festgelegt. Wird keine Einigung erzielt, erfolgt die Beauftragung von Amts wegen.

10.7. Dieselbe Lösung wie für die Großraumturnhallen kann auch für gemeinsame Labors, Werkstätten und für kleine Zweigstellen angewandt werden, die in Gebäuden von Nachbarschulen untergebracht sind.

10.8. Den Großraumturnhallen wird bei vorhandener Dienstwohnung die Stelle eines Hausmeisters zugewiesen.

10.9. An den Schulsprengeln, an den schulstufenübergreifenden sowie an den mehrere Schulstufen übergreifende Schulen wird der Reinigungsdienst – bis zu einer endgültigen Klärung - vom Landespersonal und vom Gemeinde-personal wahrgenommen. Bei entsprechender Konvention mit der zuständigen Gemeinde und unter Bedingungen der Spesenrückerstattung kann der gesamte Reinigungsdienst allerdings auch vom Landespersonal wahrgenommen werden. In diesem Falle werden die gemeinsamen Flächen der berechtigten Schule angerechnet und das notwendige Personal kann in Überzahl aufgenommen werden.

10.10. Falls der Reinigungsdienst an Privatfirmen vergeben wird, wird die anvertraute Fläche für die Berechnung des Personalbedarfs der Schule nicht in Betracht gezogen.

10.11. Das Personal für außerschulische Tätigkeiten wird aufgrund von Kriterien und Modalitäten zugewiesen, die mit eigener Maßnahme festgelegt werden.

 

11. Reinigungs-, Haushalts- und Fachpersonal der Berufsschulen

11.1. Für die Reinigungs-, Haushalts- und Fachdienste an den Berufsschulen und an den Fachschulen für Land- und Hauswirtschaft und in den angeschlossenen Heimen sind keine eigenen Kennzahlen für die Errechnung des Personalbedarfs vorgesehen. Deshalb wird dafür ein Gesamtkontingent von 180 Stellen vorbehalten (davon 30 in der V. oder IV. Funktionsebene, 90 in der III. oder II. und 60 in der I. Funktionsebene). Die Zuweisung an die einzelnen Sprachgruppen erfolgt im Zuge der jährlichen Festlegung der Stellenpläne.

 

12. Personalzuschläge

12.1. Zusätzlich zum Verwaltungsper-sonal der IV. Funktionsebene und zum Hilfspersonal, welches aufgrund der Kennzahlen laut Punkt 9) und Punkt 10) zugewiesen wird, können – immer innerhalb des Gesamtplansolls für die Schulverwaltung – aufgrund der folgenden Tatbestände weitere Personalzuschläge gewährt werden. Dabei muß nachgewiesen werden, daß dieselben für die Schule einen echten Mehraufwand darstellen:

a) Komplexität der schulischen Einrichtung, die durch das Zusammentreffen einiger dieser Faktoren gekennzeichnet ist: Vollzeitschule, schulergänzende Tätig-keiten am Nachmittag und am Abend, HTB-Kurse (höhere technische Bildung an Fachoberschulen), Spezialisierungskurse nach dem Reifediplom, größere Unterrichtsprojekte usw.;

b) Erfordernisse der Schulen der ladinischen Ortschaften, beschränkt auf das Verwaltungspersonal;

c) Außen- und Zweigstellen, an welchen sich die Notwendigkeit erweist, ein Mindestmaß an Verwaltungsdienst zu gewährleisten;

d) ständige Mitarbeit des Schulsekretariats in Projekten, Beratungen und anderen zwischenschulischen Tätigkeiten auf Landes- oder Bezirksebene;

e) Schulsprengel mit hoher Anzahl von Schulstellen, die in verschiedenen Gemeinden liegen;

f) außergewöhnlich hohe Anzahl von Invaliden

g) Sonderräume, beschränkt auf das Reinigungspersonal;

h) besonders niedriges Verhältnis zwischen Reinigungsfläche und Schülerzahl, begrenzt auf das Reinigungspersonal:

i) andere schwerwiegende und unvorhersehbare Gründe, die in diesen Kriterien nicht eigens vorgesehen sind.

12.2. Die obgenannten Personalzuschläge werden in Einheiten von Teilzeitstellen ermittelt und zugewiesen.

12.3. Insgesamt kann jeder Schule nur ein Personalzuschlag im Ausmaß einer Vollzeitstelle in der IV. Funktionsebene und einer in der II. Funktionsebene gewährt werden.

12.4. Bei der Genehmigung von Zuschlägen von Verwaltungspersonal ist weiters auch der effektiven Schülerzahl Rechnung zu tragen, und insbesondere ihrer Stellung im Rahmen des Spannungsfeldes zwischen Mindestanzahl und Höchstanzahl, wie sie in den Kennzahlen laut Punkt 9) vorgesehen sind. Falls die Schülerzahl näher bei der dortigen Mindestanzahl liegt, wird die erste Teilzeitstelle nicht genehmigt.

 

13. Leihstellen

13.1. Um allfällige Engpässe an einzelnen Schulen zu vermeiden und um auch einen wirksamen Personaleinsatz zu erzielen, ist das zuständige Personalamt jederzeit ermächtigt, nach Anhören der zuständigen Direktoren und für einen Zeitraum von höchstens einem Jahr besetzte oder nicht besetzte Stellen, die aufgrund dieser Kriterien bestimmten Schulen zugewiesen sind und jedenfalls nicht unbedingt benötigt werden, vorübergehend anderen Schulen derselben Sprachgruppe auszuleihen.

13.2. Gleichfalls können allfällige freie und Schulen einer Sprachgruppe zugewiesene Stellen vorübergehend an Schulen einer anderen Sprachgruppe ausgeliehen werden.

 

14. Fälligkeiten

14.1. Die Personalzuweisung innerhalb der Schulverwaltung erfolgt pro Kalenderjahr.

14.2. Zwecks funktionelleren Ablaufes bei der Erstellung der jährlichen Stellenpläne werden folgende Richtungstermine festgelegt:

-31. Oktober:

alle Schulen melden dem zuständigen Personalamt:

- ihre räumliche Ausstattung, Reinigungsfläche, Außen- und Zweigstellen, Beteiligung an Großraum-turnhallen usw.;

- die effektive Schülerzahl, die effektive Klassenzahl und Gründe, für die sie Personalzuschläge beantragen;

-30. November:

Genehmigung des neuen Stellenplanes;

-1. Jänner – 31. Dezember:

Zuweisung des Personals aufgrund der neuen Stellenpläne.

 

15. Besetzung der Planstellen

15.1. Die jährliche Besetzung von freien Stellen und die Zuweisung der Bediensteten an die neuen schulischen Einrichtungen im Zuge der Umsetzung des Schulverteilungsplanes erfolgt unter Beachtung der folgenden Reihenfolge:

-Planstellenverlierer desselben Berufsbildes,

-Planstellenverlierer eines anderen Berufsbildes (sofern sie im Besitze der Voraussetzungen für ein neues Berufsbild sind),

-Versetzungen,

-Erteilung von Aufträgen auf unbefristete Zeit,

-Erteilung von Aufträgen auf befristete Zeit.

15.2. Für die Besetzung von freien Stellen und für die Zuweisung von Personal an neue Schulen sowie für die Zuweisung von Personal an Schulstrukturen, die sich durch den Zusammenschluss mehrerer Schulen ergeben haben, gilt das Dienstalter als Kriterium für die Ausfindigmachung der Bediensteten, die ein Recht auf den Verbleib auf der Stelle haben bzw. der Stellenverlierer. Dabei wird das bei der Landesverwaltung angereifte Dienstalter, mit inbegriffen allfällige effektive Dienste, die vorher bei der staatlichen Schulverwaltung geleistet worden sind, gewertet. Stelleninhaber bleibt also der Bedienstete mit dem höchsten Dienstalter. Als Stellenverlierer wird hingegen der Bedienstete mit geringerem Dienstalter erachtet, welchem im Sinne dieser Kriterien die Stelle an seiner bisherigen Schule bzw. an jener, die in Folge der Zusammenlegung neu geschaffen worden ist, nicht aufrecht erhalten werden kann. Einem Schulsekretär, welchem im Rahmen der neuen schulischen Einrichtung nur eine zusätzliche Verwaltungsstelle desselben Berufsbildes oder eine Stelle in einem anderen Berufsbild derselben Funktionsebene angeboten werden kann, wird auf jeden Fall die Beanspruchung der Stellenwahl gewährleistet.

 

16. Reihenfolge der Maßnahmen

16.1. Im Falle von Zusammenlegung mehrerer Schulen oder Teile derselben erfolgt – nach Festlegung der Anzahl des zustehenden Personals - die Zuweisung desselben in der Reihenfolge des Dienstalters. Dabei wird das gesamte Personal in Betracht gezogen, das den vorherigen Strukturen zugewiesen war.

16.2. Für die Zuweisung an neue Stellen auf dem Gebiet derselben Gemeinde gilt die Reihenfolge des oben beschriebenen Dienstalters. Zwecks Neueinstellung von Stellenverlierern in einer anderen Gemeinde werden auf Bezirksebene Rangordnungen nach den Kriterien ausgearbeitet, wie sie in der derzeitigen Verordnung über die Versetzungen des Landespersonals vorgesehen sind. Die Bediensteten werden dabei vorrangig jenen Schulen zugewiesen, die im Schulverteilungsplan mit einbezogen sind.

16.3. Den Stellenverlierern werden verfügbare Stellen in derselben Gemeinde und – in einem zweiten Moment - auf Bezirksebene angeboten (Schulbezirke, siehe Beschluss der L.R. no. 865/1992). Es können allerdings auch Stellen in Gemeinden eines anderen Bezirkes angeboten werden für welche die Stellenverlierer sich bereit erklärt haben.

16.4. Für die Stellenverlierer mit befristetem Arbeitsvertrag erfolgt eine allfällige Wiedereinstellung in der Reihenfolge der entsprechenden Rangordnung für zeitgebundene Aufnahmen.

 

17. Übergangsbestimmungen

17.1. Den Stellenverlierern werden jene Stellen angeboten, die zum gegebenen Zeitpunkt zur Verfügung stehen oder in absehbarer Zeit frei werden.

17.2. Zur Gewährleistung der Hilfsdienste an den Schulsprengeln sowie an den schulstufenübergreifenden und mehrere Schulstufen übergreifenden Schulen wird bis zu einer endgültigen Lösung des Problems das Hilfspersonal zugewiesen, das an den Mittelschulen im Dienst steht. Im Zuge dieser Neuzuweisung wird einer ausgewogenen Verteilung der Stellen zwischen den Direktionen Rechnung getragen.

17.3. Die Bediensteten mit unbefristetem Arbeitsvertrag, welchen im Zuge der Umsetzung des Schulverteilungsplanes auf Bezirksebene keine angemessene freie Stelle vergeben werden kann, werden vorübergehend einer der Schulen zugewiesen. Dieses Personal kann auch als Ersatz für abwesende Bedienstete desselben oder eines ähnlichen Berufsbildes eingesetzt werden.

17.4. Das Plansoll laut Punkt 2.1. muss innerhalb des Schuljahres 2001/2002 erreicht werden. Allfälliges überzähliges Personal, insbesondere Hilfspersonal, ist dadurch abzubauen, in dem frei werdende Stellen in Folge von Pensionierungen, Dienstaustritten und Versetzungen nicht nachbesetzt werden.

 
18. Schlussbestimmung
18.1. Für das Schuljahr 2002/2003 sorgt die Landesverwaltung für eine neue Personalbedarfserhebung im Bereich der Schulverwaltung. Dabei ist den Auswirkungen der Schulautonomie und der Problematik Rechnung zu tragen, die mit den neuen Schulverteilungsplänen verbunden sind. Sollte dies aus zeitlichen oder anderen Gründen nicht möglich sein, werden weiterhin die vorliegenden Kriterien angewandt.
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